News & Aktuelles 2010
Alle Änderungen, Homepage-Neuerungen & News aus 2008 und 2009
September
03.09.2010
vom 31.08.10
"Eine schmerzhafte Begegnung mit einem Elefanten hatte eine 42 Jahre alte Frau in Jena. Sie nutzte die Vorstellungspause eines Zirkusses, um mit ihrer Tochter eine Tierschau auf dem Freigelände zu besuchen. Wie die Polizei mitteilte, hielt die Frau dabei einen Beutel in der Hand, in dem ein Elefant offenbar Futter vermutete. Das Tier griff nach der Tasche und führte sie mit dem Rüssel zum Maul. Da die 42-Jährige den Beutel festhielt, umschlang der Elefant die Mutter mit dem Rüssel und schleuderte sie über seinen Rücken auf eine Wiese. Die Frau wurde dabei kurzzeitig bewusstlos. Der Elefant fraß die Tasche und spuckte lediglich einen Autoschlüssel wieder aus."
Quelle: http://www.welt.de/die-welt/vermischtes/article9304200/Zu-guter-letzt.h
August
28.08.2010
Elefant Suzy Elefant verlässt den Familienpark
DESTELBERGEN - Der afrikanische Elefant Suzy (22) des Harry Malter kommt am Samstag nach “Pairi Daiza” , ehemals Paradisio , in der Provinz Hennegau . "Wir bedauern es sehr , dass wir Suzy gehen lassen ", sagt Sarah Malter, " aber sie werde glücklicher mit Altersgenossen sein. "
" Suzy kommt aus Simbabwe ", sagt Sarah Malter . "Sie kam vor 22 Jahren zu meinem Vater Harry". Noch in ihrem ersten Lebensjahr kam sie in die Herde von Malter mit den weiblichen asiatischen Kühen Chamba, Sinbad und Calla. Besonders Chamba übernahm die mütterliche Rolle. Unter ihren wachsamen Augen wuchs der kleine afrikanische Elefant heran. Die zwei waren über Jahre hinweg eine enge Familie. "
Chamba wurde im Jahr 2000 eingeschläfert , als fest stand, dass sie sich nicht von ihrer langen Krankheit erholen würde. "Das war hart ", fuhr Sarah fort, " und es wurde klar , dass mein Vater Suzy noch mehr Aufmerksamkeit geben müsse und , dass Kontakt zu anderen Zootiere wichtiger denn je für ihre persönliche Entwicklung war. Jetzt, fast zehn Jahre später, ist es Zeit für Suzy wieder Kontakt mit Artgenossen zu bekommen, da diese Tiere von Natur aus in Herden leben. Es ist nicht so, dass sie einsam oder krank ist, aber es ist besser für Suzy’s Wohlbefinden, wenn sie Kontakt zu anderen Elefanten hat . Daher haben wir beschlossen, ihr ein neues Zuhause suchen. Und dieses fanden wir in Paira Daiz, wo es fünf andere Elefanten gibt . "
Für Familie Malter lag die Entscheidung Suzy an Paira Daiza abzugeben, auf der Hand. "Wir kennen den Eigentümer sehr gut ", erklärt Sarah Malter. "Wir wissen, dass sie sich gut um ihre Tiere kümmern. Pairi Daiza baut sogar unabhängig von Suzy sogar eine komplett neue Anlage für afrikanische Elefanten - in einer Art afrikanischen Savanne, so wie Suzy 's Heimat . Sie wird wie in in ihrer alten Zoo engen Kontakt mit anderen Zootieren und ihren neuen Pflegenr haben , auch ihr tägliches Schlammbad wird nicht ihr versagt. "
Sarah Malter bestreitet nicht, dass ihr Vater Schwierigkeiten mit dem Umzug haben wird. "Sie sind seit Jahren unzertrennlich. Er muss sich daran gewöhnen ohne sie zu leben ", so Sarah. "Mein Vater wird in den ersten Wochen in Paira Daiza bleiben, damit der Umzug nicht zu schwer wird und sie Zeit hat, um sich an ihre neue Umgebung zu gewöhnen. Wenn Suzy sich nicht einlebt, hat mein Vater gesagt , nimmt er sie wieder zurück nach Heusden . Aber wir hoffen erst mal, dass sie dort ein neues Zuhause findet. "
Der Zoo ist sich bewusst, dass sie eine beliebte Attraktion verlieren . " Es ist vielleicht nicht eine kommerziell vernünftige Entscheidung ", gesteht Malter, " aber wir sind immer für das Wohlergehen unserer Tiere. Wir bekommen kein Geld für Suzi. Wir wählen nur das Beste für sie .”[...]
Quelle: http://www.nieuwsblad.be/article/detail.aspx?articleid=S62UDBC0
Emmen - Am Montag erfolgt der Umzug
Die beiden jungen Elefanten, die im Zoo in Emmen für Unruhe innerhalb der Herde sorgen, werden den Zoo Montag Richtung Plock/Polen verlassen. Der Umzug war bereits für Anfang Juli vorgesehen, wurde aber wegen der großen Hitze verschoben.
Der Transport war nicht zu verantworten. Die Elefanten sind eine ständige Quelle der Unruhe. In freier Wildbahn würden sie aus der Herde vertrieben . In Emmen sind die beiden seit einiger Zeit vom Rest der Gruppe getrennt. Der Zoo Plock hat momentan keine Elefanten.
Quelle: http://www.rtvdrenthe.nl/nieuws/51283/olifanten-maandag-op-transport
26.08.2010
"Das Mit rund 10.000 Einträgen wurde der Namenswettbewerb für das Elefantenmädchcen, das im Juli geboren wurde, ein großer Erfolg. Es war keine leichte Aufgabe für die Elefantenpflegern aus allen Einsendungen einen passenden Namen zu wählen, aber sie haben es geschafft! Seit heute hat der kleine Elefanten nun offiziell einen Namen; Faya, was Feuer / feurigen / Temperament bedeutet ..."
Qúelle: http://www.rotterdamzoo.nl/?DocID=4606
17.08.2010
"Tuluba" in Führung
Elefantenbaby von Schönbrunn - gib ihm einen Namen!
"Shambe", "Radi" oder "Tuluba"? Das Elefantenbaby von Schönbrunn, das bereits nach wenigen Tagen zum absoluten Publikumsliebling avanciert ist, braucht einen Namen. Bis kommenden Sonntag, 24.00 Uhr, können die Österreicher abstimmen, wie der kleine Dickhäuter heißen soll (siehe Infobox).
Noch steht der Name des Schönbrunner Elefantenbabys nicht fest – "Tuluba" ("Große Ohren") führt vor "Radi" ("Donner") und "Shambe" ("Anführer"). Die wahren Zoofreunde halten sich offensichtlich beim Abstimmen zurück, um zu einem gewaltigen Endspurt anzusetzen. Den eigentlichen Abstimmungs-Boom (zoovienna.at) erwartet man nämlich für die Nacht zum Montag. "Bei Panda 'Fu Long' war es so", sagt Zoo-Chefin Dagmar Schratter. "Da ist das System zusammengebrochen. Das passiert uns nicht mehr."
Baby lockt die Massen an
Am Mittwoch hatte sich der Mini-Dickhäuter erstmals der Öffentlichkeit präsentiert. Bereits kurz nachdem die Tore des Zoos geöffnet waren, strömten die ersten Besucher in das Elefantenhaus. Derzeit besteht das Leben des kleinen Elefanten aus "Trinken, Schlafen, Herumspazieren und Spielen", weiß die Direktorin. Auch mit seinem Rüssel hat er bereits gelernt umzugehen. "Er bewegt ihn schon sehr gezielt und spielt mit Gegenständen", erzählte sie. Das sei sehr ungewöhnlich: "In den ersten Tagen wissen sie noch nicht so recht, was sie mit dem Ding machen sollen."
Generell entwickle sich der am vergangenen Freitag geborene Mini-Elefant "prächtig". Wie viel der Kleine nun wiegt und wie groß er ist, wisse man allerdings nicht, da die Pfleger keinen direkten Kontakt zum Tier haben. Noch ist der Kleine etwas schüchtern. Während seines ersten öffentlichen Auftritts versteckte er sich anfangs hinter seiner Mutter Numbi. Diese ließ sich vom Rummel hingegen nicht beirren und kaute genüsslich am Heu.
Brave Mama
"Numbi ist eine extrem fürsorgliche Mama", lobte Schratter die Kuh. Der kleine Bulle ist ihr zweites Kind. Vorerst darf der Elefantenzwerg die Innenanlage erkunden, danach wird er "Schritt für Schritt" an das Freigehege gewöhnt. Bis er allerdings mit den großen Kollegen spielen darf, dauert es noch einige Zeit. "Die beiden bleiben von der Gruppe getrennt, bis der Kleine größer und stärker ist", informierte Vizedirektor Harald Schwammer. Grund dafür sei, dass Numbi erst vor einem dreiviertel Jahr nach Schönbrunn gekommen sei und es noch immer Rangkämpfe mit der Leitkuh Tonga gebe."
Quelle: http://www.krone.at/Nachrichten/Elefantenbaby_von_Schoenbrunn_-_gib_ihm_einen_Namen!-Tuluba_in_Fuehrung-Story-215186
10.08.2010
"Nachwuchs
Im Zoo Hannover kommt das vierte Elefantenbaby zur Welt
Der Zoo Hannover ist mit Elefantennachwuchs reich gesegnet: Am Freitag kam das vierte Elefantenbaby in diesem Jahr zur Welt - bereits ab Oktober wird der nächste Nachwuchs im Gehege der asiatischen Dickhäuter erwartet.
Im Zoo Hannover ist der bereits vierte Elefant in diesem Jahr geboren worden - und weiterer Nachwuchs wird erwartet. Bei seinem ersten Auftritt am Dienstag suchte der noch namenlose Jungbulle noch die Nähe seiner Mutter Manari. „Das war unsere erste richtige Routinegeburt“, sagte Tierärztin Maya Kummrow. Nach nur einer Stunde war es am Freitag geschafft. Eine leichte Geburt war es trotzdem nicht: 102 Kilogramm wog der 93 Zentimeter große Dickhäuter.
In rund drei Monaten wird aus dem Elefanten-Quartett ein Quintett. Dann steht die Geburt des fünften Jungtiers an
Nach Informationen des Zoos ist es das erste Mal, dass innerhalb eines Jahres fünf asiatische Elefantenbabys in einem Zoo geboren werden. Vater aller fünf Babys in Bulle Nikolai, der 2008 aus Amsterdam nach Hannover kam. „Wir freuen uns über jeden Nachwuchs. Doch dass es so viel Nachwuchs gibt, damit haben wir nicht gerechnet“, sagt Kummrow."
Quelle: http://www.haz.de/Hannover/Aus-der-Stadt/Zoo-Hannover/Im-Zoo-Hannover-kommt-das-vierte-Elefantenbaby-zur-Welt
Video-Clip: http://www.haz.de/Hannover/Aus-der-Stadt/Zoo-Hannover/Im-Zoo-Hannover-kommt-das-vierte-Elefantenbaby-zur-Welt
06.08.2010
"Zoo: Neues Elefantenbaby ist da
Im Tiergarten Schönbrunn gibt es Nachwuchs. Heute hat Elefantendame Numbi einen 112-Kilogramm-schweren Dickhäuter zur Welt gebracht.
Nachwuchs im Wiener Tiergarten Schönbrunn: Ein Elefantenbaby hat am Freitag um 7.45 Uhr das Licht der Welt erblickt. Die Geburt verlief völlig problemlos, heißt es aus dem Zoo. "Nach tagelangem Warten ist alles blitzschnell gegangen", sagte Direktorin Dagmar Schratter. Elefantenmama Numbi war im Innengehege des Bullenbereichs "und plötzlich war das Elefantenbaby auch schon da".
Der kleine Dickhäuter ist ein Bulle. Er bringt 112 Kilogramm auf die Waage und hat ein Schulter-Stockmaß von 93 Zentimetern. Numbi umsorgt den Kleinen fürsorglich, der bereits wenige Minuten nach der Geburt auf seinen wackeligen Beinen gestanden ist und seiner Mutter auf Schritt und Tritt folgt.
Abgeschottet
Um Numbi und ihrem Jungtier die nötige Ruhe zu gönnen, bleiben die beiden für die nächsten Tage im Bullenbereich und sind damit für die Besucher noch nicht zu sehen. Sobald die Mutter-Kind-Bindung gefestigt ist, wird das Elefantenbaby zu bewundern sein", erklärt Schratter.
Numbi und Tusker
Die 17 Jahre alte Elefantenkuh Numbi ist im Dezember des Vorjahres bereits trächtig vom Zoo Wuppertal nach Wien übersiedelt. In Wuppertal lebt auch der Vater des Elefantenbabys, der 18 Jahre alte Bulle Tusker. Für Numbi war es bereits die zweite Geburt. Ihr erster Sohn Kibo ist fast fünf Jahre alt und lebt mit ihr im Tiergarten Schönbrunn. In der Geschichte des Tiergartens ist es die dritte Geburt bei einem Afrikanischen Elefanten."
Quelle: http://kurier.at/nachrichten/wien/2022099.php
"Manari und Califa bringen gesunde "Minifanten" zur Welt
Im Erlebnis-Zoo Hannover wird die Dickhäuter-Kinderstube im indischen Dschungelpalast immer größer!
Heute Morgen um 8:43 Uhr wurde das vierte Mitglied der Rüsselrasselbande in Hannover geboren. Ein winziges Elefantenbaby – das sein Geschlecht noch nicht preisgibt.
Mutter Manari und ihr Baby sind nach der unkomplizierten, aber anstrengenden Geburt wohlauf, aber noch ziemlich müde – genau wie die sie betreuenden Tierpfleger und Tierärztinnen, die seit Wochen Nachtwache bei den werdenden Muttern gehalten haben.
Voraussichtlich ab Dienstag, 10. August, ist das Baby mit den anderen drei Elefantenbabys im Dschungelpalast zu sehen. "
Qqelle: http://www.zoo-hannover.de/
04.08.2010
"Ein neuer Elefantenbulle für den Dresdner Zoo?
Von Thilo Alexe
Die Liberalen drängen auf die Vergrößerung des Zoos. Für Dickhäuter soll mehr Platz entstehen.
Eine Erweiterung des Dresdner Zoos soll die Einrichtung in die Lage versetzen, mehr Elefanten zu halten. FDP-Stadträtin Barbara Lässig stellte gestern einen Antrag ihrer Fraktion zur Vergrößerung des Zoos um einen Hektar vor. Stimmt der Rat im Herbst zu, muss Oberbürgermeisterin Helma Orosz (CDU) ausloten, wie die Ausweitung der Anlage in Richtung Bürgerwiese machbar ist.
Lässig hatte das Thema bereits vor einem Jahr öffentlich diskutiert. Das Landesdenkmalschutzamt reagierte allerdings skeptisch. Die von Landschaftsarchitekt Peter Joseph Lenné im 19. Jahrhundert mitgeschaffene Anlage sei ein Gartenkunstwerk mit herausragender Vegetation. Eingriffe seien daher nicht möglich. Lässig macht nun Druck. In gewohnt launiger Art sagte sie: „Ich kann mir nicht vorstellen, dass sich der Herr Lenné im Grab umdrehen wird, wenn ein Stückchen der Bürgerwiese abgeknapst wird.“ In der Nähe im Großen Garten trainieren immerhin die Spieler von Dynamo Dresden. „Wenn wir eine Fußballmannschaft da haben, können doch auch ein paar Elefanten in der Nähe rumtrampeln.“ Rund eine Million Euro soll die Erweiterung kosten. Das angrenzende Elefantengehege kann dadurch erweitert werden. „Dann wäre die Haltung eines Elefantenbullen möglich“, sagte Zoodirektor Karl-Heinz Ukena. Lässig betonte: „Hätten wir früher gehandelt, müssten wir den in Dresden geborenen Bullen Tabo Umasai nicht abgeben.“
Ob der Vorstoß gelingt, ist offen. „In der CDU gibt es unterschiedliche Meinungen“, sagte Lässig. Immerhin stehen Haushaltskürzungen im dreistelligen Millionenbereich an – unter anderem bei Straßen- und Schulsanierungen.
Lässig konterte: Seit dem 16 Millionen Euro aus dem Verkauf der Woba in den Zoo geflossen seien, habe sich die Besucherzahl jährlich erhöht. 2010 werden nach Angaben der Zoo-Aufsichtsrätin 800.000 Tierfreunde erwartet."
Quelle: http://www.sz-online.de/nachrichten/artikel.asp?id=2526912
Juli
30.07.2010
"Elefanten bekommen neues Schlamm-Bad
Das Elefantenhaus im Zoo Belfast wird zum Kosmetiksalon für die größten Kunden Nordirlands.! Ein neues Schlammbad aus 40 Tonnen Lehm im Elefanten-Gehege ist eine von vielen Möglichkeiten, die vier Damen zu verwöhnen.
Das neue Schlammbad ist eine von vielen Arten des Belfaster Zoos, um die bestmögliche Betreuung für die vier Elefantendamen Jenny, Yhetto, Dhunja und Tina zu gewährleisten. Die Elefanten erhalten bereits regelmäßige Pediküre und ihre Haut wird oft befeuchtet. Klassische Musik wird ebenfalls regelmäßiges im Elefantenhaus gespilet, da eine aktuelle Studie der Queens University besagt, dass diese Musikrichtung auf Elefanten entspannend wirkt.
Alyn Cairns, Kurator im Belfaster Zoo ist hochzufrieden mit der Reaktion der Elefanten auf das Schlammbad. "Unsere vier Elefanten sind absolut vernarrt in die neue Ergänzung ihres Gehege. An heißen Tagen liegen und spielen sie oft im Schlsmm um sich abzukühlen. Besonders Yhetto liebt es den Schlamm um sich zu werfen! Außerdem haben wir kürzlich 100 Tonnen Sand in ihrem Gehege verteilt, damit es einfacher und bequemer für sie ist dort zu schlafen. "
Die IUCN sagt, dass der Asiatischen Elefant stark in der freien Wildbahn vom Aussterbens bedroht ist.
Asiatische Elefanten sind kleiner als die afrikanischen Elefanten, und die seltenere der beiden Arten.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch, Ihre Reaktionen auf diese ganz besondere Elefanten in ihrem neuen Schlammbad.
Sie können durch eine Patenschaft die Pflege der asiatischen Elefanten Belfast Zoo's zu unterstüzen."
Quelle: http://www.zoobasel.ch/aktuell/index.php?PHPSESSID=d410eefb4c0e80c2d580560b50fca81a
29.07.2010
"Elefantenkuh Ruaha im Zoo Basel gestorben
Ruaha, die älteste in einem Zoo lebende Afrikanische Elefantenkuh, ist in der Nacht auf Donnerstag, den 29. Juli im Zoo Basel altershalber gestorben. Ihr Alter wurde auf 59 Jahre geschätzt. 1952 kam sie vermutlich einjährig in den Zoo Basel. Ihre Betagtheit war Ruaha zwar anzusehen, ausser den üblichen Alterserscheinungen hatte sie aber keine gesundheitlichen Probleme.
In der Nacht auf Donnerstag, den 29. Juli ist im Zoo Basel die Elefantenkuh Ruaha im Alter von geschätzten 59 Jahren gestorben. Ruaha war die weltweit älteste in einem Zoo lebende Afrikanische Elefantenkuh. Ihr genaues Alter war nicht bekannt. Sie kam am 1. November 1952 ungefähr einjährig mit vier weiteren jungen Elefanten nach Basel. Anzeichen für ihren bevorstehenden Tod gab es keine. Wie bei betagten Menschen auch, war bei Ruaha das hohe Alter aber deutlich sichtbar. Der einst mächtige Körper war etwas zusammengefallen und das Gesicht eingesunken. Gern stand die Greisin etwas dösend abseits der Gruppe. Auch legte Ruaha sich bereits seit über zwanzig Jahren zum Schlafen nicht mehr hin.
Am frühen Morgen des 29. Juli fand der Tierpfleger die in der Nacht verstorbene Ruaha auf der Anlage. Die Elefantenherde bestehend aus Maya (16), Rosy (15), Heri (34), Malayka (39) und Yoga (14), konnte gebührend Abschied nehmen. Sie standen um Ruaha herum und berührten sie mit dem Rüssel. Der Zoo Basel geht von einem altershalben Tod aus. Die genaue Todesursache wird derzeit untersucht.
Während ihrer langen Zeit im Zoo Basel schrieb Ruaha mit an einem eindrücklichen Stück Zolligeschichte. Vom damaligen Zootierarzt und späteren Direktor Dr. Ernst Lang wurde sie in Afrika gefangen und per Schiff und Zug mit vier weiteren kleinen Elefanten in den Zolli gebracht. Im März 1953 konnte sie zusammen mit ihren vier Kindheitsfreunden das neu erstellte Elefantenhaus mit Aussen-Anlage beziehen. Bald gehörten Elefantenspaziergänge im Allschwilerwald oder zum Wiegen in die Markthalle ins alltägliche Stadtbild. Ruaha, die als Kind eher scheu war, entwickelte in späteren Jahren eine starke Persönlichkeit und wurde zur unangefochtenen Chefin der Gruppe. Ihre stabilisierende soziale Rolle ermöglichte dann in den Neunzigerjahren die Umstellung auf Freilaufhaltung. Ruaha hiess die alte Dame nach ihrer Heimat, einer Ebene in Tansania."
Quelle: http://www.zoobasel.ch/aktuell/index.php?PHPSESSID=0308f050aaea773d22adcbba70742896
27. Juli 2010
"Drei glückliche Generationen!
Elefantin Califa bringt putzmunteren Elefantenbullen zur Welt
Im Erlebnis-Zoo Hannover wird die Dickhäuter-Kinderstube immer größer. In den frühen Morgenstunden des 25. Juli brachte Erstgebärende Califa (7) nach 631 Tagen Tragzeit einen gesunden und aufgeweckten Elefantenbullen zur Welt. Der junge Dickhäuter ist 89 cm groß, 95 kg schwer und lässt die Rüsselrasselbande auf drei Minifanten anwachsen.
Auch die dritte Elefantengeburt hielt eine Überraschung bereit: Statt wie erwartet bei Elefantendame Manari setzten bei ihrer Tochter Califa am Sonntagmorgen die Wehen ein. Manari, selbst hochschwanger (642. Tag der Tragzeit), sollte laut errechnetem Geburtstermin bereits vor Califa ihren Sprössling zur Welt bringen. „Unsere Dickhäuter sind einfach immer für eine Überraschung gut“, schmunzelt Zoodirektor Klaus-Michael Machens.
Während der Geburt stand die erfahrene Manari ihrer Tochter beruhigend und unterstützend zur Seite. „Es war die erste geplante Gruppengeburt, die wir miterlebt haben. Genau wie in freier Wildbahn leisten dabei erfahrene Elefantenkühe der Erstgebärenden Ammendienste“, erklärt Dr. Heiner Engel, Zoologischer Leiter und fügt hinzu: „Eine Elefantengeburt birgt immer zahlreiche Risiken. Vor allem Erstgebärende können nach der schmerzhaften Geburt ihre Kinder angreifen. Da ist es überlebensnotwenig, dass die Geburtshelferinnen das Kleine beschützen, bis seine Mutter sich beruhigt hat.“
Mutter und Amme konnten sich während der Geburt frei im Stall bewegen. Etwa anderthalb Stunden, nachdem die ersten Wehen eingesetzt hatten, plumpste dann der kleine Bulle ins Stroh, wo ihn Oma Manari sofort in ihre Obhut nahm.
Das Geburtsteam im Dschungelpalast, das den werdenden Müttern in den letzten Wochen nicht von der Seite gewichen war, musste kein einziges Mal eingreifen. Selbst den Weg zur Waage fand das lebhafte und ausgesprochen eigenständige Neugeborene sehr schnell selbst. „Er war gleich nach der Geburt richtig flott auf den Beinen, hat bereits nach 3-4 Stunden selbstständig getrunken. Er ist ein richtiger Durchstarter“, schwärmt Tierpfleger Jürgen Kruse.
In den nächsten Tagen wird der putzmuntere und quietschfidele Baby-Elefant gemeinsam mit seiner Mutter stundenweise im Dschungelpalast zu sehen sein.
Bislang ist der kleine Bulle noch ohne Paten. Wie bei seinen Halbgeschwistern Saphira und Nuka können die Paten des Dickhäuter-Nachwuchses über dessen Namen entscheiden.
Weltsensation in Hannover
Fünf Asiatische Elefantenbabys in einem Zoo innerhalb eines Kalenderjahres gab es weltweit noch nie. „Wir freuen uns riesig, dass auch unsere erste Gruppengeburt so reibungslos abgelaufen ist. Es war ein herzerweichendes Bild: Drei glückliche Elefantengenerationen“, gerät Machens ins Schwärmen.
Nach den Jungtieren Saphira, Nuka und dem noch namenslosen Baby der Elefantendame Califa wird nun die Geburt des Nachwuchses von Manari erwartet. Als Nachzügler und Nesthäkchen wird voraussichtlich im Oktober/November der Sprössling von Khaing Hnin Hnin das Licht der Welt erblicken.
Vater aller fünf Babys ist Elefantenbulle Nikolai (17), der 2008 aus Amsterdam nach Hannover kam und bei den Damen Califa, Farina, Sayang, Manari und Khaing Hnin Hnin sehr schnell bleibenden Eindruck hinterließ. "
Quelle: http://www.zoo-hannover.de/unternehmen-zoo/aktuellespresse/aktuelle-nachricht/news/drei-glueckliche-generationen.html
24.07.2010
Am 20.07.2010 erhielt ich unverhofft eine freudige E-Mail aus Sofia.
Marcel und Marlon Stawinoga, ein Brüderpaar aus Gelsenkirchen, brachen im April diesen Jahres auf, um per Pedes nach Indien zu gelangen. Auf ihrem Weg, den sie auf www.zufussnachindien.de dokumentieren, steuerten sie auch Sofia an und besuchten dort eine gemeinsame Freundin: die Elefantendame Arteida, die wir Drei aus dem ehemaligen Ruhr Zoo Gelsenkirchen kennen.
Bie beiden kannten meine Seite; ich besuchte an diesem Tag, ungefähr zu der Zeit als ich ihre E-Mail bekam, auch ihre Seite der beiden.
So haben wir Drei, ohne uns zu kennen, am selben Tag an einander gedacht….


(beide Fotos von www.zufusnachindien.de, Reise - Bulgarien - Seite 6)
Marcel und Marlon, ich bedanke mich recht herzlich für Eure Mail über Euer Treffen mit der alten grauen Dame und wünsche Euch weiterhin eine tolle Reise, passt auf Euch auf und saugt alles auf wie ein trockener Schwamm!!! Ich werde weiterhin Eure Seite regelmäßig besuchen!
Keep on runing!
Liebe Grüße Steffy
bereits vom 14.07.2010
"Bangkok - Geldstrafen für 'wildes' Elefantenfüttern auf der Straße
Touristen und Einheimische, die in Bangkok Elefanten auf der Straße füttern, müssen von nun ab mit einer Geldstrafe von 10.000 Baht (gut 240 Euro) rechnen. Das gaben die Behörden der thailändischen Hauptstadt Anfang der Woche bekannt. Hintergrund der neuen Verordnung: Viele verarmte Mahouts, also Führer von gezähmten Elefanten, ziehen mit ihren Tieren in Indiens Großstädte und verkaufen dort Elefantenfutter (Bananen, Zuckerrohr) an Touristen und andere Passanten. Die Käufer dürfen die "Leckereien" dann direkt an die Dickhäuter verfüttern. Nach allgemeiner Einschätzung beeinträchtigen die Fütterungs- bzw. Betteltouren sowohl die städtische Sicherheit als auch die Gesundheit der Tiere.
In Indien soll es gegenwärtig rund 2.400 gezähmte Elefanten geben. Seit der Einsatz der Dickhäuter bei der Waldrodung landesweit stark zurückgegangen ist, wissen ihre "Trainer", die Mahouts, oft nicht mehr, wie sie ihre Tiere durchbringen bzw. als Erwerbsquelle nutzen sollen. Eine Alternative ist der reguläre Tourismus (Elefantenshows, Elefantentrekking); eine andere sind die berüchtigten Fütterungstouren durch Indiens Großstädte. Einige Mahouts verleihen ihre Tiere dafür auch an dritte Personen. Nach Schätzungen sind allein in Bangkok gegenwärtig 100 Elefantenhalter regelmässig auf Betteltour unterwegs. Der gängige Preis für eine Portion Elefantenfutter liegt übrigens bei 20 Baht (knapp 50 Eurocent).
Für Mahouts sind derartige Touren schon länger verboten. Im Höchstfalle drohen erwischten Elefantenhaltern bis zu sechs Monate Gefängnis. Allerdings gelingt es vielen Mahouts (bzw. vielen Begleitern geliehener Tiere) immer wieder, sich dem Zugriff der Ordnungskräfte zu entziehen. Einige bringen Elefantenbabys in Kleintransportern in die Städte, wo sie die Tiere "flexibel" an wechselnden Orten einsetzen. Andere meiden generell den besser kontrollierten Innenstadtbereich und verlegen ihre Betteltouren in die Außenbezirke.
Nach Aussagen der städtischen Behörden stellen die Tiere in Bangkok ein permanentes Sicherheitsrisiko dar. Es gab Fälle, in denen Elefanten Passanten verletzt haben. Manchmal fallen Dickhäuter in oberirdische Abwasserleitungen.
Auch Tierschützer begrüßen die neuen Geldstrafen, weil Elefanten in Städten wie Bangkok gleich einer Vielzahl von Gesundheitsgefährdungen ausgesetzt sind - z. B. durch Autoabgase und durch allzu enge Straßen. Viele Dickhäuter, die regelmäßig in der Großstadt unterwegs sind, leiden an Tuberkulose, haben Schwielen an den Augen oder Verletzungen an den Beinen.
An Bangkoks beliebtesten Touristen-Spots werden in Kürze Schilder aufgestellt, die explizit auf das Verbot der Elefantenfütterung hinweisen. Bisher müssen elefantenfütternde Touristen noch nicht mit einem harten Durchgreifen rechnen. Bangkoks Ordnungskräfte haben zunächst die Möglichkeit, statt Geldstrafen einfache Verwarnungen auszusprechen."
Quelle: http://www.urlaub-im-web.de/news-einzeln/1/juli/201000002224/bangkok-geldstrafen-elefantenfuettern.html
23.07.2010
"Elefanten-Baby zum Geburtstag
Gestern vor 150 Jahren, da wurde er eröffnet: der Kölner Zoo.
Mit einem Festakt feierten Zoo-Direktor Theo Pagel und der Finanz-Chef Christopher Landsberg das Jubiläum. Doch das dickste Geschenk, das kam aus dem Elefantenhaus – und wurde gar nicht öffentlich verkündet: Der Zoo bekommt ein neues Elefanten-Baby!
Tong Koon, die Mutter des mittlerweile dreijährigen Ming Jung, wurde von Bindu gedeckt (EXPRESS berichtete). Jetzt ist klar: Ja, Tong Koon ist trächtig! In weniger als 20 Monaten wird's so weit sein. [...]
Übrigens: Das neue Baby von Tong Koon wird wohl nicht der einzige Dickhäuter-Nachwuchs bleiben. Zwei andere Elefantenkühe könnten auch trächtig sein. [...]
Quelle: http://www.express.de/regional/koeln/elefanten-baby-zum-geburtstag/-/2856/4499292/-/index.html
21.07.2010
Gestern Abend, am Dienstag den 20. Juli, um 22.00 Uhr wurde im Zoo Rotterdam ein Elefant geboren. Es ist der vierzehnte Elefanten, der in Rotterdam geboren und das neunte Kuhkalb.
Es war auch das erste Mal, dass man sich bewusst dafür entschieden hat Mutter Bangka innerhalb der Gruppe und im Außengehege, wie in der Natur, gebären zu lassen. Besonders dies war ein großer Gewinn , da durch das Kalb anstatt auf harten Boden auf Sand geboren wurde und es so einfacher hatte aufzustehen. So konnte das Kalb von nur 75 kg schnell ans Euter der Mutter gelangen. Nur innerhalb von zwei Stunden nach der Geburt hat das Kalb bei der Mutter getrunken .
Für Vater Timber ist es der erste Nachwuchs. Er selber wurde 1998 im Zoo Rotterdam als Sohn von Kuh Khaing Phyo Phyo und Vater Ramon und ist sein erster jung. Er hat die Geburt aus der Ferne mitbekommen. Auch für Mutter Bangka ist es der erste Nachwuchs. Sie kam 2000 zur WeltL Ihre Mutter ist Irma und ihr Vater Alexander und Irma.
Ramon verstarb vor einigen Jahren , Khaing Phyo Phyo lebt heute in Antwerpen, Alexander in Amersfoort und Irma ist immer noch im Zoo Rotterdam. Bangka machte Irma zur Großmutter und somit leben nun drei Elefanten-Generationen im Zoo.
Es ist auch das erste Mal auf der Welt , dass es ein Elefant in einem Zoo geboren, dessen Eltern bereits beide im selben Zoo geboren wurden und die nicht miteinander verwandt sind. Kurzum, diese Geburt ist in zweierlei Hinsicht etwas besonderes, aber das ist der Kleinen sicher nicht bewusst.
Seit der Geburt Mutter ist die draußen, und Besucher können das Junge sehen. Die Elefantenherde in Zoo Rotterdam besteht nun aus einem Männchen und sechs Weibchen .
Der Elefant-Familie kann man am Abend und in der Nacht live über die Webcam von www.diergaardeblijdorp.nl zu sehen. Tagsüber sind die Elefanten auf der großen Außenanlage und zu sehen.
Quelle: http://www.diergaardeblijdorp.nl/?DocID=4569Bereits
Bereits 2 Tage vorher wurde im Zoo Chester ein männliches asiatisches Kalb geboren
"Der Zoo Chester Zoo freut sich bekanntgeben, dass die asiatische Elefantenkuh Sithami ein Kalb bekommen hat.
Beide Mama und das männliche Kalb sind wohlauf. Es ist das zweite Kalb von Sithami, 13, Jahre alt, die auch Mama von Sundara, 6 Jahre alt, ist.
Stolzer Vater ist Upali, 16 Jahre alt.
Stephanie Sanderson sagte der Zoo war erfreut über die Nachricht. Sie sagte: "Mutter und Kalb sind wohl auf und wir sind sehr gespannt darauf den Neuankömmling zu sehen. Wenn unsere Besucher Glück haben, können sie Mama und Baby im Haus oder draußen auf der Anlage sehen, aber in der Zwischenzeit wird dNeugeborene von Mama Sithami , Schwester Sundara und Großmutter Thi versorgt."
Man kann sich den Elefantennachwuchs in einem Video mit seiner Mutter Sithami in unserem "Elefanten des asiatischen Waldes“ ansehen."
Quelle: http://www.chesterzoo.org/Home/News/July%202010/Baby%20elephant%20born%20at%20Chester%20Zoo.aspx
12.07.2010
"Ältester Elefant Europas tot
Sie war eine faltige Dame und ein richtiges Schlitzohr – jetzt ist Europas ältester Elefant tot. Die Elefantenkuh Vilja aus dem Stuttgarter Zoo Wilhelma erlitt mit 61 Jahren einen Kreislaufkollaps und rutschte anschließend in den Graben des Geheges, teilte der Tierpark mit.
Besucher hätten berichtet, Vilja sei am Samstag plötzlich auf der Anlage mit den Vorderbeinen eingeknickt und dann zusammengebrochen. „Auch wenn wir sehr traurig sind, so können wir also zumindest sicher sein, dass Vilja sich nicht lange hat quälen müssen“, erklärte Wilhelma-Direktor Dieter Jauch.
Der Pfleger Volker Scholl berichtete, die Elefanten-Seniorin habe in den Tagen vor ihrem Tod keine Anzeichen für eine Krankheit oder besondere Schwäche gezeigt. Zwar habe sie stetig abgebaut, aber in den letzten Tagen sei sie für ihre Verhältnisse besonders fit und aktiv gewesen. Noch am Samstagvormittag habe sie sich ausgiebig mit kühlendem Schlamm beworfen.
Bei der Bergung des toten indischen Elefanten half auch die Feuerwehr. Vilja war Liebling und Publikumsmagnet der Wilhelma. Zwar wusste niemand ganz genau, wann die Elefantendame geboren wurde. Klar ist aber: Als sie 1952 nach Stuttgart kam – als erstes Säugetier der Wilhelma – war sie mindestens drei Jahre alt. Und als sie 2008 einen Sturz in den Graben mit wenigen Schürfwunden überlebte, stand für die Verantwortlichen fest, dass dieser Tag als Geburtstag gefeiert wird."
Quelle: http://www.focus.de/panorama/welt/tiere-aeltester-elefant-europas-tot_aid_529191.html
Neue Fotos auf der Seite Heidelberg , den Heidelberger Elefanten und im Heidelberger-Fotoalbum.
10.07.2010
Zoo Rotterdam
Elefantenbaby wird in diesem Sommererwartet
Elefantin Bangka ist für im Juli / August ausgrechnet. Die Tragezeit bei Elefanten dauert ungefähr 22 Monate. Die lange Tragezeit und mehrere Deckakte machen es schwierig den Geburtstermin genau zu bestimmen. Die Pfleger beobachten die Elefanten daher per Webcam Tag und Nacht. Wenn alles gut geht, wird die 9-jährige Bangka zum ersten Mal Mutter, was zussätzlich für Spannung sorgt. In Blijdorp wurden schon viele Elefanten geboren. Der erste Elefant, der in einem niederländischen Zoo geboren war Bernhardine, die 1984 in Blijdorp zur Welt kam.
Das Besondere der bevorstehende Geburt ist, dass sie zum erstem Mal auf der Außenanöage stattfinden soll / kann. in diesem Jahr wurde die Außenanlage so veröndert, dass die Elefantenbei gutem Wetter Tag und Nacht draußen bleiben können.
Momentan wird an einer Webcam-Live- Verbindung zu den Elefanten gearbeitet. Voraussichtlich nächste Woche soll die Vebindung stehen. Dann soll es zwei Webcam-Einstellungen für verschiedene Ansichten geben, in denen man Bilder in HD- Qualität sehen kann. So kann man über's Internet die Elefanten beobachten, ohne die Tiere direkt zu stören. Es ist außerdem möglich Neuigkeiten direkt per SMS oder per Newsletter zugeschickt zu bekommen. Halten Sie für das genaue Startdatum die Website www.diergaardeblijdorp.nl im Auge. [...]
Quelle: http://www.nieuwsbank.nl/inp/2010/07/01/R302.htm
08.07.2010
"Kleiner Bruder „Nuka“ im Erlebnis-Zoo Hannover
Name für Elefantenbaby aus über 700 Vorschlägen ausgewählt
Jetzt steht es fest: Das zweite Elefantenbaby im Erlebnis-Zoo Hannover heißt „Nuka“! Nuka bedeutet so viel wie „kleiner Bruder“. Passt perfekt: Nuka ist der kleine Bruder seiner Halbschwester „Saphira“. Auch wenn Saphira nur vier Tage älter ist, war sie von Geburt an größer und schwerer als der kleine Bruder, der am 11. Mai mit zierlichen 88 cm und 89 kg zur Welt kam. Und so wurde der kleine Bulle bislang auch gerufen: „Kleiner“.
Einen passenden Namen für den „Kleinen“ suchte daher die Jugendzeitschrift BRAVO. Sie übernahm die Patenschaft für den Minifanten und bat ihre Leser um Vorschläge. Über 700 Namen gingen in der Redaktion ein, aus denen dann der passende ausgewählt werden musste.
Heute bekam das Elefantenbaby offiziell seinen Namen. Und da sich der mittlerweile 133 Kilo schwere und 94 cm große Kleine zur „Taufe“ nicht mal so eben in ein Taufbecken heben ließ, bespritzte Elefantendame Sayang Nuka mit einer Rüssel-Dusche. So sehr Nuka sich auch zwischen den Beinen seiner Mutter Farina versteckte, das Wasser – und damit der Name – erwischte ihn doch.
Als Taufgeschenk wartete der Namenszug NUKA, ausgelegt aus frischem Gras, Äpfeln und anderen Elefanten-Leckereien auf Nuka, seine große Schwester Saphira sowie deren Mütter Farina und Sayang. Im Mit großem Trompeten stürzten sich die Mütter auf das saftige Grün, während die Babys mit den Äpfeln spielten."
Quelle: http://www.openpr.de/news/446436/Kleiner-Bruder-Nuka-im-Erlebnis-Zoo-Hannover.html
„Emmen - Aufgrund der extremen Hitz bleiben die beiden Elefanten, die nach Polen umziehen sollen, nun noch ein wenig länger im Zoo Emmen. Letsongmon und Myo Set Kaung, zwei Jungbullen von fünf Jahren, sind ständige Unruhestifter in der Herde. In freier Wildbahn werden diese pubertierenden Bulle aus der Herde vertreiben. In einem Zoo bedeutet dies, dass die betreffenden Dickhäuter in einen anderen Zoo umziehen müssen - in diesem Fall in den Zoo Plock in Polen.
Die beiden Störenfriede sind bereits von anderen Elefanten getrennt. Der Rest der Herde kommt im Laufe des Tages auf die Außenanlage. Myo Set Kaung und Letsongmon bleiben im Vorgehege, wo die Transportkisten bereits stehen. Früh am Morgen legen die Pflegern Heu, Äpfel und andere Leckereien in die Kisten, um die Elefanten hinein zu licken. Wenn sie fressen, können die Pfleger sicher die Kiste schließen. Das ist zumindest die Absicht für den Tag des Umzugs. Jetzt können sie die Box aber noch zum fressen betreten und die dann wieder verlassen. Am Tag des Umzugs schließt sich dann aber hinter ihnen die Tür und ihre Reise nach Polen kann beginnen.
Der Transport war für den 12. Juli geplant. Aber bei den zu erwartenden hohen Temperaturen ist ein Transport durch Deutschland und Polen für die Elefanten nicht zu verantworten. Der Transfer wird daher eine Woche verschoben.“
Quelle: http://www.halloemmen.nl/profile/RedactieHalloEmmen/article27796.ece/dierenpark_emmen_hitte_te_veel_voor_jonge_olifantjes
06.07.2010
"Zoff in der Wohngemeinschaft für Elefantenbullen
Der Kampf ist entschieden: Elefantenbulle „Voi Nam“ legt seinen Rüssel auf den Rücken seines Artgenossen „Thai“ und signalisiert damit „Ich bin hier der Chef“. Seit rund einer Woche leben „Voi Nam“, „Thai“ und „Tarak“ in der ersten WG junger Elefantenbullen in Deutschland zusammen.
„Es ist ganz normal, dass es zu Rangeleien kommt“, sagt Stefan Geretschläger, Leiter des Elefantenreviers im Heidelberger Zoo. Die Tiere sind fünf bis acht Jahre alt und in der Pubertät. „Die Rangkämpfe werden noch eine Weile dauern“.
„Es wäre völlig verkehrt, einzuschreiten. Wenn man versucht, die natürlichen Verhaltensmuster zu beschneiden, bekommt man Monster“, sagt Geretschläger. Genau das soll im Heidelberger Zoo mit dem bundesweit einmaligen Projekt verhindert werden. In freier Wildbahn werden die Jungbullen im Alter fünf bis acht Jahren von der Herde verstoßen – bei Elefanten herrscht strenges Matriarchat. Die Tiere ziehen anschließend – bis zur Geschlechtsreife im Alter von etwa 15 Jahren – in Junggesellengruppen umher. In Tierparks war es bisher üblich, die pubertierenden Dickhäuter in dieser Zeit allein ohne Kontakt zu anderen Elefanten zu halten. Mit den entsprechenden Folgen: Sie sind nicht sozialisiert und können später sogar Elefantenkühe angreifen, berichtet Geretschläger.
Der wesentlich kleinere „Tarak“ nähert sich vorsichtig den beiden Kontrahenten. Während der Rangelei hatte er das Weite gesucht. Der knapp fünfjährige Elefantenjunge aus Hannover war in den ersten Tagen nach seiner Ankunft in Heidelberg nervös und vermisste seine Herde. Mittlerweile gibt ihm der achtjährige „Voi Nam“ aus Leipzig Sicherheit. „Voi Nam ist die Mutter Beimer von Heidelberg“, sagt Geretschläger augenzwinkernd. Der etwa 2,5 Tonnen schwere Bulle sorge dafür, dass „Tarak“ seine Portion vom Futter bekomme und weise „Thai“ zurecht, wenn er den Kleinen ärgere.
Friedlich stehen die drei asiatischen Jungelefanten mittlerweile im Schatten nebeneinander, „Voi Nam“ streichelt „Thai“ mit dem Rüssel über den Bauch – eine Beruhigungsgeste. „Wir hatten Zoff, aber jetzt ist wieder alles ok“, übersetzt Geretschläger – bis zum nächsten Streit, den „Voi Nam“ vermutlich wieder gewinnen dürfte. Er ist etwas größer und 500 Kilogramm schwerer als der fast sechs Jahre alte „Thai“ aus Hamburg. „Größe und Gewicht sind bei Elefanten meist ausschlaggebend für die Dominanz“, sagt der Experte.
Die nächsten Jahre verbringen die drei Elefanten in ihrer Junggesellen-WG in Heidelberg. Wenn sie 12 bis 13 Jahre alt sind, werden sie wieder auf die Reise gehen und ihre Zuchtgruppen in verschiedenen Zoos in Europa übernehmen."
Quelle: http://www.focus.de/panorama/boulevard/tiere-zoff-in-der-wohngemeinschaft-fuer-elefantenbullen_aid_526632.html
"Sommer im Duisburger Zoo
Wenn Elefanten duschen gehen
VON JESSICA NARLOCH
Sommer im Duisburger Zoo (RP) Eine kühle Dusche, klimatisierte „Wohnzimmer“ und gekühlte Weintrauben – damit verwöhnen die Pfleger des Duisburger Zoos in diesen Tagen ihre Tiere. Eine Notwendigkeit, damit sich die auch bei 30 Grad noch wohl fühlen.
Erst die Füße, dann die Beine, jetzt noch ein wenig Wasser über den Rücken – puh, das ist kalt. Beim nächsten Eimer geht es schon ein bisschen besser, langsam gewöhnt man sich an das erfrischende Nass. Es dauert ein paar Minuten, bis sich ein mutiger Freiwilliger traut, doch schnell folgen die anderen zum Baden ins Wasser. Ein nur allzu menschlicher Prozess, denn auch bei diesen Temperaturen tastet sich der nach Abkühlung suchende Badegast langsam vor, bevor er in den See oder den Pool springt – ganz so wie die drei Elefantenkühe im Zoo Duisburg.
Ein Eimer Wasser für die Dickhäuter
„Eigentlich gehen Elefanten sehr gerne Baden, aber unsere Drei sind da irgendwie eigen“, kommentiert Frank Chomik, Tierpflegemeister im Zoo, die Anlockversuche der Pfleger. Mehrmals täglich werden die Dickhäuter abgeduscht und davon überzeugt, dass es im Wasser einfach mehr Spaß macht. „Sie haben zwar immer die Möglichkeit, ins Wasser zu gehen, machen das aber oft nicht von selbst“, so Chomik. „Wenn die Haut der Tiere zu heiß ist, wird der Eimer rausgeholt.“
Der Sommer im Zoo sei nicht anstrengender als andere Jahreszeiten, nur die Aufgaben änderten sich mit den steigenden Temperaturen, so Chomik. „Im Herbst wird Laub gefegt, im Winter wird geheizt, im Frühjahr haben wir mit der Aufzucht zu tun, und im Sommer müssen eben die Tiere erfrischt werden.“ Auch über das Futter wird „abgekühlt“. So bekommen die Kattas kalte Weintrauben, die sind süß, erfrischend und löschen den Durst. Dazu sind die Gehege optimal angelegt: Sie sind schattig und hoch gelegen. „Unsere Tiere aus dem Norden wie die Rentiere stehen auf dem höchsten Punkt des Kaiserbergs – 80 Meter über Null. Hier ist es schattig und relativ kühl.“ Sollte es doch zu heiß werden, dann holen die Pfleger den Rasensprenger raus.
Delfinarium: Wasser wird gekühlt
Doch auch die wasserscheuen Tiere wollen erfrischt werden. So machen es sich die Koalas in ihrem vollklimatisierten „Wohnzimmer“ gemütlich. „Die Tiere kommen zwar aus Australien, die Hitze bekommt ihnen dennoch nicht so gut“, so Chomik. „Wir versuchen daher immer, die Temperaturen zwar der Jahreszeit angemessen zu gestalten, es soll aber noch angenehm für die Tiere sein.“
Auch das Wasser im Delfinarium darf sich nicht zu sehr aufheizen und wird bei Bedarf auf circa 25 Grad herunter gekühlt. Wer sich zur Zeit auch in der prallen Sonne wohl fühlt sind Löwen, Zebras und Nashörner. „Die Löwen schlafen dann gerne in der Hitze“, sagt Chomik. Doch egal ob aus dem Süden oder dem Norden kommend, aus Afrika oder Alaska, die Tiere im Zoo haben sich auf den Sommer in Europa eingestellt. „Im Grunde sind das alles „Deutsche“, die sind an das Wetter hier gewöhnt“, erklärt der Tierpflegemeister lachend."
http://www.rp-online.de/niederrheinnord/duisburg/nachrichten/Wenn-Elefanten-duschen-gehen_aid_878344.html
"Elefanten müssen warten
Münster - Der Allwetterzoo muss sich mit seinem Wunsch, dass die Stadt Münster den Bau eines neuen Elefantenparks mit sechs Millionen Euro fördert, mindestens bis 2011 gedulden, vielleicht sogar noch länger.
Wie gestern aus den Fraktionen von CDU und SPD verlautete, wollen beide Parteien im Falle einer günstigen Entwicklung bei den Steuereinnahmen das Projekt im Rahmen der Haushaltsberatungen für das kommende Jahr auf die Tagesordnung nehmen.
Wäre aktuell eine Beschlussfassung erforderlich, gäbe es keine Mehrheit im Rat. Die FDP hatte dem Zoo bereits geraten, den Elefantenpark über einen Kredit zu finanzieren, die CDU hatte ein Moratorium verabschiedet, welches zum Inhalt hat, dass finanzrelevante Beschlüsse bis zum Ende der Spardebatte ruhen sollen. Gestern meldete sich nun die Ratsgruppe UWG/ÖDP sehr kritisch zu Wort: „Wir sehen beim besten Willen nicht, woher das Geld kommen könnte.“ Auch bei einem möglichen Verlust der Elefantenhaltung wäre „das generelle Profil des Zoos nicht angetastet“."
Quelle: http://www.westfaelische-nachrichten.de/lokales/muenster/nachrichten/1348479_Elefanten_muessen_warten.html
27.06.2010
Die Umzüge nach Heidelberg machten Aktualisierungen auf folgende Seiten erforderlich: Heidelberg, Elefanten in Heidelberg, Leipzig, Elefanten in Leipzig, Hannover, Bullen in Hannover, "Geburten & Co" zwecks Transfer.
Juni
24.06.2010
"„Vorsichtig berüsselt“: Leipziger Elefant Voi Nam ist wohlbehalten in Heidelberg angekommen
Constanze Dietsch
Leipzig. Er macht einen entspannten Eindruck und hat die Strapazen der Reise gut überstanden. Der Transport des Leipziger Elefantenbullen Voi Nam sei „super gut" gelaufen. Das berichtete die Sprecherin des Heidelberger Tiergartens Steffanie Richter am Donnerstag.
Dies sei vor allem der Verdienst des „fantastischen Pflegers aus Leipzig". Zoomitarbeiter Michael Tempelhoff hatte seinen Schützling auf der Fahrt nach Baden-Württemberg begleitet und wird noch bis Sonntag ein wachsames Auge auf ihn werfen.
Der Elefant befindet sich momentan in einer Einzelbox, direkt neben seinem neuen Mitbewohner Tarak, ein vierjähriger Bulle aus Hannover. Beide hätten sich Richter zufolge durch die Gitterstäbe schon „vorsichtig berüsselt". Im Laufe des Tages wird der achtjährige Voi Nam seine Box noch einmal tauschen, um sich auch mit dem zweiten Gefährten vertraut machen zu können. Der fünfjährige Thai aus Hamburg ist bereits Anfang der Woche in Heidelberg angekommen.
Aufgrund der guten Erziehung der Bullen, sind die Pfleger zuversichtlich, dass die Tiere bereits am Wochenende gemeinsam das Freigehege des Elefantenhauses erkunden können. Hier sei, so Richter, „alles gerichtet": Die weitläufige Anlage ist komplett mit Sand aufgeschüttet, das Außenbecken mit frischem Wasser gefüllt, zur Beschäftigung liegt Spielzeug bereit.
Der Versuch des Heidelberger Tiergartens, halbwüchsige Bullen zusammenzuführen und eine Junggesellengruppe aufzubauen, ist in Deutschland einzigartig. Die Haltung der Tiere erfolgt im „geschützten Kontakt", in der Fachsprache der Zoologen als Protected Contact bezeichnet. Das heißt, Elefant und Pfleger sind immer durch ein Gitter voneinander getrennt. Über Belohnungen lernen die Bullen dann, mit dem Pfleger zu kooperieren."
Quelle mit Fotostrecke: http://nachrichten.lvz-online.de/leipzig/citynews/vorsichtig-beruesselt-leipziger-elefant-voi-nam-ist-wohlbehalten-in-heidelberg-angekommen/r-citynews-a-36793.html
23.06.2010
vom 22.06.2010
"Heidelberg: Erster Jungbulle zieht ins neue Elefantenhaus
Heidelberg. Der fünf Jahre alte Thai ist der erste Jungbulle, der ins neue Heidelberger Elefantenhaus eingezogen ist: Gegen 19 Uhr gestern Abend reiste der Dickhäuter aus dem Tierpark Hagenbeck in Hamburg an. Der Schwertransport war neun Stunden unterwegs. Nun darf sich das zwei Tonnen schwere Jungtier, das laut seinem mitgereisten Pfleger Christian Wenzel "topfit" ist, ausruhen. Seine WG-Genossen Tarak (4) aus Hannover sowie Voi Nam (8) aus Leipzig werden in den nächsten Tagen erwartet. Wann sich das Trio Besuchern zum ersten Mal zeigt, hängt nun davon ab, wie schnell sich die Jungbullen anfreunden. Am Donnerstag, 24. Juni, schließt der Zoo ab 13 Uhr: Dann gehört der Tierpark exklusiv chronisch kranken und behinderten Kindern, die zum "Traumtag" eingeladen sind. (miro)"
Quelle: http://www.morgenweb.de/region/rhein_neckar_ticker/Mannheimer_Morgen/10089_Heidelberg:_Erster_Jungbulle_zieht_ins_neue_Elefantenhaus_.html
vom 22.06.2010
"Reisevorbereitungen laufen auf Hochtouren
Elefantenbulle Voi Nam verlässt am Mittwoch den Zoo Leipzig
Der achtjährige Elefantenbulle Voi Nam (05.04.2002 in Leipzig) wird morgen den Zoo Leipzig in Richtung Heidelberg verlassen. Dort erwarten ihn der 5-jährige Thai aus Hamburg und der 4 Jahre alte Tarak aus Hannover. Der Tiergarten Heidelberg, der das Elefantenhaus neu errichtet hat, plant den Aufbau einer Junggesellengruppe und betritt damit tiergärtnerisches Neuland. Es ist die erste Vergesellschaftung halbwüchsiger Elefantenbullen innerhalb Europas. Voi Nam erhält damit die Möglichkeit, sich optimal auf seine spätere Rolle als Zuchtbulle vorzubereiten und seine Sozialkompetenz weiter zu stärken.
Voi Nam wird per Spezialtransporter am Mittwochnachmittag verladen und nach Heidelberg transportiert. Aufgrund der Sicherheitsbestimmungen sind Foto- und Filmaufnahmen während der Verladeaktion im Bereich der Anlage nicht möglich. Wir bitten um Verständnis."
Quelle: http://www.zoo-leipzig.de/index.php?strg=8_11&baseID=11
21.06.2010
"Aufbruch von Hagenbecks ins Thai-Ländle
Der fünf Jahre alte Asiatische Elefant Thai zieht nach Heidelberg. Dort entsteht Deutschlands erste Jungbullen-WG, anfangs mit drei Bullen.
Hamburg. Thai macht die Biege. Hat den Rüssel voll vom Familiengedudel. Mit einem Vater, der ihm jede Chance bei den Mädchen vermasselt. Einer Mutter, die einfach nicht loslassen will. Und drei kleinen Geschwistern, die total nerven.
Er muss hier raus. Eine eigene Bude, verschwiegene Kumpels, Party machen. Nur gut, dass es jetzt so weit ist: Anfang der Woche kommt der Schwertransporter, und der fünf Jahre alte Asiatische Elefant aus Hagenbecks Tierpark darf zum ersten Mal in seinem Leben verreisen. Es geht nach Heidelberg, wo in diesen Tagen Deutschlands erste Jungbullengruppe aufgebaut wird.
Wer Thai Tschüs sagen möchte, kann es an diesem Wochenende bei Hagenbeck tun. Dort steht der junge Elefant - leicht zu erkennen an den kleinen Stoßzähnen - gleich im ersten Gehege am Eingang und wartet auf Leckerbissen der grünen Art. "Er ist ein ganz Lieber, wir sind stolz auf ihn", sagt Reviertierpfleger Thorsten Köhrmann über seinen Schützling, den er seit der Geburt am 26. November 2004 begleitet.
Ein ganz Lieber, das will bei einem Elefantenbullen was heißen. Bis heute können Thorsten Köhrmann und zwei Kollegen zu Thai auf die Anlage. Der Elefant folgt ihren Befehlen, genießt es, beschmust und gekitzelt zu werden. Das ist das Ergebnis einer ebenso liebevollen wie konsequenten Erziehung. "Wie bei Menschenkindern auch", sagt Thorsten Köhrmann. Egal, ob Mensch oder Elefant, am Anfang sind sie vor allem niedlich. So auch Thai.
In Halbschwester Kandy fand er die ideale Spielgefährtin, die beiden waren zwei Jahre lang die unangefochtenen Stars bei Hagenbeck. Aber dann kam es hart für Thai. Halbschwester Shila wurde geboren und raubte ihm die süße Prinzenrolle. Das wäre ja noch hinnehmbar gewesen, aber leider erwies sie sich für deftige Jungs-Rangelspiele als zu zart. Thai aber wollte sich reiben und ausprobieren. Einmal kam Thorsten Köhrmann morgens in den Stall und fand Thai blutend vor. Köhrmann: "Er muss sich mit einer Kuh richtig in den Flicken gehabt haben, denn wenig später verlor er erst den linken und dann den rechten Stoßzahn." Glück im Unglück: Die Nerven waren nicht beschädigt, die Zähne wuchsen nach.
Als dann noch Thais Mutter Thura wieder trächtig war und er der Geburt auf keinen Fall beiwohnen sollte, musste etwas geschehen. Die Idee: Die familiäre Bande wird entzerrt. Die Folge: Zimmerwechsel für Thai. Heraus aus dem gemeinsamen Wohn- und Schlafzimmer, ab ins Jugendzimmer - und Tür zu. Das war im Herbst 2008. Anders als in der freien Wildbahn, wo Jungbullen die Herde ohne Aussicht auf Rückkehr verlassen, war diese Tür allerdings nie ganz geschlossen. "Thai hatte immer Rüssel- und Augenkontakt. Und miteinander kommunizieren können die Tiere auch über größere Entfernung", sagt Thorsten Köhrmann. Die Lösung war nicht perfekt, hatte aber den Vorteil, dass Thai gefahrfrei vor sich hin flegeln und die nachwachsenden Stoßzähne in den Sand bohren konnte. Damit ist jetzt Schluss. "Wir freuen uns sehr auf Thai", sagt Heidelbergs Zoodirektor Klaus Wünnemann. Er entwickelte die Idee einer Jungbullengruppe, der ersten in Deutschland. Sie wird gebraucht, denn mehr als einen Bullen können die meisten Zoos nicht halten. Das Ziel der Heidelberger ist es nun, die Tiere mehrere Jahre lang durch intensive Arbeit mit einer hohen Sozialkompetenz auszustatten. Mit zehn bis 15 Lebensjahren sollen sie in einem anderen Zoo als Zuchtbulle eine Herde übernehmen. Thai macht in wenigen Tagen den Anfang, kurz darauf werden ihm der gleichaltrige Tarak aus Hannover und der acht Jahre alte Voi Nam aus Leipzig folgen. Das neue Elefantenhaus in Heidelberg ist auf vier Tiere ausgelegt.
"Wir wollen aber zunächst mit den drei Jungbullen starten und erst mal sehen, wie sich die Gruppe entwickelt", so Wünnemann, der das Teenie-Trio in den ersten Tagen zugunsten einer ruhigen Eingewöhnung unter Verschluss halten wird. Thai und seine Kumpels erwartet in Heidelberg eine WG mit einer mehr als 1000 Quadratmeter großen Innenfreianlage mit Pool und beheizbarem Sandboden. Außerdem eine 2000 Quadratmeter große Außenanlage.
Klingt wie eine Luxusherberge, aber die gibt es nicht umsonst. Damit die Jungbullen vor Kraft und Langeweile nicht anfangen, Unfug zu machen, müssen sie arbeiten. "Die Elefanten werden auch weiter trainiert und müssen sich ihr Futter verdienen, indem sie es suchen oder sich danach recken müssen", sagt Zoodirektor Wünnemann.
"Wir sind traurig und froh zugleich", sagt Thorsten Köhrmann mit Blick auf den jungen Bullen, der von der ganzen Aufregung noch nichts merkt.
Auch viele Zoobesucher werden ihn vermissen. Drei kleine Elefanten aber nicht: Shila, Shahrukh und Rani sind die Gewinner dieses Umzugs. Die Anlage, die Thai frei macht, wird ihr Futterplatz sein. Dort werden sie ungestört fressen können, zurzeit müssen sie sich mit den großen Kühen das Futter teilen - und die fressen immer das Beste weg."
Quelle: http://www.abendblatt.de/hamburg/article1538140/Aufbruch-von-Hagenbecks-ins-Thai-Laendle.html
18.06.2010
"München: Gibt es bald wieder Elefantennachwuchs?
Gibt es bald ein neues Elefanten-Baby im Münchner Zoo? Jamunas Mutter soll wieder trächtig sein.
Am vergangenen Montag musste das Elefanten-Baby Jamuna Toni eingeschläfert werden. Das Tier litt an einer Krankheit, das ihre Knochen brechen ließ. Vielleicht gibt es nach dieser traurigen Nachricht bald wieder Grund zur Freude im Münchner Zoo.
Die Hormonwerte von Elefanten-Dame Panang deuten auf neuerlichen Nachwuchs hin. "Wir wissen es aber noch nicht. Noch ist es zu früh, etwas zu sagen", sagt Zoo-Sprecherin Dr. Doris Schwarzer. In drei bis vier Wochen wisse man mehr.
Für gesicherte Prognosen ist es also noch zu früh. Nach Angaben von Schwarzer, dauert ein Zyklus von Elefanten 18 Wochen. Erst wenn ein kompletter Zyklus abgeschlossen sei, könne man sicher sein.
Ganz ohne Sorge betrachtet man im Zoo Hellabrunn eine weiteres Junges aber nicht. Denn noch ist nicht klar, ob Elefanten-Baby Jamuna Toni an einem Gendefekt erkrankt ist. Ein Berliner Expertenteam obduziert das Tier. Sollte die mysteriöse Krankheit Jamunas erblich bedingt sein, könnte auch das nächste Elefantenbaby daran leiden. "Wir hoffen es nicht. Aber auch hier gilt: Es ist einfach noch zu früh, um etwas zu sagen", so Zoo-Sprecherin Schwarz. AZ"
Quelle: http://www.augsburger-allgemeine.de/Home/Nachrichten/Bayern/Artikel,-Muenchen-Gibt-es-bald-wieder-Elefantennachwuchs-_arid,2172592_regid,2_puid,2_pageid,4289.html
In eigener Sache:
Ich persönlich hätte mir eine erneute Trächtigkeit erst nach den Obduktionsergebnissen gewünscht.
Für die Zucht würde ich es von großer Bedeutung ansehen, zu wisssen, ob Panang und / oder Gajendra ihren nun 3 toten Kälber "etwas" vererbt haben, woran sie dann erekrankt sind bzw. was dazu geführt hat, dass Panang Jamuna verstoßen hat und / oder ihre erste Tochter getötet hat. Merkte Panang, dass Jamuna krank war und hat deswegen keine Energie in die Aufzucht gesteckt bzw. das erste Kalb getötet? In der freien Wildbahn kann die Aufzucht eines schwaches oder krankes Kalb lebensgefährlich für die Mutter werden!
Würde man bei Panang und / oder Gajendra Gründe finden, die darauf schließen lassen, dass ihr Erbmaterial oder das Zusammentreffen beider Erbmaterialien schuld an Jamunas Krankheit ist, müsste man sie m. M. nach folglich von der Zucht ausschließen.
Aber gut, die Möglichkeit einer Erbkrankheit hatte man bei der Paarung noch nicht in Betracht ziehen können.
Auf jeden Fall sind die Geburten von Temi und Panang nun für mich in doppelter Hinsicht "interessant" - Werden es Lebendgeburten? Werden die Kälber von ihren Müttern angenommen? Werden es gesunde Kölber sein?
"Wird Tarak seine alte Heimat vermissen?
Demnächst kommt Leben ins neue Elefantenhaus im Heidelberger Zoo, dann ziehen dort drei Jungbullen ein. Als erster wird der fünfeinhalbjährige Thai aus Hamburg vor Ort sein, gefolgt von Voi Nam aus Leipzig, acht Jahre alt, und Tarak aus Hannover, mit viereinhalb Jahren der Jüngste von allen. Von Voi Nam wissen wir: Er war der erste Elefanten-Nachwuchs im Zoo Leipzig. Seine Eltern, beide Jahrgang 1982, stammen aus Vietnam. Auf der Homepage des Zoos Leipzig wird er quasi ins "Junggesellendasein" in Heidelberg verabschiedet beziehungsweise in die "erste Vergesellschaftung halbwüchsiger Elefantenbullen in Europa". Dort solle er "Sozialkompetenz" lernen. Über Thai aus Hamburg ist bekannt, dass er zuletzt allein gehalten wurde.
Corinna Schmitt, Elefanten-Pflegerin im Heidelberger Zoo, hat ihn vor etwa zwei Jahren schon mal bei einer Fortbildungsveranstaltung in der Hansestadt kennengelernt und hatte kurz am vergangenen Mittwoch mit ihm im Zoo Hagenbeck Kontakt. Da steckte sie ihm eine Melone am Stück ins Maul. "Das passt schon", weiß sie. Vielleicht hat sie mit diesem "Leckerli" schon mal Punkte gemacht.
Zwei Tage zuvor konnte sie sich mit Tarak in Hannover etwas länger beschäftigen. Unter Aufsicht von Revierleiter Jürgen Kruse spritzte sie den Jungbullen mit dem Wasserschlauch ab, was dieser sichtlich genoss. "Ich denke, bei Corinna ist Tarak in guten Händen", hofft Kruse. Aber: Der Jungbulle wird sich umgewöhnen müssen, wenn er nach Heidelberg kommt. Vielleicht wird er die menschliche Nähe anfangs vermissen. Denn nun gilt "protected contact", also der "geschützte Kontakt" zwischen Mensch und Tier. Also wird Tarak den Fuß durch das Gitter strecken müssen, wenn Nagelpflege auf dem Programm steht. Elefantenbullen vor und während der Pubertät gelten als hormongesteuert und daher als unberechenbar. Da sollte einfach die nötige Distanz gewahrt werden."
Quelle: http://www.rnz.de/hp_headtitleshd_kreis/00_20100618055000_Wird_Tarak_seine_alte_Heimat_vermissen.php
Die Seiten von München, der Münchener Elefanten,
Hannover, den Kühen in Hannover und den Bullen in Hannover geändert.
15.06.2010
"Elefantenbaby litt an rätselhaften Knochenbrüchen
Die mysteriöse Krankheit der eingeschläferten Jamuna Toni soll in Berlin untersucht werden. Die Tierärzte in München sind ratlos.
Jamuna Toni ist tot
Die letzte Reise des eingeschläferten Münchner Elefantenbabys Jamuna Toni geht in die deutsche Hauptstadt. Ein Berliner Forschungsinstitut für Zootiere soll klären, an welcher mysteriösen Krankheit das sechs Monate alte Elefantenmädchen litt. „Auch am letzten Tag kamen noch Brüche dazu, obwohl Jamuna gelegen hat.
Die Entscheidung sie einzuschläfern, war die wirklich richtige“ sagte der zoologische Direktor des Tierparks Hellabrunn, Andreas Knieriem. Die sechs Monate alte Jamuna Toni ist wegen einer rätselhaften Knochen-Krankheit eingeschläfert worden, die mehrfache Knochenbrüche zur Folge hatte.
Das Elefantenbaby hatte in den letzten Tagen qualvolle Schmerzen erleiden müssen. Eine achtköpfige Experten-Kommission habe die Einschläferung einstimmig entschieden – in erster Linie, um das Tier von den Qualen zu befreien. Sie seien zu der Einsicht gekommen, dass eine Besserung der Gesundheit nicht zu erwarten sei und das Tier bald sterben würde, sagte Knieriem.
Das im Tierpark „Mockel“ gerufene Elefantenbaby konnte durch schwere Knochen-Verschiebungen in den Wachstumsfugen auch mit einer Stütze nicht mehr auf den Beinen stehen.
Jamunas Krankheit blieb für das Team der Veterinäre bis zuletzt ein Rätsel : „Aufgrund fehlender Vergleichsfälle und des rapiden Krankheitsverlaufs haben wir leider keine Therapie finden können, die Jamuna Toni hätte helfen können“, erklärte die leitende Tierärztin des Tierparks, Christine Kempter. „In so einem Fall ohnmächtig zu sein und nicht helfen zu können ist tragisch“, sagte Zoo-Direktor Knieriem.
Die wissenschaftliche Untersuchung, die bis zu mehreren Wochen dauern kann, soll Erkenntnisse über die Krankheit liefern. Von einer falschen Ernährung als Ursache geht Knieriem erst einmal nicht aus.
dpa/lk"
Quelle: http://www.welt.de/vermischtes/article8055951/Elefantenbaby-litt-an-raetselhaften-Knochenbruechen.html#writeComment
14.06.2010
"Elefantenbaby Jamuna Toni ist tot
Unser Elefantenmädchen Jamuna Toni ist tot. Nachdem sich am Wochenende der Gesundheitszustand des sechs Monate alten Elefantenbabys innerhalb kürzester Zeit dramatisch verschlechtert hatte, entschied das betreuende Tierärzte-Team gemeinsam mit einer Kommission aus Wissenschaftlern und Tierschutz-Experten am heutigen Montagmittag, 14. Juni, sie von ihren Leiden zu erlösen.
Die Symptome der sehr schmerzhaften Verschiebungen der Knochen in den Wachstumsfugen, die am Freitagmorgen an den Vorderbeinen diagnostiziert wurden, weiteten sich an den beiden Folgetagen auch auf die Hinterbeine aus. Dies bedingte, dass die kleine Elefantin selbst mit Hilfe einer Haltevorrichtung nicht mehr stehen konnte und liegend behandelt werden musste. Dadurch kam es zu massiven Kreislaufproblemen und einer Lungenentzündung, die den Allgemeinzustand zusätzlich schwer belastet haben. Eine erfolgversprechende Behandlungsmethode gibt es nicht. Alle Versuche, die Erkrankung nach Beratung mit den führenden Wildtiermedizinern positiv zu beeinflussen, schlugen leider fehl.
Der zoologische Direktor des Münchener Tierparks, Dr. Andreas Knieriem: „Wir sind sehr betroffen. Der rasche und unerklärliche Krankheitsverlauf hat auch uns überrascht und gibt uns viele Fragen auf. Die Entscheidung, Jamuna Toni einzuschläfern, ist uns wahrlich nicht leicht gefallen. Letzten Endes war es jedoch das einzige, was wir noch für sie tun konnten. Sie weiter am Leben zu erhalten, wäre aus Tierschutzgründen nicht vertretbar gewesen. Der gesamte Tierpark Hellabrunn trauert um unseren kleinen „Mockel“, der uns in den letzten Monaten sehr ans Herz gewachsen ist. Vor allem für Jamuna Tonis Ersatz-Papas, die sich von der ersten Stunde an Tag und Nacht liebevoll um die Kleine gekümmert haben, ist es sehr schwer.“
Die Ursache der rätselhaften Krankheit ist immer noch nicht bekannt, da die Auswertungen unterschiedlichster veterinärmedizinischer Untersuchungen noch laufen. Die behandelnde leitende Tierärztin des Münchener Tierparks, Dr. Christine Kempter erklärt: „Leider konnten wir Jamuna Tonis Grunderkrankung immer noch nicht zu 100 Prozent diagnostizieren. Aller Voraussicht nach werden uns erst die pathologischen Ergebnisse die Hinweise liefern, die wir seit Tagen vergeblich gesucht haben. Aufgrund fehlender Vergleichsfälle und des rapiden Krankheitsverlaufs haben wir leider keine Therapie finden können, die Jamuna Toni hätte helfen können. Meine Erfahrung als Zoo-Tierärztin hat mir gezeigt, dass solch rätselhafte Krankheiten oft erst in einem späten Stadium erkennbar sind. Wir sind sehr traurig darüber, dass all unsere Anstrengungen umsonst waren und wir es nicht geschafft haben, eine wirksame Therapie zu finden. Wir haben die letzten Tage alle zusammen rund um die Uhr und dennoch auf verlorenem Posten gekämpft.“
Christine Strobl, Bürgermeisterin und Aufsichtsratsvorsitzende der Münchener Tierpark Hellabrunn AG: „Mit Bestürzung habe ich erfahren, dass sich der Gesundheitszustand von Jamuna Toni so dramatisch verschlechtert hat, dass sie, um ihr weiteres Leid zu ersparen, nunmehr eingeschläfert werden musste. Das quirlige Elefantenmädchen hat mit dem Tag ihrer Geburt im Dezember letzten Jahres unser aller Herz erobert: Nachdem sie von ihrer Mutter leider verstoßen wurde, haben die Münchnerinnen und Münchner sie spontan "adoptiert". Umso tragischer ist nunmehr ihr Verlust. Dem Tierpark-Team möchte ich an dieser Stelle für ihren unermüdlichen Einsatz - vor allem in den letzten Tagen - herzlichst danken."
Auch die Mitarbeiter von Jamuna Tonis Paten, des Internet-Branchenbuches GoYellow.de, haben geschockt reagiert: "Wir sind sehr traurig, dass unser kleines Patenkind, das wir sehr lieb gewonnen haben, eingeschläfert werden musste. Jamuna Toni hat vielen Kindern und Erwachsenen in den letzten Monaten große Freude bereitet", kommentierte Dr. Klaus Harisch, Vorstandsvorsitzender der GoYellow Media AG die traurige Nachricht.
In den nächsten Tagen werden umfangreiche pathologische Untersuchungen vorgenommen. Sobald Ergebnisse vorliegen, werden wir Sie ausführlich informieren."
Quelle: http://www.tierpark-hellabrunn.de
Es wurden Fotos hinzugefügt: auf der Seite der "Asiaten im TP Berlin" und
auf der Seite der deutschen noch nicht besuchten Zoos.
12.06.201
"Elefantenbaby Jamuna Toni in Spezialklinik gebracht
München, den 12.06.2010 - Das Hellabrunner Elefantenmädchen Jamuna Toni hat sich eine Wachstumsfugenverschiebung (Epiphysiolyse) an den Vorderbeinen zugezogen. Nachdem das betreuende Tierärzte-Team am frühen Freitagnachmittag diese Diagnose stellen konnte, wurde Jamuna Toni noch am selben Abend in eine Spezialklinik gebracht. Die Ursache für die Erkrankung konnte jedoch bisher noch nicht festgestellt werden.
Bis Freitagmorgen hatten intensive und unterschiedlichste veterinärmedizinische Untersuchungen keinen eindeutigen Befund ergeben. Nachdem sich der Gesundheitszustand des Elefantenbabys im Laufe des Vormittags zunehmend verschlechtert hatte, wurden Prof. Dr. Hartmut Gerhards (Klinik für Pferde an der Ludwig-Maximilians-Universität) und Dr. Uwe Heidbrink (Pferdeklinik Aschheim) als weitere Experten hinzugezogen. Am Freitagnachmittag konnte schließlich mithilfe eines digitalen Röntgengerätes eine Epiphysen-Ablösung der Vorderbeine festgestellt werden.
Die behandelnde leitende Tierärztin des Münchener Tierparks, Dr. Christine Kempter: „Die Erkrankung von Jamuna Toni gibt uns Rätsel auf. Sie ist eine Herausforderung für die Tiermedizin, da bisher keine Vergleichsfälle bekannt sind. Daher stehen wir in engem Kontakt mit anderen Instituten und Zookollegen, um uns mit ihnen auszutauschen. Bei der Erforschung der Ursache werden alle Möglichkeiten, angefangen von der Ernährung bis hin zu einem genetischen Defekt mit einbezogen.“
Der zoologische Direktor des Münchener Tierparks, Dr. Andreas Knieriem, fügt hinzu: „Die Spezialklinik, die wir für unser Elefantenbaby ausgesucht haben, ist für solche Fälle in technischer wie personeller Hinsicht optimal ausgestattet. Das dort vorhandene Fachpersonal, dem wir hiermit schon für ihre große Hilfsbereitschaft danken möchten, wird von unseren Tierpflegern unterstützt. Jamuna Toni wird wie bisher auch rund um die Uhr einen vertrauten Menschen bei sich haben. “
Der Münchener Tierpark wird alle Fans von Jamuna Toni regelmäßig über ihren Gesundheitszustand informieren."
Quelle: http://www.tierpark-hellabrunn.de/
Vom 11. Juni 2010
"Elefanten erkunden „Reich der Giganten“
Amersfoort – Das Reich der Giganten wurde im Dierenpark Amersfoort am Samstag offiziell eröffnet. Die Elefanten konnten erstmals die gesamte Außenanlage erkunden. Dabei bestand großes Interesse bei den Gästen. Die Anlage der asiatischen Elefanten besteht nun aus aus einer Fläche – innen und außen - von insgesamt 4000 m2.
Bereits seit Ende letzten Jahres lebten die Elefanten in Haus. Dort wurde auch das Elefantenkalb Kina am 10. November 2009 geboren.
Die Girlgroup „Djumbo“ organisierte zusammen mit Fr. Vis, der Besitzerin, die Öffnung und drückte höchstpersönlich den Knopf, um die Türen des Innengeheges zu öffnenffnet. Draußen wartete bereits eine leckere Torte auf den Elefanten.
Das neue Außengehege hat neben vielen anderen Extras auch einen Badeteich für die Elefanten. Hier können sie das kühle Nass genießen. Selbst kleine Kina war neugierig auf den riesigen Teich und das Wasser. Zusammen mit ihrer Familie ging sie in den Teich, um sich abzukühlen.
Der Rest des Tages gab es auch Spiele zu spielen, um Elefanten, die von allen Probanden der Animal begleitet. Es war wieder Elefantendung für den Garten verkauft.[...]"
Quelle: http://www.webregio.nl/eemland/uitgaan-en-vrije-tijd/artikel/1155233/olifanten-verkennen-rijk-der-reuzen.aspx
08.06.2010
vom 07. Juni 2010
"Sabu
Elefant in Murten mit Kanone erschossen
von Karin Leuthold -
Sabus Ausflug ging glimpflich aus. Ein freiheitsliebender Vorgänger wurde 1866 in Murten mit ganz grossem Geschütz erlegt.
In der Schweizer Geschichte ist Sabu nicht der erste Elefant, der es schaffte einen Ausflug in die Freiheit zu unternehmen. Doch im Gegensatz zum aktuellen Fall endete die Eskapade des Elefanten von Murten in einer Katastrophe: Am 29. Juni 1866 gab der amerikanische Wanderzirkus Bell & Myers in Murten eine Vorstellung. Attraktion waren zwei dressierte Elefanten, ein weibliches und ein männliches Tier, die Kunststücke vorführten.
Vor der Abreise geriet der männliche Elefant in Wut, tötete seinen ihn seit 14 Jahren versorgenden Wärter und rannte aus seiner Unterkunft hinaus in die Gassen von Murten. Den Zirkusangestellten und den Murtener Bürgern gelang es nicht, das rasende Tier einzufangen. Der nicht zu bändigende Bulle rannte hin und her und verursachte bei den Anwohnern Tumulte. Erst einige Stunden später gelang es den Verfolgern, den Elefanten durch den Bau von Barrikaden in einer Gasse einzuschliessen. Der Zirkusbesitzer beschloss, ihn töten zu lassen - mit einer Kanone. Das Geschoss traf das Tier tödlich, es starb sofort.
Der Zirkus reiste ab und hinterliess den Kadaver des Elefanten den Murtenern. Sein Skelett befindet sich heutzutage im Naturhistorischen Museum in Bern.
Elefanten rasten ab und zu aus
Es ist nicht unüblich, dass Elefanten, die in Gefangenschaft leben, ab und zu mal ausrasten. Die meisten Fälle – in der Regel handelt es sich um Bullen – enden allerdings fatal. Als Mensch hat man gegen einen fast fünf Tonnen schweren Bullen ganz schlechte Karten. «Es ist nicht so, dass der Elefant von Natur aus aggressiv ist. Aber wenn es einen erwischt, dann ist es ganz übel», sagt Elefantenpfleger Andreas Ochs vom Zoo Berlin dem Nachrichtensender SAT1 nach dem «unerklärlichen» Ausraster einer Elefantendame. Das Tier war während eines Sportanlasses in Sri Lanka durchgedreht.
«Nicht nur Menschen, auch Elefanten können unter Stress leiden», erklärt Prasop Tipprasert, Elefanten-Experte in der gleichen Reportage. Zum Teil seien es die schlechten Bedingungen, denen sie ausgesetzt sind, die diesen Stress verursachen. Manchmal ist es aber die Tatsache, dass das Tier aus seiner Herde gerissen wurde und nun angekettet für den Menschen Arbeit leisten muss, sagt Experte Tipprasert weiter. Für den Notfall gibt er den Zuschauern einen guten Tipp: «Sollte ein Elefant auf Sie zurennen, den Sie nicht kennen, Vorsicht, er könnte gestresst sein.»
Wer auf YouTube sucht, der findet
Allein in Sri Lanka starben im Jahr 2007 50 Menschen durch Elefanten-Angriffe. Statistiken aus Indien belegen, dass zwischen 2000 und 2004 bei Attacken von Dickhäutern im Bundesstaat Jharkhand 300 Menschen das Leben verloren. Zwischen 2001 und 2006 sollen im Bundesstaat Assam 239 getötet worden sein.
Auf der Video-Plattform YouTube gibt es viele Clips, die Wutanfälle von Elefanten dokumentieren. Der Fall der wütenden Bullen, die während eines traditionellen Hindu-Festes im südindischen Bundesstaat Kerala tobten, wird als «eine der zehn schockierendsten Tierattacken» beschrieben. Drei Stunden lang randalierten die zwei 5-Tönner auf dem Festareal. Die Bilanz ihrer Racheattacke: zwei Tote und 24 Verletzte."
Quelle: http://www.20min.ch/wissen/news/story/16033756
07.06.2010
"Mein Nachmittag: Saphira: Der Name für "unser" Elefantenbaby
Die Auswahl ist der Jury schwer gefallen - es gab hunderte gute Vorschlage von Ihnen, den Zuschauern von Mein Nachmittag. Das kleine Elefanten-Mädchen im Zoo Hannover soll "Saphira" heißen.
Ein wohlklingender, schöner Name, der gleich drei Male vorgeschlagen worden ist. Übersetzt heißt der Name "wunderbare Schönheit" - inspiriert von einem Film.
Der Gewinnerin und Namensgeberin winkt nun ein exklusiver Besuch am 11. Juni im Zoo Hannover mit ihrer Familie inklusive Übernachtung in der niedersächsischen Landeshauptstadt. Dann wird Saphira getauft.
Herzlichen Glückwunsch: An unsere Siegerin und an das kleine Elefantenmädchen zu dem schönen Namen![...]"
Quelle: http://www3.ndr.de/sendungen/mein_nachmittag/meinnachmittag512_sid-768889.html
"Bei Knie ausgerissen
Hier stapft Elefanten-Dame «Sabu» durch ZürichPassanten trauten ihren Augen nicht. Ein Elefant trottete am frühen Abend durch die Zürcher Bahnhofstrasse – inklusive Paradeplatz.
Seit 1990 ist die in Burma geborene Elefantendame Sabu (26) beim Circus Knie. Sie ist einer von vier Elefanten auf Tournee.
Ihren letzten Auftritt in Zürich hatte sie eben absolviert. Die Elefantendame hätte auf der Landiwiese für den Transport nach Wettingen AG verladen werden sollen.
Vier-Tonner auf der Flucht
Um 19 Uhr türmte sie, stampfte und rannte beinahe zwei Stunden durch die Innenstadt. Angestellte des Zirkus, aber auch Direktor Franco Knie (55) und die Polizei mit Blaulicht und Sirene hinterher.
Gegen 21 Uhr konnte die vier Tonnen schwere Sabu endlich unter Kontrolle gebracht werden.
«Sabu hat auch noch ein Bad im Zürichsee genommen», erklärt Knie-Sprecher Nik Leuenberger (36). «Wir sind erleichtert, dass nichts passiert ist. Sabu wollte ganz bestimmt nichts Böses.»"
Quelle: http://www.blick.ch/news/schweiz/zuerich/ein-elefant-stapft-durch-zuerich-148451
"Tierpark Hellabrunn: Baby-Elefant liebt Riesen-Brezel !
Der Münchner Baby-Elefant Jamuna Toni (5 Monate) ist seit seiner Geburt und der Verstoßung durch seine Mutter mächtig gewachsen. Trotz Hand-Aufzucht entwickelt sich aus dem wackeligen Elefanten-Baby langsam aber stetig eine quirlige Elefanten-Dame.
Und schon jetzt hat Jamuna Toni so ihre ganz besonderen Vorlieben. Seit kurzem erhält sie neben 8 Litern Milch auch feste Nahrung. Riesen-Brezel, wie sonst beispielsweise auf dem Münchner Oktoberfest verkauft werden, sind ihre absolute Lieblingsspeise !
Pfleger Thomas Günther (38): „Sie kriegt jeden Tag noch acht Liter Milch. Aber wir gewöhnen sie jetzt auch vorsichtig an feste Nahrung. Seit zwei Wochen kann sie sogar schon selbst mit ihrem Rüssel Wasser trinken.“
Das Elefantenmädchen ist inzwischen genau einen Meter groß und wiegt 177 kg.
Und Jamuna Toni ist richtig verrückt nach Bewegung. In den letzten Tagen tollte sie so viel auf Steinen und Bäumen um her, dass sie sich jetzt mit einem ordentlichen Muskelkater plagt. Dabei steht am Samstag, den 12. Juni, ihre offizielle Taufe an.
Die Pfleger reiben Jamuna deshalb jetzt täglich mit einer speziellen Durchblutungssalbe ein. So sollen sich die Muskeln von dem Baby-Elefanten schnell wieder entspannen …"
Quelle: http://netplosiv.org/201046164/vermischtes/tiere/tierpark-hellabrunn-baby-elefant-liebt-riesen-brezel
01.06.2010
Die Seite "Zirkus" wurde überarbeitet.
Die Elefanten-Profile wurden mit weiteren Fotos "gefüttert.
24.05.2010
Elefanten im Rostocker Zoo "sterben aus"
Der Rostocker Zoo wird um eine Attraktion ärmer: Wie Zoodirektor Udo Nagel mitteilte, wird es in Zukunft keine Elefantenhaltung mehr geben. Es gebe keine andere Lösung, so Nagel. Hintergrund für die Entscheidung sei unter anderem die Streitsucht der fast 50 Jahre alten afrikanischen Elefantenkuh Sara. Nachdem ihre Artgenossin Dzomba im Mai 2008 zu Zuchtzwecken in den Duisburger Zoo umgezogen war, wurde Sara die Elefantenkuh Bibi aus Nürnberg an die Seite gestellt. Zwischen beiden gab es jedoch immer wieder Machtkämpfe. Sie eskalierten im vergangenen Jahr so stark, dass Bibi aufgrund schwerer Verletzungen eingeschläfert werden musste.
Elefantenkuh Sara bleibt bis zu ihrem Tod
Ein weiteres Problem seien die Haltungsbedingungen für die Dickhäuter, so Nagel. Sie entsprechen nicht den Anforderungen, die von der Vereinigung aller Elefantenhalter innerhalb der Europäischen Union vorgegeben werden. Um sie zu erfüllen, müssten rund 15 Millionen Euro investiert werden. Eine Summe, die der Rostocker Zoo nicht aufbringen kann. Elefantenkuh Sara soll bis zu ihrem Tod in Rostock bleiben, Gesellschaft leistet ihr derzeit ein Schafbock
Quelle: http://www1.ndr.de/nachrichten/mecklenburg-vorpommern/rostockerzoo100.html
"Schwangerschaftsgymnastik für Elefanten
Die Pfleger im Tiergarten Schönbrunn erwarten im Sommer Nachwuchs bei den Elefanten. Bis dahin wird die trächtige Elefantenkuh Numbi regelmäßig zur Schwangerschaftsgymnastik gebeten.
Geburt für "Mitte bis Ende August" erwartet
Die 17-jährige Elefantenkuh Numbi ist im Vorjahr gemeinsam mit Sohn Kibo nach Wien gekommen. Die Kuh war bereits damals trächtig, bei den Dickhäutern dauert die Schwangerschaft rund 22 Monate.
Tierpfleger Ramon Salaun macht deshalb mit der hochschwangeren Numbi die unterschiedlichsten Übungen. Teils das normale Trainingsprogramm, teils speziell für die werdende Mutter.
Dabei wird auch immer wieder das Blutabnehmen geübt. "Aus dem Blutbild lässt sich herauslesen, an welchem Punkt die Schwangerschaft gerade ist", erklärt Salaun. "Wir rechnen mit der Geburt des Jungtieres Mitte bis Ende August", verrät der Tierpfleger.
"Kontrolle der Füße wichtiger als sonst"
Neben der Blutabnahme wird auch immer wieder das Heben des Fußes geübt, damit "wir gegebenenfalls auch Fußpflege durchführen können", so Salaum. Auch müsse die Sohle regelmäßig geprüft werden, da die Füße in der Schwangerschaft speziell belastet würden.
"Die Elefantenkuh ist mit dem Jungen ja schwerer als sonst, damit wird die Kontrolle der Füße auch wichtiger", erklärt der Elefantenpfleger. Das Junge werde bei der Geburt "dann um die 100 Kilo" auf die Waage bringen.
Letzte Elefantengeburt in Schönbrunn 2003
Platz genug für ein neues Mitglied der Schönbrunner Elefantenherde ist im 7.000 Quadratmeter großen Gehege jedenfalls vorhanden.
Das Gehege ist laut Tiergartendirektorin Dagmar Schratter auf bis zu acht Tiere ausgelegt. Mit dem Jungen werden es im Spätsommer sechs Tiere sein, eine "schöne kleine Herde", so Schratter.
Die letzte Geburt eines Elefanten in Schönbrunn liegt schon mehrere Jahre zurück. Am 25. Mai 2003 wurde Mongu geboren. Sie ist jetzt Spielgefährtin von Kibo. Nicht mehr in Schönbrunn ist Abu. Der 2001 geborene Elefant lebt heute im Zoo Halle."
Quelle: http://wien.orf.at/stories/444564/
Mai
23.05.2010
Ein neuer besuchter Zoo kommt hinzu. La Reserva del Castillo de las Guardas in Andalusien,
die Heimat der ehemaligen Kölner Aung Si und Aung Bo und ihrer Kollegen.
Ein neues Fotoalbum kam hinzu.
"Zu teuer: Rostocker Zoo gibt Elefanten auf
Die Entscheidung ist gefallen: Der Rostocker Zoo will sich langfristig von seinen Elefanten verabschieden.
Rostock (OZ) - Das bestehende Gehege der Dickhäuter entspreche schon lange nicht mehr den aktuellen Haltungsbedingungen, erklärte Zoodirektor Udo Nagel. Es auf den neuesten Stand zu bringen, würde rund 15 Millionen Euro kosten. Eine Summe, welche die Tiergartenkasse einfach nicht hergebe.
Lange habe Zoodirektor Udo Nagel hin und her überlegt, sei sogar eigens in die USA gereist, um sich die Haltungsbedingungen der Tiere dort anzusehen. Beeindruckt erzählt er: „In Amerika ist man inzwischen dazu übergegangen, die Elefantenhaltung auf mindestens 20 Hektar auszuweiten.“ Solche Ansprüche stelle die EEP, die Vereinigung aller Elefantenhalter in der EU, zwar nicht. Doch auch die Europäischen Haltungsnormen seien deutlich schärfer geworden. Für die Rostocker Anlage Bestandsschutz einzuklagen, sei in diesem Zusammenhang aussichtslos.
Doch selbst wenn sich die Rostocker entscheiden würden, das nötige Geld zu investieren, um den Tieren ein artgerechtes Zuhause zu bieten, wäre nicht gewiss, ob sie tatsächlich neue Elefanten bekommen würden.
Nagel holt tief Luft, bevor er erklärt: „Bei der EEP liegen zurzeit 27 Anfragen auf dem Tisch, tatsächlich stehen für die Tiergärten aber nur drei Elefanten zur Verfügung.“ Und schließlich gibt es noch ein drittes Problem. Der Rostocker Zoo besitzt derzeit nur noch einen einzigen Elefanten, die afrikanische Elefantenkuh „Sara“. Die ist mit ihren fast 50 Lebensjahren schon etwas altersstarrsinnig geworden und duldet keinen Artgenossen mehr neben sich. Der Versuch, ihr eine Gesellschafterin an die Seite zu stellen, führte im vergangenen Jahr zu heftigen Machtkämpfen. Video-Aufnahmen des Zoos zeigen, dass sie ihre Kollegin „Bibi“ damals vor allem nachts regelmäßig attackierte und schließlich sogar zu Boden warf. „Bibi“ brach sich dabei die Fußwurzel und musste nach tagelangen Bemühungen des Tierarztes schließlich eingeschläfert werden. Nagel kommentiert: „So ist das eben bei älteren Leuten. Die zwei haben sich im übertragenen Sinne eigentlich nur um die Kaffeetasse gestritten, aber sie haben sich dabei immer wieder hochgeschaukelt“.
Inzwischen hat „Sara“ einen Schafbock bekommen. Mit dem verträgt sie sich, und mit ihm soll sie nun in aller Ruhe ihren Lebensabend verbringen. Wer danach in das Großtiergehege einziehen soll, ist noch nicht entschieden. Doch Nagel verrät mit einem Lächeln. „Nach meinen bisherigen Erkundigungen über Haltungsbedingungen könnten es vielleicht Tiere mit ganz langen Hälsen sein. . .“KATJA BÜLOW "
Quelle. http://www.ostsee-zeitung.de/nachrichten/mv/index_artikel_komplett.phtml?SID=436f5b08244c068741227c4a227bf5a1¶m=news&id=2776288
"Schwangerschaftsgymnastik für Elefanten
Die Pfleger im Tiergarten Schönbrunn erwarten im Sommer Nachwuchs bei den Elefanten. Bis dahin wird die trächtige Elefantenkuh Numbi regelmäßig zur Schwangerschaftsgymnastik gebeten.
Geburt für "Mitte bis Ende August" erwartet
Die 17-jährige Elefantenkuh Numbi ist im Vorjahr gemeinsam mit Sohn Kibo nach Wien gekommen. Die Kuh war bereits damals trächtig, bei den Dickhäutern dauert die Schwangerschaft rund 22 Monate.
Tierpfleger Ramon Salaum macht deshalb mit der hochschwangeren Numbi die unterschiedlichsten Übungen. Teils das normale Trainingsprogramm, teils speziell für die werdende Mutter.
Dabei wird auch immer wieder das Blutabnehmen geübt. "Aus dem Blutbild lässt sich herauslesen, an welchem Punkt die Schwangerschaft gerade ist", erklärt Salaum. "Wir rechnen mit der Geburt des Jungtieres Mitte bis Ende August", verrät der Tierpfleger.
"Kontrolle der Füße wichtiger als sonst"
Neben der Blutabnahme wird auch immer wieder das Heben des Fußes geübt, damit "wir gegebenenfalls auch Fußpflege durchführen können", so Salaum. Auch müsse die Sohle regelmäßig geprüft werden, da die Füße in der Schwangerschaft speziell belastet würden.
"Kontrolle der Füße wichtiger als sonst"
Neben der Blutabnahme wird auch immer wieder das Heben des Fußes geübt, damit "wir gegebenenfalls auch Fußpflege durchführen können", so Salaum. Auch müsse die Sohle regelmäßig geprüft werden, da die Füße in der Schwangerschaft speziell belastet würden.
"Die Elefantenkuh ist mit dem Jungen ja schwerer als sonst, damit wird die Kontrolle der Füße auch wichtiger", erklärt der Elefantenpfleger. Das Junge werde bei der Geburt "dann um die 100 Kilo" auf die Waage bringen.
Letzte Elefantengeburt in Schönbrunn 2003
Platz genug für ein neues Mitglied der Schönbrunner Elefantenherde ist im 7.000 Quadratmeter großen Gehege jedenfalls vorhanden.
Das Gehege ist laut Tiergartendirektorin Dagmar Schratter auf bis zu acht Tiere ausgelegt. Mit dem Jungen werden es im Spätsommer sechs Tiere sein, eine "schöne kleine Herde", so Schratter.
Die letzte Geburt eines Elefanten in Schönbrunn liegt schon mehrere Jahre zurück. Am 25. Mai 2003 wurde Mongu geboren. Sie ist jetzt Spielgefährtin von Kibo. Nicht mehr in Schönbrunn ist Abu. Der 2001 geborene Elefant lebt heute im Zoo Halle."
Quelle: http://wien.orf.at/stories/444564/
16.05.2010
Ein weiterer Zoo wurde besucht: Zoobotanico in Jerez de la Frontera
Der Prager Zoo hat mit dem Bau eines neuen Hauses für die Elefanten und Flusspferde begonnen.
Der Prager Zoo hat am Sonntag den Grundstein für ein neues Elefanten- und Flusspferdehaus, in dem auch Antilopen wohnen werden, gelegt. Die Anlage wird 350 Millionen Kronen kosten und rund zehntausend Quadratmeter groß sein. Die Anlage soll im Jahr 2013 fertig gestellt sein und ist das teuerste Projekt in der Geschichte des Prager Zoos.
Derzeit hält der Zoo Prag drei Elefanten und drei Flusspferde.
Wenn das neue Hause fertiggestellt ist, könnte man 5 Flusspferde und sogar zehn Elefanten halten.
Besucher sollen zukünftig Flusspferde im Wasser zu sehen.
Eine weitere Attraktion wird ein kleiner See mit einem Wasserfall im Gehege der Elefanten sein.
[…] An dem Projekt beteiligt sich neben dem Zoo die Stadt Prag.
Quelle mit Amination (Übersetzung ohne Gewähr): http://www.novinky.cz/domaci/200398-v-prazske-zoo-zacala-stavba-noveho-pavilonu-pro-slony-a-hrochy.html
"Farinas schwergewichtige Kinder-Überraschung
Im Erlebnis-Zoo Hannover purzeln die Elefantenbabys auf die Welt.
Am 7. Mai brachte Sayang eine Tochter zur Welt, nur vier Tage später, am 11. Mai, wurde der Sohn von Farina geboren. Beide Babys sind gesund und wohlauf, beide Mütter kümmern sich vorbildlich um ihren Nachwuchs und haben sich längst von der Geburt erholt. Das Zooteam dagegen noch nicht so ganz. Mit dem zweiten Baby hatte das Team noch nicht gerechnet – Farina sorgte für eine 89 kg schwere
und 88 cm große Überraschung.
Als Elefantenpfleger Jürgen Kruse morgens am 11. Mai den Elefantenstall betrat, tröteten ihm alle Elefanten aufgeregt entgegen. Neben Sayang stand putzmunter ein Elefantenbaby. Neben Farina auch. Ein kleiner Bulle, der eigentlich noch gar nicht da sein konnte.
Sofort wurde das gesamte Geburtsteam in den Stall gerufen. Tierärzte, Tierpfleger, Zoologen und Zoodirektor standen sprachlos vor der jungen Mutter. „Der Stein, der uns in dem Augenblick vom Herzen fiel, hatte ungefähr Himalayagröße“, fasst Zoodirektor Klaus-Michael Machens den Moment zusammen. Farina hatte ihr Baby ganz allein in der Nacht zur Welt gebracht und alles ist gut gegangen. „Wir haben wirklich Glück gehabt!“
Nichts hatte auf die Geburt hingedeutet. Die am 10. Mai gemessenen Progesteronwerte im Blut von Farina lagen bei knapp 0,9 – normalerweise geht man ab 0,4 von einer nahenden Geburt aus. Auch die Elefantenkuh selbst hatte keinerlei Anzeichen von Unruhe oder Wehen gezeigt. Beruhigt war das Geburtsteam nach Hause gefahren, um nach vier Wochen Nachtwache bei Sayang noch einmal auszuschlafen, bevor am nächsten Tag die Nachtwache bei Farina beginnen sollte.
Genau wie Sayang war Farina eine Erstgebärende, die von den Tierpflegern während der Geburt betreut werden sollte. Die Gefahr besteht, dass eine Erstgebärende aus Unerfahrenheit ihr eigenes Baby angreift, das ihr soviel Schmerzen bereitet hat. In freier Wildbahn wird das Baby daher von anderen Elefantenkühen beschützt, bis die Mutter sich beruhigt hat und begreift, was ihr passiert ist. „Unser langfristiges Ziel ist es daher auch, die Kühe in der Elefantenherde gebären zu lassen – aber dazu müssen alle Herdenmitglieder wissen, was zu tun ist“, erklärt Dr. Heiner Engel, Zoologischer Leiter. „Bislang hatten wir nur zwei Kühe, die bereits ein Kind zur Welt gebracht haben. Vielleicht ist die Herde jetzt schon weiter als gedacht.“
Genau dieses „vielleicht“ und alle darin liegenden Risiken wird das Zooteam in den nächsten Wochen in Ruhe besprechen. Juli/August werden die nächsten beiden Elefantenbabys erwartet. „Sicher ist jedenfalls, dass wir uns auf die Hormonwerte nicht verlassen können“, schmunzelt Tierärztin Dr. Maya Kummrow.
Wann immer es die für Mai sehr kühle Wetterlage zulässt, werden die Elefantenbabys ab jetzt Ausflüge in den Dschungelpalast machen."
Quelle: http://www.zoo-hannover.de/unternehmen-zoo/aktuellespresse/aktuelle-nachricht/news/glueck-im-doppelpack.html
15.05.2010
"Zoo: Elefanten kommen aus Hannover, Hamburg und Leipzig
Jungbullen ziehen in WG
Während auf der Baustelle des Elefantenhauses im Heidelberger Tiergarten rege Betriebsamkeit herrscht, lüftete Direktor Klaus Wünnemann gestern das Geheimnis, wer in die erste Elefanten-Jungbullengruppe in einem deutschen Zoo einziehen wird: zum Beispiel der acht Jahre alte "Voi Nam" aus Leipzig, der in der mdr-Serie "Elefant, Tiger und Co." schon TV-Erfahrung gesammelt hat. Komplettiert wird die Dickhäuter-WG von dem fünfjährigen "Thai" aus Hamburg und dem 2005 in Hannover geborenen "Tarak". Schon Ende Juni soll der Umzug der grauen Riesen beginnen.
Heidelberg sei für die Tiere eine Zwischenstation auf ihrem Weg zur Position des Zuchtbullen mit eigener Herde. "Wir wollen die jungen Wilden intensiv betreuen und so trainieren, dass sie optimal auf ihre Rolle vorbereitet werden", sagt der Zoochef. Wenn sie Heidelberg mit etwa 13 Jahren verlassen, sollen sie sich problemlos in eine Zuchtgruppe einfinden. Bis zum Einzug werden sich die Pfleger nun intensiv mit den Kollegen austauschen, Kommandos pauken und ihre neuen Schützlinge kennenlernen. sin"
Quelle: http://www.morgenweb.de/region/heidelberg/artikel/20100515_srv0000005829433.html
11.05.2010
"Am 11. Mai wurde bereits das zweite Baby geboren!
Elefantendame Farina brachte Dienstagfrüh einen gesunden, sehr hübschen, 98 Kilo schweren Jungen zur Welt. Mutter und Sohn sind wohlauf, nur ein bisschen müde. Jetzt gewöhnen die beiden sich erst einmal in Ruhe hinter den Kulissen aneinander. Baby No. 2 wird zusammen mit No. 1 am kommenden Freitag, 14. Mai 2010, im Dschungelpalast erstmals der Presse vorgestellt - Fotos gibt es anschließend zu sehen! "
Quelle. http://www.zoo-hannover.de/unternehmen-zoo/aktuellespresse/aktuelle-nachricht/news/das-erste-von-fuenf-elefantenbabys-ist-da.html
vom 09.05.2010
"Dschungelpalast Sayang bringt gesundes Mädchen zur Welt
In diesem Jahr erwartet der Erlebnis-Zoo Hannover gleich fünf Elefantenbabys.
Das Warten hat jetzt ein Ende! Nach 670 Tagen Tragzeit hat Elefantendame Sayang am 07. Mai um 03:58 Uhr ihr erstes Baby zur Welt gebracht und den Reigen der Rüsselrasselbande eröffnet: Das erste Mitglied des Minifanten-Quintetts ist ein prächtiges Mädchen, 89 cm groß, 106 Kilo schwer – ein echter Herzensbrecher.
Seit vier Wochen haben Tierpfleger und Tierärztinnen Nachtwache bei der werdenden Mutter gehalten. Seit einer Woche war der Progesteron-Wert im Blut von Sayang so niedrig, dass die Geburt jederzeit losgehen konnte. Am frühen Morgen des 7. Mai gab es keine Zweifel mehr: Das Baby kommt! Sofort waren alle auf den Beinen und standen der werdenden Mutter bei.
In der freien Wildbahn wird die Elefantenkuh bei der Geburt von Elefanten-Ammen betreut. Diese erfahrenen Elefantenkühe beruhigen die niederkommende Kuh und nehmen das Neugeborene in ihre Obhut. Die große Gefahr bei einer Elefantengeburt geht nämlich von der frischgebackenen Mutter aus: Es kommt vor, dass sie auf ihr eigenes Kind losgeht, das ihr soviel Schmerzen bereitet hat. Die Ammen beschützen das Kleine daher vor seiner Mutter, bis sie sich beruhigt hat und begreift, was ihr passiert ist. Diese Betreuung ist für das Neugeborene lebenswichtig!
Bei der erstgebärenden Sayang leisteten die Tierpfleger Ammendienste und zogen das Baby in der weißen Embryonalhülle schnell aus der Reichweite der Mutter. Damit sie das rutschige Neugeborene fest im Griff hatten, waren die Tierpfleger mit griffigen Torwarthandschuhen ausgerüstet. Jürgen Kruse, Sascha Nolde und Thomas Pfaff zogen das Neugeborene in den Gang und befreiten es aus der weißen Hülle. Das Zooteam musste sich keine Gedanken machen, ob das Kleine atmet: Es strampelte und zappelte und ließ sich nur schwer bändigen.
Das Team rubbelte das Baby trocken, dann wurde es von den Tierärztinnen Maya Kummrow und Katja von Dörnberg untersucht. Resultat: Ein Mädchen! Vier Beine, vier komplett unbenutzte und ganze weich-weiße Füße, zwei große Ohren, ein kurzer Schwanz und ein winziger Rüssel – ein perfekter Mini-Elefant. Jetzt musste noch das Geburtsgewicht festgestellt werden. Vier Tierpfleger hoben das Baby auf die Waage: 106 Kilo! Das Messen mit dem Riesenzollstock ergab 89 Zentimeter.
Nach der Erstversorgung brachten die Tierpfleger das Baby wieder zur Mutter zurück. Zum Glück war alle Sorge war umsonst: Sayang wartete bereits auf ihren Nachwuchs und berüsselte ihre Kleine immer wieder zärtlich. Geduldig hob sie das Vorderbein, damit das Baby den Weg zur Milchquelle finden konnte. Erst als das Baby schließlich friedlich trank, fiel langsam die Anspannung vom Geburtsteam ab. Alles ist gut gegangen, Mutter und Kind sind wohlauf.
Die ersten beiden Tage blieben Sayang und ihr Baby noch allein im Stall, um sich auszuruhen und aneinander zu gewöhnen. „Jetzt sind wir gespannt, wie der Rest der Elefantenfamilie auf das Neugeborene reagiert“, so Zoodirektor Klaus-Michael Machens.
Wann immer es die Wetterlage zulässt, werden Mutter und Kind kurze Ausflüge in den Dschungelpalast machen. „Wir müssen aber vorsichtig sein, damit sich das Baby nicht erkältet, das Wetter ist zurzeit zu unbeständig“, erklärt Machens."
Quelle: http://www.zoo-hannover.de/unternehmen-zoo/aktuellespresse/aktuelle-nachricht/news/das-erste-von-fuenf-elefantenbabys-ist-da.html
vom 06-05-2010
"Experten geben Todesursache des Elefanten Boy im Kiewer Zoo bekannt
Das Tier verendete an Schlaganfall.
Die Spezialisten des Londoner Zoos sind zum Ergebnis gekommen, dass der dem Kiewer Zoo zugehörige Elefant Boy eher an Schlaganfall hat gestorben mögen. Genauer gesagt, war es Thrombus, der vielleicht diesen Schlaganfall verursacht habe, mutmaßlichen die englischen Spezialisten. Das ist aus der Erklärung der Präsidentin der internationalen Tierschutzgesellschaft „SOS“, Tamara Tarnawska, ersichtlich. Ihr zufolge leiteten die Engländer eine unabhängige Untersuchung, die grundsätzlich auf Medienberichten und indirekten Hinweisen sowie auf aus der Ukraine gelieferten Informationen beruhte."
Quelle: http://www.nrcu.gov.ua/index.php?id=475&listid=117857
vom 30.04.2010
Zwei neue Elefanten im Zoo Neunkirchen
Im Zoo Neunkirchen sind am Freitag zwei Elefantenkühe in ihr neues Zuhause eingezogen. Die 4,4 Tonnen schwere Rani und die 3,6 Tonnen wiegende Buria seien nach einer viertägigen Reise aus dem spanischen Naturpark «Terra Natura» bei Benidorm in der Nähe von Alicante am Donnerstagabend in Neunkirchen angekommen, sagte Zoodirektor Norbert Fritsch am Freitag auf ddp-Anfrage. Nachdem die beiden 41 Jahre alten indischen Elefanten die Nacht noch im Transportcontainer verbracht hatten, kamen sie dann am Freitagmorgen in ihr Gehege im Neunkirchener Zoo.
Der Transport der Elefanten von Spanien ins Saarland erfolgte per 40-Tonner-Lkw in einem eigens umgebauten Container. Organisiert wurde der Transport dem Zoodirektor zufolge von einem Unternehmen aus Gelsenkirchen, das schon über 200 Elefanten transportiert habe.
Die beiden Elefantenkühe können ab sofort im Elefantenhaus bestaunt werden. Sie sind zunächst von ihren anderen zwei Mitbewohnerinnen getrennt, um sich von den Strapazen der Reise zu erholen. Danach sollen sie langsam aneinander herangeführt werden, damit die Rangordnungsstreitigkeiten möglichst reibungslos ablaufen.
Quelle: http://www.ad-hoc-news.de/zwei-neue-elefanten-im-zoo-neunkirchen--/de/News/21260545
vom 26-04-2010
"Kiewer Zoo trauert um verendeten Elefanten
Der 39-jährigen Dickhäuter Boy verendete um 11 Uhr Kiewer Zeit.
Die Bediensteten des Kiewer Zoos und wohl auch die Hälfte von Kiewern trauern um den plötzlichen Tod des Elefanten Boy, einer der beliebten Tiere des Zoos. Der 39-jährige Elefant fiel um 11:04 Uhr Kiewer Zeit (10:04 deutsche Zeit) plötzlich nieder und verendete. Nach den Worten einiger Experten konnte die allzu strenge Diät auch als eine der Todesursachen sein. Die Leichname des Elefanten wurde sofort eingefroren, weil die Tierärzte vorhaben, die Todesursache des Dickhäuters festzustellen."
Quelle: http://www.nrcu.gov.ua/index.php?id=475&listid=117093
April
22.04.2010
"Am Montag wurde Elefant Po Chin im Park Bellewaerde verabachiedet. Das Tier ist zehn Jahre alt und wird vielleicht schon bald in einer Zuchtgruppe in „Pairi Daiza, dem ehemaligen Parc Paradisio, für Nachwuchs sorgen.
Po-Chin wurde von Anne Devos verabschiedet, der Pflegerin, mit der er am vertrautesten war. Sein Transport in einem speziellen Anhänger wurde seit mehr als einem Jahr trainiert und verlief problemlos.
Gestern kam Tunga, der Nachfolger von Po-Chin nach Ieper. Der Elefant kommt aus dem Zoo Chester und war zwei Tage unterwegs. Aber auch dieser Transfer verlief reibungslos.
Tunga (5 Jahre) ist ein jüngerer Bruder von Po-Chin. Er wird nun mehrere Jahre im Bellewaerde Park bleiben. "Tunga machte sich bereits mit seinem neuen Zuhause vertraut und auch schon mit Fahim, unseren anderen Elefanten, der im November letzten Jahres in den Bellewaerde Park kam.
Sie waren sehr neugierig aufeinander und sie verstanden sich sofort. Fahim hat jetzt in Tunga einen neuen Gefährten gefunden, mit dem er gemeinsam toben kann ", sagt Anke Vanheirreweghe vom Bellewaerde Park."
Siehe Quell: http://www.nieuwsblad.be/article/detail.aspx?articleid=AD2P6US0&postcode=8900
20.04.2010
"Elefantenbaby im Erlebnis-Zoo Hannover lässt auf sich warten
Das Flugverbot aufgrund der Vulkanasche-Wolke gilt offenbar auch für Störche: Seit Tagen erwartet der Erlebnis-Zoo Hannover den tierischen Schwertransport mit dem ersten von fünf Elefantenbabys an Bord. Es scheint, der Storch bekommt in Hannover zurzeit keine Landeerlaubnis.
Die werdende Mutter Sayang (15) übt sich in Geduld, und die wartenden Pfleger müssen sich – wie die anderen unzähligen Reisenden – die Nächte auf Feldbetten um die Ohren schlagen. Etwas bequemer als auf dem Flughafen ist das Nachtlager neben dem Elefantenstall allerdings schon (wenn auch etwas geruchsintensiver).
Die Tragzeit bei Elefanten dauert zwischen 630 und 680 Tagen, 22 bis knapp 24 Monate. Den genauen Termin zu berechnen, ist aufgrund der langen Tragzeit immer ein wenig schwierig. Gezählt wird ab dem ersten Deckakt: Der früheste mögliche Geburtstermin wäre danach der 29. März gewesen. Wenn Sayangs Baby weiterhin lieber wärmere Temperaturen abwarten möchte, um auf die Welt zu kommen, könnte es sich auch noch bis Ende April Zeit lassen.
Dennoch rechnet das Zooteam mit der Geburt in den nächsten Tagen. Einmal war der Progesteronwert im Blut bereits gefallen – was auf die nahende Niederkunft deutet –, stieg dann aber wieder an. Es bleibt also spannend. Zusammen mit Elefantenfamilie und allen Besuchern fiebert das ganze Zooteam einer glücklichen Landung des Schwertransporter-Storchs entgegen!"
Quelle: http://www.hannover-zeitung.net/regionales/136182--elefantenbaby-im-erlebnis-zoo-hannover-laesst-auf-sich-warten
19.04.2010
Baby-Elefant "Krumm" ist Gesprächsthema vom Zoo in Whipsnade.
„Baby-Elefant "Krumm" wurde den Besuchern des Zoos in Whipsnade zum ersten Mal gezeigt, gestern und verzauberte sie sie mit seinen spielerischen Mätzchen.
Was wiegt 124 Kilogramm, hat einen krummen Schwanz und ist hinreißend süß? Das asiatische Elefantenbaby im Zoo Whipsnade scheint die Antwort zu sein.
Das Elefantenbaby, das noch keinen offiziellen Namen hat, wird von den Tierpflegern liebevoll "Crooked" (Krumm) genannt, weil er einen seltsam geformten Schwanz hat. Das vier Tage alte Baby wurde den Zoobesucher gestern zum ersten Mal gezeigt, verzückte mit seinen Versuchen, seinen knapp 1-Meter hohen Körper unter den Bauch seiner Mutter zu schmiegen, um zu trinken.
Es kam am Montag zur Welt und ist das erste Baby von Mutter Karishma (12 Jahre), die ihre Tierpfleger damit überraschte, wie ruhig sie die Situation meisterte.
Andy Durham, stellvertretender Teamleiter im Zoo, kennt Karishma, seit sie ein Baby war, und er war begeistert, wie gut sie mit der Situation umging.
"Sie überrascht uns alle", sagte Durham in einer Erklärung. "Als das Kalb geboren wurde, schien sie nur erstaunt darüber nun ein eigenes Baby zu haben. Wir halfen dem Kalb ans das Gesäuge und sobald das passierte, war sie völlig ruhig. "
"Sie geht mit ihm fantastisch um", fügte er hinzu.
Karishma und ihr Baby teilen sich das große Gehege mit Vater Emmett, dem einzigen erwachsenen Bullen der Elefantenherde. Emmett ist auch der Vater von Euan, 6 Jahre und der neun Monate alten Donna. […]“
Quelle: http://www.babychums.com/2010/04/baby-elephant-%E2%80%98crooked%E2%80%99-the-talk-of-britain%E2%80%99s-whipsnade-zoo/
"Po-Chin verlässt den Zoo
Elefantenwechsel im Bellewaerde Park, Ieper
Ieper - Anfang nächster Woche steht ein Elefantenwechseln im Park Bellewaerde auf dem Programm. Montag Morgen verlässt Po Chin den Park. Er wird durch seinen jüngeren Bruder Tunga, der am Mittwoch Morgen ankommen soll, in Ieper ersetzt.
Heute konnte man Po-Chin zum letzten Mal im Park sehen. Nach sechs Jahre – jetzt ist er 10 Jahre alt – verlässt er den Park. Er kann bald in einer Zuchtgruppe im Parc Paradisio selber für sorgen.
Unmittelbar danach wird sein jüngerer Bruder Tunga (5 Jahre) im englischen Zoo Chester abgeholt, der wie sein Bruder dann ein paar Jahren Park Bellewaerde bleiben wird."
Quelle: http://www.nieuwsblad.be/article/detail.aspx?articleid=BLPLE_20100418_003
15.04.2010
"Tierschützer fordern Rücktritt des Dresdner Zoochefs
Wenige Wochen nach der Attacke auf eine Pflegerin legt Peta Fotos vor, die zeigen, wie der kleine Elefant an einen Baum gebunden wurde. Peta wertet das als Missbrauch. Eine Stellungnahme des Zoos steht noch aus.
Dresden. In der Debatte um die Elefantenhaltung im Dresdner Zoo hat die Tierrechtsorganisation Peta am Mittwoch Bilder veröffentlicht, die zeigen, wie der junge Bulle Thabo-Umasai von Pflegern gefesselt wurde. "Zoodirektor Karl-Heinz Ukena verwahrt sich gegenüber der Presse gegen Misshandlungsvorwürfe. Diese Unterlagen belegen das Gegenteil", teilte Peta in einer Mitteilung mit. Gleichzeitig fordert die Organisation den Rücktritt des Zoochefs.
Die Bilder sollen im Jahr 2006 entstanden sein. Eine Frau, die die Aufnahmen damals gemacht hat, habe sie Peta zur Verfügung gestellt. Die Fotos zeigen, wie mehrere Pfleger den kleinen Elefanten mit einem Seil an einen Baum gebunden haben. Ringsum sind Menschen zu sehen. Die Umstände der Aktion sind noch unklar. sz-online hat den Zoo um eine Stellungnahme gebeten. Die Reaktion steht noch aus.
Thabo-Umasai, der am 4. Februar 2006 zur Welt kam, hatte vor wenigen Wochen eine Tierpflegerin angegriffen und dabei schwer verletzt. Daraufhin entbrannte eine Debatte, wie artgerecht die Elefanten im Zoo gehalten werden. Tierpark-Chef Ukena wies den Vorwurf der Tierquälerei im Interview mit der Sächsischen Zeitung entschieden zurück. (szo/jes)"
Quelle mit 3 Fotos, auf denen zu sehen ist, wie der kleine Thabo mit einem Seil an eunen Baum gefesselt wird: http://www.sz-online.de/nachrichten/artikel.asp?id=2437389
13.04.2010
"„Wir misshandeln keine Tiere“
Zoodirektor Karl-Heinz Ukena spricht im Interview über Thabos Angriff auf seine Pflegerin und den Vorwurf der Tierquälerei.
Vor knapp zwei Wochen hat der vierjährige Elefantenbulle Thabo-Umasai seine Pflegerin Petra Schmidt attackiert und sie ins Wasserbecken des Elefantenhauses gedrängt. Die 43-Jährige wurde dabei so schwer verletzt, dass sie notoperiert werden musste. Die Tierrechtsorganisation Peta teilte gestern mit, dass sie beim Veterinäramt Dresden Anzeige gegen den Dresdner Zoo wegen „tierschutzwidriger Elefantenhaltung“ erstattet hat. Peta prangert an, dass die Pfleger direkten Kontakt zu den Elefanten haben.
Herr Ukena, ein Tier greift seine Pflegerin an und verletzt sie schwer. Ist das der Alptraum eines jeden Zoochefs?
Wir waren alle geschockt und in großer Sorge um unsere Mitarbeiterin. In dieser Situation ging es vor allem darum, die beste medizinische Versorgung für Frau Schmidt zu organisieren und psychologische Hilfe für die anderen Pfleger im Elefantenhaus bereitzustellen. Die Untersuchungen der Kriminalpolizei und der Unfallkasse mussten sofort beginnen. Das alles war Neuland für mich.
Niemand, der Verantwortung trägt, wünscht sich, so etwas zu erleben. Was passiert ist, beschäftigt mich natürlich auch zu Hause am Küchentisch.
Wie geht es Petra Schmidt jetzt?
Zusammen mit der Familie haben wir vereinbart, dass es dazu keine Auskünfte geben wird. Nur so viel: Zum Glück geht es Frau Schmidt besser.
Gegen den Dresdner Zoo und Sie persönlich sind Vorwürfe laut geworden. Einer ist, die Elefanten würden geschlagen. Misshandeln die Pfleger ihre Tiere?
In unserem Zoo haben die Elefantenpfleger den sogenannten direkten Kontakt zum Tier. Das bedeutet, der Pfleger ist Bestandteil der Herde, er ist sozusagen das Alpha-Tier. Diesen Rang muss er behaupten, er muss sich auf der Anlage im Kreis der Tiere Respekt verschaffen. Das mag manchmal derb erscheinen, aber ich verwahre mich gegen die Vorwürfe, wir würden Tiere misshandeln. Das ist eine Unterstellung und hochgradig unfair unseren Pflegern gegenüber, die sich mit Liebe und großem Engagement um die Tiere kümmern.
Welche Alternativen gäbe es denn?
Den Umgang mit den Tieren aus der Distanz. Das ist sicherer für die Pfleger, erschwert aber die Versorgung der Tiere, besonders die medizinische. Es ist dann auch nicht möglich, die Elefanten intensiv zu beschäftigen und fit zu halten.
Tierrechtler von Peta sprechen von tierquälerischem Umgang.
Ich schätze die Arbeit von Peta sehr, muss mich aber wundern, dass der Peta-Mitarbeiter Frank Albrecht, der heftig gegen uns vorgeht, sich noch nie bei mir gezeigt hat. Jeder, der uns Fragen stellt, bekommt Antworten, ob das Besucher sind oder eben Tierrechtsorganisationen. Wir müssen uns auch selbst fragen, ob unsere Entscheidungen immer richtig waren, und mir ist klar, dass wir in vielen Ansichten nicht einer Meinung sind, vor allem nicht in der Frage des direkten Umgangs mit den Elefanten.
Der war auch bei den Verantwortlichen des Dresdner Zoos immer wieder in der Diskussion. Wird sich etwas ändern?
Wir haben uns aus gutem Grund entschieden, auf die direkte Weise mit unseren Elefanten umzugehen. Für uns steht das Wohl der Tiere im Vordergrund.
Ein weiterer Vorwurf ist, Thabo sei zu früh von seiner Mutter Drumbo getrennt worden und deshalb traumatisiert.
Thabo hat versucht, in der Hierarchie der Herde seinen sozialen Rang zu erhöhen. Das ist ein normales Verhalten. Uns war immer klar, dass wir den Jungbullen mit etwa vier Jahren an einen anderen Zoo abgeben würden. Für einen ausgewachsenen Bullen haben wir derzeit keinen Platz, und alle Ausbaupläne in Richtung großer Garten sind ungefangene Fische.
Was heißt, zu früh getrennt?
Um ihn später abgeben zu können, musste er von seiner Mutter entwöhnt werden. Das geht nicht von heute auf morgen, wir haben das von früh an mit ihm geübt. Aber von wirklicher Trennung kann keine Rede sein, Thabo war bis zu dem Unfall jeden Tag und auch nachts mit seiner Mutter zusammen.
Wann wird er gehen?
Im Mai, spätestens Juni zieht er in den Zoologischen Garten Pittsburgh, USA. Die Zeit bis dahin halten wir ihn im Elefantenhaus separat. Zudem haben wir eine extra Außenanlage für ihn gebaut. Dort kann man ihn jetzt auch sehen. Das Verständnis der meisten unserer Zoobesucher ist groß und gibt uns Rückhalt. Dafür will ich danken.
Interview: Nadja Laske"
Quelle: http://www.sz-online.de/nachrichten/artikel.asp?id=2433003
"Elefantenattacke im Dresdner Zoo - Fortsetzung eines Debakels, das in 20 Jahren 40 Menschenleben forderte
13.04.2010 08:43:09
(PA) Aktuelle Hintergrundinformationen des Vereins Elefanten-Schutz Europa e. V. Rund 40 Tote und mehr als 50 Schwerverletzte durch Zooelefanten allein
zwischen 1982 und 2002 - der Angriff des gerade einmal 4jährigen Jungbullen gegen die ihn seit frühester Kindheit dominierenden Pfleger war das zwangsläufige Ergebnis des im Dresdner Zoo praktizierten Umgangs mit Elefanten.
Dort setzt man noch immer auf einen ungeschützten Umgang mit den Elefanten: Der Pfleger muss dabei Herdenchef sein, sich jederzeit durchsetzen können und Dominanz zeigen. Je brutaler diese
Dominanz exerziert wird, desto schneller entwickelt sich beim Opfer aber ein Feindbild gegenüber dem Menschen und umso früher wird er versuchen, sich dagegen zu wehren - das traurige und
vorhersehbare Ergebnis ist nun leider auch in Dresden eingetreten.
Fortwährende Kritik, doch keinerlei Umdenken: Die Praktiken des Elefantentrainings im Dresdner
Elefantenhaus wurden von unserem Verein mehrfach in Wort und Bild dokumentiert. Diese Veröffentlichungen sind die Grundlage auch für entsprechende Kritik seitens weiterer Tierschutzorganisationen und sind den Verantwortlichen im Dresdner Zoo bekannt - ohne dass dies leider zu einem kritischen Nachdenken über das eigene Handeln bzw. zu Konsequenzen führte.
Der nun erfolgte Angriff war von Elefantenkennern immer wieder als logische Folge des praktizierten
Elefantenmanagements in Dresden befürchtet worden: Ständige Reglementierungen der Tiere und
übergroße Härte arten dort zur Tierquälerei aus und aktivieren Aggressionspotenzial bei den
Rüsseltieren. Irgendwann ist der Zeitpunkt gekommen, wo sich ein heranwachsender Jungbulle gegen
diese permanente Dominanz auflehnt und versucht, die vom Menschen ausgeübte Unterdrückung abzuschütteln.
Dies ist jedoch nichts anderes als das natürliche Verhalten eines Wildtieres!
Nichts hören, nichts sehen, nichts sagen - leidvolle Erfahrungen aus der Praxis werden ignoriert: Die Erfahrungswerte sind durchaus vorhanden: In Zoos und Safariparks kamen nach den
Recherchen unseres Vereins über einen Zeitraum von 20 Jahren (1982 - 2002) ca. 40 Tierpfleger durch Elefanten im direkten Kontakt zu Tode, 70% davon durch Elefantenkühe. Mehr als 50 weitere
Menschen erlitten dabei z.T. schwere Verletzungen - und diese Unfallserie setzte sich in den vergangenen 7 Jahren fort, betroffen davon waren auch deutsche Zoos. Nur 5 Jahre zuvor hat ein ebenfalls erst 4jähriger Afrikanischer Jungbulle im Zoo Wien seinen Pfleger
getötet und auch dort wurde Wert auf konsequente Dominanzausübung gegenüber den Elefanten gelegt, wurden Warnzeichen im Vorfeld des Angriffs ignoriert.
Auch der Zoo Dresden musste bereits erfahren, dass der Versuch, die intelligenten Riesen lebenslang
zu beherrschen immer wieder scheitert: Zusammen mit Thabo-Umasais Mutter wurde 1992 eine weitere junge Kuh namens Gustl importiert. Diese setzte sich aber gegen das unnatürliche Dominanztraining der Menschen derart vehement zur Wehr, dass Lebensgefahr bei ihrer Betreuung
ohne Schutzbarrieren bestand. Gustl musste - erst 9jährig, aber schon nach mehreren Angriffen auf ihre Pfleger - bereits 1999 in einen Zoo ohne direkten Kontakt zum Menschen abgegeben werden.
Wenn jetzt von Seiten des Dresdner Zoos argumentiert wird, dass mit einem solchen Verhalten Thabo-
Umasais zu diesem frühen Zeitpunkt nicht gerechnet werden konnte, zeugt dies entweder von tiergärtnerischer Inkompetenz oder dem verzweifelten Versuch, die Öffentlichkeit von der eigenen Verantwortung abzulenken. Und wenn man dann noch über den angeblichen Übermut Thabo-Umasais spekuliert, ist die Aussage schlichtweg nicht ernst zu nehmen. Konsequenzen in Bezug auf den Umgang mit den Tieren hat man aus diesen Erfahrungen leider nicht
gezogen - man sucht dann lieber schnell nach einem anderen Halter für den nicht mehr bedingungslos gehorchenden Pflegling - so wie jetzt für Thabo-Umasai.
Isoliert und abgeschoben - das Schicksal von Thabo-Umasai Der Publikumsliebling ist mit seinen vier Jahren immer noch ein Baby, das der Fürsorge seiner Mutter
und Familie bedarf. Doch jetzt ist er vollends von Mutter und Tanten isoliert, nur weil er einem natürlichen
Verhaltensimpuls folgte - ein psychischer Schock für so ein intelligentes und hochsoziales
Lebewesen! Und er wird in die USA abgeschoben - in den Zoo Pittsburgh. Doch die Zuchtsituation Afrikanischer
Elefanten in Nordamerika ist katastrophal: Bei den dortigen Methoden ist für einen Elefantenjüngling
der Daseinszweck, als Samenspender für künstliche Befruchtungen regelmäßig "abgemolken" zu
werden, wahrscheinlicher als ein Leben im Sozialverband nach dem Vorbild der Natur! Ironischerweise geschieht dies dann evtl. durch die gleichen Wissenschaftler, welche zu ihrem Ruhm
und vielleicht zur zeitweiligen Attraktivitätssteigerung des Dresdner Zoos Thabo-Umasai selbst
seinerzeit durch künstliche Besamung zur Welt geholfen gaben.
Jürgen Schilfarth, Vorsitzender des Vereins Elefanten-Schutz Europa, stellt fest: "Die Dresdener Elefantenhaltung verkennt wider besseres Wissen die arteigenen Bedürfnisse ihrer
Schützlinge. Trotz wissenschaftlicher Leitung wird man in der Elbestadt somit den Anforderungen einer biologischen, im allgemeinen Sprachgebrauch "artgerechten"
Elefantenhaltung nicht gerecht und versäumt es zudem, auch nur die grundlegendsten Sicherheitserfordernisse für die eigenen Angestellten im Elefantenrevier einzuführen."
Ein Konzept zur Weiterentwicklung der Elefantenhaltung in Dresden mit dem Ziel, das Wildtier Elefant in einem artgemäßen Sozialverband zu pflegen, hat man jedoch bis heute nicht entwickelt.
Thabo hat seinen Zweck erfüllt und nun wird er weitergereicht nach Übersee - trotz eines offiziell existierenden Europäischen Erhaltungszuchtprogramms (EEP) für Afrikanische Elefanten, welches für die Population in Europa offenbar keine Perspektiven entwickeln und aufzeigen kann. Dabei gibt es durchaus Haltungskonzepte, die sowohl beste Pflege der Rüsseltiere als auch
weitgehende Sicherheit für die Pfleger beinhalten:
Der stv. Vorsitzende von Elefanten-Schutz Europa, Olaf Töffels, stellt klar: "Elefanten ohne direkten Kontakt zum Menschen zu pflegen, bedeutet keine Verringerung der Lebensqualität
für die betreffenden Tiere. Es bedeutet vielmehr, auf die artgemäßen Bedürfnisse der größten Zoobewohner angemessen zu reagieren, reduziert bei ihnen sogar Stress, da die Notwendigkeit
entfällt, sich dem Menschen unterordnen zu müssen. Zudem bietet es den Elefantenpflegern die Möglichkeit, ihre Schützlinge relativ gefahrlos versorgen zu können, ohne dass ihre Familien
ständig um Leib und Leben der Betreffenden bangen müssen.
Das mittlerweile erprobte und vielfach bewährte Haltungssystem ohne direkten Pflegerkontakt kann also beides - Sicherheit für die Belegschaft und höchstes Pflegeniveau für die
rüsseltragenden Bewohner gewährleisten.
Einem wissenschaftlich geleiteten Zoo wie Dresden stünde beides gut zu Gesicht.
Aussagen des Zoodirektors Karl-Heinz Ukena, dies sei nicht möglich, lassen sich problemlos
widerlegen."
Quelle: http://www.presseanzeiger.de/meldungen/vereine/332845.php
In eigener Sache: ich vertrete ganz und gar die Einstellung des Vereins Elefanten-Schutz Europa e. V. und würde mir wünschen, dass der Zoo Dresden diesen Vorfall als Anlass nimmt sein Haltungsmanagement zu ändern!!!
09.04.2010
"Tierschützer zeigen Dresdner Zoo wegen Tierquälerei an
"Wir sehen einen Handlungsbedarf"
Dresden (ddp-lsc). Die Tierschutzorganisation Peta hat nach dem Angriff eines Elefantenbullen auf zwei Pfleger im Dresdner Zoo Anzeige beim Veterinärsamt erstattet. Da der Elefant Thabo-Umsai nach dem Angriff in Einzelhaltung und ohne Kontakt zu seiner Mutter und der Herde gehalten werde, handele es sich um einen Verstoß gegen das Tierschutzgesetz, sagte Frank Albrecht von Peta am Donnerstag.
"Wir sehen einen tierschutzrechtlichen Handlungsbedarf, da der Zoo eine Zwangstrennung von der Herde vorgenommen hat", erklärte der Tierschützer. Ein Sprecher des Veterinäramtes bestätigte den Eingang der Anzeige. Da es sich um einen komplizierten Sachverhalt handele, werde die Prüfung mehrere Tage dauern.
Über die Anzeige hinaus prüft die Tierschutzorganisation nach eigenen Angaben weitere rechtliche Schritte. "Wir überlegen derzeit, strafrechtlich gegen die Zooleitung vorzugehen", sagte Albrecht. Dabei ginge es darum, dass die Tierpfleger im nicht geschützten Kontakt mit den Elefanten stünden und fahrlässig ein Unfall herbeigeführt worden sei. "Dadurch machen sie die Tiere zu tickenden Zeitbomben", sagte Albrecht.
Bei dem Angriff im Dresdner Zoo in der vergangenen Woche wurden die beiden Pfleger vom Elefantenbullen ins Badebecken gedrängt. Eine Pflegerin musste daraufhin mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht und notoperiert werden."
Quelle: http://www.freiepresse.de/NACHRICHTEN/REGIONALES/1716548.php
"Kein Spielplatz für den Elefant
Trotz Verstößen gegen eine tiergerechte Haltung dürfen Wildtiere in Zirkussen bleiben. Die Regierung kann sich nicht dazu aufraffen, nach dem Muster Englands ein Verbot auszusprechen.
VON Thomas Schmid
BERLIN taz | Jim Fitzpatrick will die Initiative ergreifen. Nachdem sich bei einer Umfrage in Großbritannien 94 Prozent der Befragten gegen die Haltung wilder Tiere in Wanderzirkussen ausgesprochen hatten, verkündete der britische Umweltminister, er plane ein Verbot. Die Zustände seien "nicht länger hinnehmbar".
Wie Zirkustiger und andere dressierte Wildtiere auf Reisen gehen, ist auch in Deutschland häufig nicht tiergerecht. Allein in Berlin gab es laut Senat bei rund 200 Zirkusgastspielen zwischen 2004 und 2009 mehr als 140 Verstöße gegen die geltenden Tierhaltevorschriften. "Sowohl bei der Unterbringung als auch bei Ernährung und Pflege gibt es regelmäßig Mängel", sagt die Berliner Amtstierärztin Diana Plange. Die Tiere bekämen zu wenig Wasser, zu wenig Auslauf und zu wenig Beschäftigung.
Dem Circus Krone, der nach eigenen Angaben der größte Zirkus Europas ist, wurde im vergangenen Jahr sogar richterlich bescheinigt, dass seine Tiere leiden: Weil Elefanten und Pferde auf zu engem Raum eingepfercht wurden und keine Spielmöglichkeiten hatten, verurteilte das Amtsgericht Darmstadt Zirkusdirektorin Christel Sembach-Krone zu einer Geldstrafe.
Schon vor mehr als sechs Jahren forderte der Bundesrat die Regierung angesichts solcher Zustände zum Handeln auf. Die Vertreter der Bundesländer verlangten eine Verordnung, die das Halten von bestimmten Wildtieren wie Affen, Elefanten und Großbären in Zirkusbetrieben "grundsätzlich verbietet". Für Fälle, in denen Wildtiere dennoch mit einem Zirkus auf Reise gehen, forderte der Bundesrat eine "zentrale Erfassung".
Das zuständige Agrarministerium kam dieser Aufforderung jedoch nur teilweise und deutlich verspätet nach. Erst nach mehr als vier Jahren kam eine Verordnung für ein Zirkuszentralregister.
"Kontrollen des Tierschutzes in Zirkussen werden zukünftig leichter", verkündete das Ministerium schließlich Anfang 2008. Doch zunächst blieb es Sache der einzelnen Bundesländer, die Zirkusse und ihre Wildtiere zu registrieren: Erst im März vergangenen Jahres wurde das bayerische Landwirtschaftsministerium mit der Einrichtung eines bundesweit zugänglichen EDV-Registers beauftragt. Fertiggestellt wurde das seit 2003 geforderte System erst vor wenigen Wochen.
Trotzdem setzt die Bundesregierung weiterhin auf das Zirkusregister und will dem Vorstoß Englands nicht folgen. Man habe verfassungsrechtliche Bedenken gegen ein Wildtierverbot für Wanderzirkusse, teilte ein Sprecher von Bundesagrarministerin Ilse Aigner mit. Aus Sicht der CSU-Ministerin könne das Recht auf Berufs- und Eigentumsfreiheit der Zirkusdompteure nicht zugunsten des Tierschutzes beschnitten werden.
"Wir fordern Bundesministerin Ilse Aigner auf, ihre ablehnende Haltung aufzugeben", erklärt Thomas Pietsch, Wildtierexperte beim Tierschutzverein Vier Pfoten. Ziel müsse ein generelles Verbot sein, wie es in Österreich oder Ungarn bereits seit Jahren rechtskräftig ist.
Auch die Berliner Tierärztin Plange hat Zweifel am Register: "Das kann nur funktionieren, wenn wirklich alle Tierärzte sämtliche Zirkusse regelmäßig besuchen." Jedoch seien viele Veterinärämter schlecht aufgestellt und voll ausgelastet. Die grundsätzliche Problematik bleibe allerdings, so oder so, sagt Plange: "Selbst eine lückenlose Dokumentation ist noch kein Abstellen von Missständen." "
Quelle: http://www.taz.de/1/zukunft/umwelt/artikel/1/kein-spielplatz-fuer-den-elefant/
In eigener Sache: Bei diesem Thema möchte ich auf die Zirkuselefantin Mausi aufmerksam machen. Siehe dazu die Seite des Elefanten-Schutz Europas e. V., oben links "Hilf für Mausi".
"Elefant von früherem Jugoslawien-Staatschef Tito gestorben
Der Elefant des früheren Staatschefs Jugoslawiens, Josip Broz Tito, ist in Kroatien im Nationalpark auf den Brioni-Inseln gestorben. Tito bekam den Elefanten 1970 als Geschenk der damaligen indischen Regierungschefin Indira Gandhi. Tito unterhielt auf der Insel in Kroatien seinen Privatzoo.
Ein Elefant, den der frühere jugoslawische Staatschef Josip Broz Tito vor 40 Jahren von der damaligen indischen Regierungschefin Indira Gandhi geschenkt bekommen hatte, ist in hohem Alter gestorben. Sony habe bereits am Freitag im Nationalpark auf den kroatischen Brioni-Inseln das Zeitliche gesegnet, wo Tito seinen Privatzoo hatte, berichtete die Tageszeitung „Jutarnji List“ am Mittwoch. Das Tier sei weder krank noch altersmüde gewesen, eigentlich hätte es nach statistischen Erwartungen noch weitere 30 Jahre leben können, hieß es.
Eine Autopsie solle die Todesursache klären, zitierte die Zeitung eine Vertreterin des Parks, Vesna Klunic. „Wir sind alle schockiert über sein Ableben“, fügte sie hinzu. Besonders schwer sei es für Sonys Partnerin Lanka, die untröstlich sei. Sony war etwa zwei Jahre alt, als Gandhi ihn 1970 Tito schenkte. In freier Wildbahn können Elefanten etwa 70 Jahre alt werden. [...]"
Quelle: http://www.focus.de/panorama/vermischtes/kroatien-elefant-von-frueherem-jugoslawien-staatschef-tito-gestorben_aid_496545.html
03.04.2010
"Thabo-Umasai attackiert seine Pflegerin
Nach dem Angriff des Bullen liegt die Tierpflegerin schwer verletzt im Krankenhaus. Der Elefant wurde weggesperrt und kommt demnächst in einen Zoo in den USA.
Der Schock sitzt tief. Nach dem Angriff des Bullen Thabo-Umasai suchen die Tierpfleger im Zoo noch immer nach einer Erklärung, warum der bisher so drollige Nachwuchselefant seine Pflegerin angriff. Die 43-jährige Petra Schmidt liegt seit sieben Tagen in der Universitätsklinik. Sie musste notoperiert werden. „Ihr Zustand ist stabil, aber nach wie vor kritisch“, sagte Zoo-Biologe Roland Brockmann am Freitag. „Mehr wissen wir auch nicht. Aber es steht nicht gut.“
Der vierjährige Thabo-Umasai, was so viel wie wilder Krieger heißt, hatte bereits vergangenen Sonnabend die erfahrene Tierpflegerin angegriffen und schwer verletzt. Erst am Donnerstag informierte der Zoo darüber. Mit Rücksicht auf die Angehörigen der Verletzten habe man nicht früher darüber berichtet, sagte Brockmann.
Bereits 1999 griff ein Elefant an
Die Tierpflegerin hatte mit einem Kollegen die Elefanten in deren Behausung führen wollen, als Thabo-Umasai am Rande des Wasserbeckens angriff. „Das war eine Rüssel-Kampfattacke, er hat geschubst und gestoßen“, sagte Brockmann. Obwohl der zweite Pfleger sofort zu Hilfe kam, wurden beide Zoomitarbeiter ins Badebecken gedrängt. Zoobesucher halfen dabei, sie auf der anderen Seite des Beckens aus dem Wasser zu ziehen.
Der Pfleger ist laut Brockmann schon wieder im Dienst. Die fünf verbliebenen Pfleger würden psychologisch betreut. Laut Brockmann soll es der erste Unfall mit Elefanten im 1861 gegründeten Zoo sein. Dem widersprach am Freitag Frank Albrecht von der Tierschutzorganisation Peta. „Der Dresdner Zoo ist dafür bekannt, dass er seine Elefanten hart ran nimmt, sogar prügelt, den Tieren Schmerzen zufügt. Sie werden für Showeffekte trainiert. Irgendwann schlagen die Tiere zurück.“ Albrecht erinnerte daran, dass bereits im Januar 1999 eine Elefantenkuh einen Tierpfleger angriff. Gustl habe damals den Tierpfleger Jörg Burger attackiert. Deshalb hätte damals Zoodirektor Lücker gehen müssen, behauptet Albrecht
Der Dresdner Zoo-Biologe Roland Brockmann widersprach dem. Es stimme nur, dass Gustl sehr aggressiv gewesen sei. Aber die Ursachen dafür hätten weder mit Prügeln noch mit zugefügten Schmerzen zu tun gehabt. Die Elefantendame sei damals in einen Zoo nach Nordspanien geschickt worden. Dort würde sie sich sehr wohl fühlen und habe sogar ein Baby bekommen. Einen Unterschied zwischen dem spanischen und dem Dresdner Zoo würde es jedoch geben. „In der hiesigen Anlage gibt es immer Kontakt zwischen den Pflegern und den Elefanten. In Spanien sei die Anlage viel größer, und die Tiere lebten dort ohne den direkten Kontakt zu den Menschen.“
Peta-Tierschützer Frank Albrecht sieht genau dort die Ursache für die Angriffe. „Wenn schon Elefanten in einem Zoo gehalten werden müssen, dann ohne Kontakt zu Pflegern. In Dresden herrscht das Prinzip der Unterwerfung. Das hat mit artgerechter Haltung nichts zu tun“, sagte Albrecht.
Es gibt keinen Kontakt mehr
So einfach sei die Erklärung nicht, sagte Brockmann. Der Zoo versuche, die Ursache für die Attacke des Jungelefanten zu ergründen. „Er ist eigentlich noch vor der Pubertät. Wir hätten nicht gedacht, dass so etwas passiert“, sagte Brockmann. Nachdem die Pflegerin mit Thabo-Umasai draußen war, könne es auch Übermut des jungen Elefanten gewesen sein, der zu dem tragischen Unfall geführt hätte.
Thabo-Umasai war 2006 als erstes Elefantenkalb in der Geschichte des Zoos zur Welt gekommen und zugleich das erste durch künstliche Befruchtung gezeugte Elefantenbaby in Deutschland. „Mit 1,8 Tonnen Gewicht ist er noch nicht ausgewachsen, eher ein Teenager“, sagte Brockmann. Manchmal sauge er sogar noch bei seiner Mutter, die ihn nun suche.
„Er ist derzeit sicher in einem Stall separiert.“ Sein Extra-Bereich auf der Außenanlage ist baulich fertig. Nur der Strom für die Stahlseile fehlt noch, die ihn von den anderen Elefanten trennen sollen.
Das Tier wird laut Brockmann nicht mehr von Menschen versorgt. „Er wird hier keinen Pflegerkontakt mehr haben“, sagte er. Auch die Tür zum Außengehege werde künftig per Fernbedienung geöffnet und geschlossen. Obwohl es bisher keine Probleme mit Thabo-Umasai gab, ist sein Weggang in die USA bereits beschlossen, da Dresden keine ausgewachsenen Bullen halten kann. Anfang März hatte es eine Zusage aus Pittsburgh (USA) gegeben.
Die Tierrechtsorganisation Peta forderte Zoodirektor Ukena am Freitag auf, bei den Elefanten endlich mit dem unterwerfenden und brutalen Umgang aufzuhören und auf geschützten Kontakt umzustellen. „Thabo-Umasai war eine tickende Zeitbombe. Er wurde viel zu früh und mit äußerster Brutalität von seiner Mutter Drumbo getrennt und mit Unterwerfung aufgezogen. Dieser tierschutzwidrige Umgang wurde jetzt von Thabo quittiert“, so Frank Albrecht. (SZ/uf)"
Quelle: http://www.sz-online.de/nachrichten/artikel.asp?id=2429121
01.04.2010
"Elefantös! Hellabrunn erwartet Nachwuchs
München - Was für eine wunderschöne Oster-Überraschung! Das jüngste und populärste Mitglied der Hellabrunner Elefantenfamilie – die kleine Jamuna Toni – bekommt einen Spielkameraden.
Wenngleich sie sich noch ein wenig gedulden muss: Voraussichtlich im Mai nächsten Jahres wird im Elefantenhaus wieder Nachwuchs erwartet. Denn Jamunas überaus kinderliebe Tante Temi (8) ist schwanger. Das verkündete am Mittwoch voller Freude der neue Münchner Tierparkchef Dr. Andreas Knieriem, der damit seinem Traum von einer funktionierenden Elefantenherde mit Müttern, Tanten und Großmüttern ein wenig näher kommen wird.
Temi ist im zehnten Monat und hat damit die Hälfte ihrer Tragzeit schon erreicht. Sie kam 2006 aus dem Tierpark Berlin-Friedrichsfelde nach Hellabrunn und brachte von dort Erfahrungen im Umgang mit jungen Elefanten mit. Sie ist auch diejenige, die sich von allen Hellabrunner Dickhäuter-Damen am meisten für Jamuna Toni interessiert. Jamunas Mutter Panang hatte leider nur wenige Tage nach der Geburt an Weihnachten jedes Interesse an ihrem Kind verloren. Das Minifantchen wird seitdem mit der Flasche groß gezogen, entwickelt sich prächtig und ist ein absoluter Publikumsliebling. Ab Ostern darf sie – wenn das Wetter mitspielt – mehrmals täglich ins Freie, wenn die anderen Elefantendamen bzw. Bulle Gajendra gerade mal nicht draußen sind. [...]"
Quelle: http://www.tz-online.de/nachrichten/muenchen/elefantoes-hellabrunn-erwartet-nachwuchs-tz-698404.html
März
31.03.2010
Dschungelpalast Elefantenbulle Nikolai wieder in Hannover
Kurz vor der Geburt des ersten seiner fünf erwarteten Kinder ist Elefantenbulle Nikolai (17) nach Hannover zurück gekehrt.
Nach seinem durchschlagenden Erfolg bei den Elefantendamen im hannoverschen Dschungelpalast, fünf schwangere Elefantinnen, war der 4,7 Tonnen schwere Zuchtbulle im Rahmen des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms für Asiatische Elefanten nach Amsterdam gereist. Seine Mission: Den Bestand der Rüsseltiere in Europa vermehren.
In Amsterdam erlag Elefantendame Thong Tai dem Charme des Bullen mit den imposanten Stoßzähnen: Thong Tais Baby wird im Juni 2011 erwartet.
Nicolai reiste in einem bequemen Spezialtransporter nach Hannover zurück. In seinem eigenen Quartier im Dschungelpalast kann sich der elefantöse Charmeur jetzt erst einmal von seinen Pflichten erholen und seinen Kindern beim Aufwachsen zusehen.
Quelle: http://www.zoo-hannover.de/unternehmen-zoo/aktuellespresse/aktuelle-nachricht/news/grauer-charmeur-zurueck.html
27.10.2010
Zoo: Zwei Dickhäuterdamen ziehen nach Neunkirchen
(27.03.2010) Spanische Elefanten kommen am 28. April an
Neunkirchen. Die zwei neuen Elefanten für den Neunkircher Zoo werden doch keine verspäteten Ostereier: Die Dickhäuterdamen Rani und Buria, die in der Woche nach Ostern aus dem spanischen Benidorm an die Blies kommen sollten, treffen jetzt erst am 28. April ein, wie Zoodirektor Norbert Fritsch der SZ am Freitag erläuterte.
Der für den Transport engagierte ungarische Zoodirektor Laszlo Terek, der bereits die zwei Elefanten aus Dublin anlieferte, kann den Job nicht übernehmen. Als Ersatz befördert jetzt Roy Smith, der bereits Giraffen nach Neunkirchen transportierte, die 40-jährigen Elefanten auf Tiefladern ins Saarland. ji
Quelle: http://www.sol.de/titelseite/topnews/Neunkirchen-Zoo-Elefanten-Dickhaeuter-Tiere-Zoo-Zwei-Dickhaeuterdamen-ziehen-nach-Neunkirchen;art26205,3228981
26.03.2010
"Elefantenbulle Naing Thein zeigt sich erstmals den Besuchern des Leipziger Zoos
Stefan Banitz
Leipzig. Elefantenbulle Naing Thein erobert nach langer Eingewöhnungsphase erstmals die Anlagen des Elefantentempels „Ganesha Mandir“ im Leipziger Zoo. Immer vormittags ist das 1980 in Burma geborene Rüsseltier auf der Bullenanlage im Wechsel mit den Kühen Trinh, Hoa und Don Chung zu sehen.
Lange hat es gedauert, bis Naing Thein den Weg in die Öffentlichkeit gefunden hat. „Das Training mit ihm erfolgte sehr behutsam“, erklärt Elefantenpfleger Michael Tempelhoff. Insbesondere die Witterungsverhältnisse in den vergangenen Monaten hätten ein frühzeitiges Gewöhnen an die neuen Anlagen nicht zugelassen. „Um so mehr freuen wir uns, dass wir ihn pünktlich zum Frühlingsanfang endlich unseren Besuchern zeigen können“, so Tempelhoff weiter.
Naing Thein ist Ende November letzten Jahres im Rahmen eines Bullentausches mit dem Zoo Prag nach Leipzig gekommen und soll hier für Nachkommen sorgen. In den Monaten nach seiner Ankunft wurde er an die neuen Gegebenheiten gewöhnt und mit den Pflegern vertraut gemacht. „Er hat sich sehr gut bei uns eingelebt“, bescheinigt Zootierarzt Andreas Bernhard. Auch das erste Kennenlernen mit den Kühen sei reibungslos verlaufen. „Nun hoffen wir natürlich, dass sich perspektivisch der ersehnte Nachwuchs einstellt“, so Bernhard abschließend.
Der Zoo Leipzig hat eine lange Tradition in der Haltung von Elefanten, der erste Elefant kam bereits 1881 nach Leipzig. Zeitweilig wurden hier sowohl die afrikanischen als auch die asiatischen Elefanten gehalten. Das letzte Elefantenbaby kam nach einer Pause von 66 Jahren 2002 zur Welt. Gegenwärtig leben die beiden Bullen Naing Thein und Voi Nam sowie die fünf Kühe Hoa, Don Chung, Trinh, Saida und Salvana im Tempel."
Quelle mit Fotostrecke: http://nachrichten.lvz-online.de/leipzig/citynews/elefantenbulle-naing-thein-zeigt-sich-erstmals-den-besuchern-des-leipziger-zoos/r-citynews-a-23252.html
"Australien: Kleiner Elefant auf "Wunder" getauft
Die Zoo-Ärzte erklärten ihn bereits für tot, doch zur Überraschung aller kam der kleine Elefant lebend zur Welt. Nun wurde er auf "Pathi Harn" getauft, was auf thailändisch "Wunder" bedeutet.
Der kleine Elefant, der vor gut zwei Wochen im Taronga-Zoo in Sydney auf die Welt kam, hat den Namen "Pathi Harn" erhalten. Das kommt aus dem Thailändischen und bedeutet übersetzt etwa "Wunder", wie der Zoo am Donnerstag mitteilte. Der Name passt, denn zunächst hatte es nicht nach einem guten Start für den kleinen Dickhäuter ausgesehen. Das Kalb steckte falsch im Geburtskanal fest und kam nicht voran. Die Tierärzte hatten das Baby im Mutterleib schon für tot erklärt, am 10. März kam der Kleine dann aber doch noch lebend zur Welt.
"Er versteckte sich immer unter seiner Mutter und blieb fast den ganzen Tag über zwischen ihren Beinen, aber jetzt kommt er herraus, sieht sich um und spielt", sagte ein Sprecher des Zoos. Zunächst war dem kleinen Dickhäuter der Name "Mr. Shuffles" gegeben worden - auf Deutsch etwa Schlurfi - wegen seines ungewöhnlichen Gangs. Dies passe nun nicht mehr, da der Mini-Elefant nun gesund und munter durch die Gegend laufe.
Mehr als zehntausend Menschen hatten "Pathi Harn" aus einer Liste mit sieben thailändischen Namen ausgewählt. Der Kleine ist das dritte Tier, das im Rahmen des Zuchtprogramms für asiatische Elefanten in Australien geboren wurde. Dazu waren Elefanten aus Thailand ins Land gebracht worden. Ein viertes Elefanten-Baby soll im Dezember im Taronga-Zoo auf die Welt kommen."
Quelle: http://diepresse.com/home/panorama/welt/548590/index.do?_vl_backlink=/home/panorama/index.do
"Hagenbeck-Inventur - Elefant Rani 30 cm gewachsen
Großansicht Hamburg (dpa/lno) - Wiegen, messen, zählen: Bei der Inventur des Tierparks Hagenbeck in Hamburg haben die Pfleger am Donnerstag die Jungtiere unter die Lupe genommen. Die einjährige Elefantenkuh Rani etwa misst inzwischen 1,33 Meter und ist damit seit ihrer Geburt um 30 Zentimeter gewachsen, wie Tierpfleger Michael Schmidt sagte. «Das Messen haben mit dem Zollstock haben wir vorher extra geübt. Elefanten sind eigentlich sehr schreckhaft.» [...]"
Quelle: http://newsticker.welt.de/?module=dpa&id=24325242
"Vierter Elefantentag im Kölner Zoo
Zum vierten Mal dreht sich am kommenden Sonntag im Kölner Zoo alles rund um die Elefanten. Seit der Geburt von Marlar, dem ältesten Elefantenbaby, gibt es den Elefantentag mit vielen verschiedenen Aktionen - der Zoo hat am Donnerstagvormittag das Programm dazu vorgestellt.
Beim vierten Elefantentag dreht sich einiges um die Zahl Vier: es ist der vierte Geburtstag von Marlar, es gibt mittlerweile vier Elefantenbabys und passend dazu dürfen alle Kinder, die vier Jahre alt sind, umsonst in den Zoo.
Rund um den Elefantenpark gibt es vor allem für Kinder viel zu sehen und zu tun: neben Führungen, Tierpfleger-Sprechstunden und Infoständen wird auch gebastelt, geschminkt und Papier aus Elefantendung hergestellt. Ab neun Uhr ist der Zoo am Sonntag geöffnet - mehr Infos zum Thema finden Sia auch auf der Homepage des Kölner Zoos."
Quelle: http://www.radiokoeln.de/koeln/rk/453772/news/koeln
24.03.2010
In Woburn trifft rechtzeitig zum 40jährigen Jubiläum ein neuer Elefant ein.
Eine 32-jährige asiatische Elefantin trifft im Safaripark Woburn aus den Niederlanden ein.
24. März 2010 – Man sagt, dass gute Sachen in kleinen Paketen ankommen, aber das Gegenteil war der Fall, als heute im Safaripark Woburn ein fünfzehn Tonnen schwere Paketes, zwei Monate vor dem 40. jährigem Jubiläum, ankam!
In der zehn Tonnen schweren Kiste, die im Safaripark heute Morgen aus Emmen eintraf, war Yu Zin, eine fünf Tonnen schwere asiatische Elefantin.
Die 32-Jährige soll den drei anderen asiatischen Elefanten im Safaripark, die hier seit mehr als einen Jahrzehnt leben, Gesellschaft leisten.
Zufälligerweise es ist auf den Tag genau dreizehn Jahre her, als die andere Elefanten – der Bulle Raja und die Kühe Damini und Chandrika - aus Indien 1997 hier in Woburn angekommen sind.
In die 3-fache Mutter Yu Zin werden nun große Hoffnungen gelegt, dass sie in Woburn die Elefantenzucht in Gang bringt. Die Tragezeit bei Elefanten beträgt fast zwei Jahre, so dass es im Safaripark Woburn noch einige Zeit dauern wird, bis ein Babyelefant geboren wird..
Dr. Jake Veasey, Tier-Koordinator im Park, sagt: "Wir freuen uns, Yu Zin heute begrüßen zu können und sind froh, dass ihr Tranrsport reibungslos geklappt hat. Jetzt gewöhnt sie sich an ihr neues Zuhause hier in Woburn und im Laufe der nächsten Wochen, wir werden sie genau beobachten, wie sie sie und unsere anderen drei Elefanten interagieren. Wir hoffen, dass sie die Matriarch unserer Herde wird und mit ihrer Zuchterfahrung unsere anderen zwei Kühe dazu ermuntern wird, sich mit Raja ebenfalls fortzupflanzen.
Im Laufe der nächsten Wochen wird Yu Zin Raja im großen Haus kennenlernen. Die beiden anderen Kühe werden weiterhin in ihrem Gehege für die Besucher zu sehen sein.
siehe Quelle: http://uk.prweb.com/releases/2010/03/prweb3769034.ht
"Artenschutzabkommen
Schutz der Elefanten gestärkt
Doha. Die Vertragsstaaten des Washingtoner Artenschutzabkommens Cites haben den Schutz der afrikanischen Elefanten gestärkt. Die Runde in Doha lehnte Initiativen von Tansania und Sambia ab, das Moratorium zum Verkauf von Elfenbein zu lockern.
Die beiden afrikanischen Länder wollten auf einen Schlag insgesamt mehr als hundert Tonnen Elfenbein auf "legalem" Weg verkaufen. Tansania hatte versichert, das dadurch verdiente Geld in den Schutz seiner Elefanten zu investieren, die Annahme der Anträge scheiterte aber an der nötigen Zweidrittelmehrheit.
Die Cites-Vertragsstaaten lehnten außerdem einen Antrag Tansanias ab, die Dickhäuter aus dem Anhang I, der den internationalen Handel mit Elfenbein untersagt, in den Anhang II zu verbannen. Dadurch wäre der Handel eingeschränkt möglich gewesen.
Auch Sambia hatte einen solchen Antrag stellen wollen, zog ihn aber am Montag zurück. Der afrikanische Elefant steht seit 1989 im Anhang I des Artenschutzabkommens. Im Jahr 2007 beschloss die Cites-Runde ein neunjähriges Moratorium für den Handel mit Elfenbein - dieses wollten Tansania und Sambia nun umgehen.
Der Internationale Tierschutz-Fonds sprach von einem "großen Sieg" für die Elefanten. Tansania und Sambia hätten mit ihren Anträgen dem Handel mit Elfenbein "die Tür öffnen" wollen. Dies sei aber verhindert worden. Auch die Organisation Pro Wildlife, die ebenfalls an der Konferenz in Katar teilnahm, begrüßte die Entscheidung "zugunsten der grauen Riesen".
Gleichzeitig warnte die Tierschutzorganisation vor einer Zunahme der Wilderei. Pro Wildlife schätze, dass im vergangenen Jahr rund 38.000 Elefanten getötet worden seien, um den vor allem in Asien florierenden Schwarzmarkt mit Elfenbein zu versorgen. (afp)"
Quelle: http://www.fr-online.de/in_und_ausland/wissen_und_bildung/aktuell/2454016_Schutz-der-Elefanten-gestaerkt.html
bereits vom "21. März 2010
Veronica Ferres tauft Elefantenmädchen
Hodenhagen - Eine prominente Patentante für das Elefantenbaby «Nelly»: Die Schauspielerin Veronica Ferres hat das Tier am Wochenende im Serengeti-Park Hodenhagen in Niedersachsen getauft. Die 44-Jährige suchte auch den Namen aus: «Nelson fiel uns ein zu Afrika, Mount Nelson, Nelson Mandela», sagte sie nach Angaben des Tierparks. «Und da es sich hier ja um ein Weibchen handelt, haben wir Nelson kurzerhand in Nelly umgeändert.» Das Honorar spendete der Fernsehstar für die SOS-Kinderdörfer.
«Nelly» kam am 27. Dezember zur Welt. Bis zur Taufe wurde das Elefantenmädchen von den Tierpflegern «Paletti» genannt: Es war so klein, dass es zum Saugen auf eine Palette gestellt werden musste, wie Tierpark-Geschäftsführer Fabricio Sepe erzählte."
Quelle: http://net-tribune.de/nt/node/20195/news/Veronica-Ferres-tauft-Elefantenmaedchen
21.03.2010
"Elefantenbaby zeigt sich erstmals den Besuchern
Berlin (ddp) Das am Montag im Berliner Tierpark geborene Elefantenjunge ist an diesem Freitag erstmals den Besuchern vorgestellt worden. "Dimas" ist das 16. Elefantenbaby seit 1998 im Tierpark. Es ist 94 Zentimeter groß und 134 Kilogramm schwer, wie der Tierpark mitteilte. Eltern sind der 25 Jahre alte Bulle Ankhor und die 15-jährige asiatische Elefantenkuh Cynthia.
[...]"
Quelle: http://www.moz.de/index.php/Moz/Article/category/Berlin_Brandenburg/id/319700
15.03.2010
"Asiatisches Elefantenbaby geboren
Berlin (dpa/bb) - Im Tierpark Berlin ist ein Asiatisches Elefantenbaby geboren worden. Elefantenkuh Cynthia (15) brachte am Montag ein männliches, 94 Zentimeter großes Jungtier zur Welt, wie der Tierpark mitteilte. Vater ist der 25 Jahre alte Bulle Ankhor. Mutter und Kind sind wohlauf. Um ihnen Ruhe zu gewähren, bleibt das Elefantenhaus noch einige Tage geschlossen, bevor das Neugeborene der Presse vorgestellt werden soll. Ein Termin dafür steht noch nicht fest."
Quelle: http://newsticker.welt.de/?module=dpa&id=24220598
14.03.2010
Name für neugeborenes Elefantenbaby in Emmen
Das neugeborene Elefantenbaby im Zoo Emmen hat endlich einen Namen - Einga-Tha. Es ist ein burmesischer Name und bedeutet "ein Sohn am Dienstag". Der Elefant kam an diesem Tag nämlich auf die Welt. Die Tiere der asiatischen Elefantenherde in Emmen
haben alle burmesischer Namen, ausschlaggebend für die Namensgebung ist ihr Aussehens oder andere Merkmale.
Quelle: http://www.hartvannederland.nl/nederland/drenthe/2010/naam-voor-pasgeboren-olifantje-in-emmen
12.03.2010
"Zoo Paignton gibt Tod des beliebten Elefanten bekannt
Der Zoo Paignton/UK ist sehr traurig , sagen zu müssen, dass der weibliche Asiatische Elefant „Gay“eingeschläfert werden musste.
Gay entwickelte seit Juli 2008 Abszesse an ihren Vorderfüßen. Trotz der umfangreichen Behandlungen von einer Vielzahl von unterstützten Veterinär-und Elefanten-Experten kam man zu dem Schluss, dass man nichts mehr zu sie tun kann. Ihr Allgemeinzustand sowie ihre Lebensqualität verschlechterten sich. Die Abszesse breiteten sich an allen vier Füßen aus. Zudem hatte „Gay“ auch Arthritis.
Sie wurde vom ZooTierarzt am frühen Dienstag Morgen des 09.03. eingeschläfert.
Der Zoodirektor sagte: "Unser Tierarzt-Team und unsere Pfleger haben absolut alles versucht. Wir haben eine Reihe von Behandlungensmöglichkeiten ausprobiert und konsultierten eine Vielzahl von Experten. Es wurde klar, dass wir alles für sie getan hatten, es gab keine andre Mäglichkeit als sie zu erlösen.“
"Es ist sehr, sehr traurig, aber wir wissen, dass wir das Richtige für sie getan haben. Das Wohlergehen der Tiere steht an erster Stelle. Jeder, der ein Tier betreut oder sie hält, muss sich solchen Zeiten gegenüberstellen. Es war keine leichte Entscheidung, aber es war die richtige Entscheidung.
"Dies ist ein trauriger und emotionaler Tag für die Mitarbeiter, Voluntere, Mitglieder und Besucher von Paignton Zoo Environmental Park".“
Quelle: http://www.paigntonpeople.co.uk/news/Paignton-Zoo-announces-death-loved-elephant/article-1899328-detail/article.html
11.03.2010
(bereits von 09.03.2010)
"Elefantenbaby stirbt bei tagelanger Geburt im Zoo von Sydney
Sydney — Ein Elefantenbaby hat seine mehrere Tage dauernde Geburt im Zoo von Sydney nicht überlebt. "Wir sind zutiefst betrübt", sagte Zoodirektor Cameron Kerr. Das Baby habe im Mutterleib in einer Position gelegen, die Experten so noch nie gesehen hätten. In der freien Wildbahn wäre die Geburt für Mutter und Kind tödlich gewesen, sagte Kerr. Zu keinem Zeitpunkt habe es die Chance einer erfolgreichen Geburt gegeben.
Der Taronga-Zoo in Sydney betreibt ein Aufzuchtprogramm für die vom Aussterben bedrohten Indischen Elefanten. Bei dem künstlich befruchteten Muttertier Porntip hatten in der vergangenen Woche die Wehen eingesetzt. Derzeit wird die Elefantenkuh von den Mitarbeitern des Zoos gepflegt. Das Tier sei jedoch gesund und habe seine fruchtbaren Jahre noch vor sich, sagte Kerr. Im Juli 2009 war im Taronga-Zoo das erste Elefantenbaby auf australischem Boden zur Welt gekommen."
Quelle: http://www.google.com/hostednews/afp/article/ALeqM5htOAghhAP2_ncwol4DovaV4warFA
Aber dann:
"Dramatische Elefantengeburt
Wundersame Geburt eines Riesenbabys
Elefant drängte nämlich allen Hiobsbotschaften zum Trotz ans Licht der Welt. Selbst der weltweit geschätzte und eigens eingeflogene Elefantenexperte des Berliner Zoos, Thomas Hildebrandt, lag mit seiner Diagnose daneben. Nach einer Ultraschalluntersuchung hatten er und die anderen Geburtshelfer dem Baby am Montag keine Überlebenschance mehr gegeben und Trauer ausgerufen.
Dass das Kalb am Mittwoch im Taronga-Zoo in Sydney dann doch lebend zur Welt kam, war nach Angaben des Zoos fast ein Wunder. Der Kleine war zwar zunächst schwach auf den Beinen, rappelte sich aber später auf und begann bei seiner Mutter Porntip ( 18 ) zu trinken. Ihr Name ist thailändisch und bedeutet: Segen des Himmels. Porntip war nach der schweren, neuntägigen Geburt wohlauf. "Sie entpuppt sich als hervorragende Mutter", sagte Tierarzt Larry Vogelnest. "Die anderen Elefanten sind aufgeregt und neugierig und stupsen den Kleinen mit ihren Rüsseln, wenn er nahe kommt", teilte der Zoo mit.
Am Montag hatte alles auf ein tragisches Ende der 22-monatigen Schwangerschaft hingedeutet. Das Kalb lag falsch im Geburtskanal und kam nicht voran. Die Ärzte konnten keine Herztöne mehr feststellen und das Fruchtwasser war trübe. Die anderen Elefanten wandten sich von Porntip ab - alles Anzeichen, so Hildebrandt, dass das Baby gestorben war. Die Wärter hatten am Montag Tränen in den Augen, als die Todesnachricht kam. Im Internet entstand spontan ein Kondolenzbuch, in dem Zoobesucher ihr Mitgefühl ausdrückten.
"Bücher über Elefantengeburten müssen neu geschrieben werden"
Inzwischen glauben Experten, dass der kleine Bulle wahrscheinlich im Koma lag und deshalb überlebte. "Wenn er bewusstlos war, erklärt das, warum wir bei den vielen Untersuchungen keine Lebenszeichen festgestellt haben", sagte Tierarzt Vogelnest. Nach Angaben von Zoodirektor Cameron Kerr war Hildebrandt selbst völlig erstaunt über den Verlauf. "Er sagte, dass nach dieser Geburt die Bücher über Elefantengeburten neu geschrieben werden müssen", meinte er.
Wenn alles gut geht, dürfte der noch nicht getaufte Jungbulle bald mit dem dem acht Monate alten Luk Chai herumtollen. Er war der erste Elefant, der je in Australien geboren wurde. Im Januar war im Zoo von Melbourne Elefantenkuh Mali auf die Welt gekommen. (dpa)"
Quelle: http://www.fr-online.de/in_und_ausland/panorama/2405645_Wundersame-Geburt-eines-Riesenbabys.html
10.03.2010
„EMMEN - Im Zoo Emmen wurde ein Elefant geboren.
Es ist ein Junge von 125 kg. Die Mutter des Elefantenbaby ist Htoo Khin Aye. Beiden, Mutter und Sohn geht es gut. Mittwoch Nachmittag war der Kleine zum ersten Mal draußen - für eine Stunde .
Im Zoo Emmen sind nun im Laufe der Jahre 21 Elefanten geboren worden. Die Elefantfamilie in Emmen besteht nun aus 15 Tieren und ist der größte in Europa."
Quelle: http://www.rtvnoord.nl/nieuws/nieuws.asp?pid=89818
(vom 25.02.2010) Der Zoo Emmen wird den Trockengraben an der Elefantenanlagen zu schütten, sagte ein Sprecher am Donnerstag.
Die 45-jährige Elefantin Annabell fiel im März letzten Jahres in den Graben. Dabei wurde sie so schwer verletzt, dass der Zoo sie einschläfern musste. Es war nicht das erste Mal, dass ein Elefant in den Graben fiel, aber vorher gab es nie solch erheblichen Problemen.
Der Zoosprecher sagt, dass das Unglück Annabels nichts mit der Entscheidung über den Graben zu füllen zu tun. "Durch das Füllen des Grabens wird die Anlage der Elefanten vergrößert“ sagt er. „Dadurch wird ihre Lebensqualität entscheidend verbessert. Aber es ist natürlich ein Vorteil, dass die Elefanten in der Zukunft nicht mehr in den Graben fallen können.''
Wenn der Graben geebnet wird, ist noch unklar. "Das hängt davon ab, wenn das Geld zur Verfügung steht. ''Die Bäume und Pflanzen, die rund um der Anlage stehen, kommen weg und werden durch Pfosten Schaukelseile ersetzt.
siehe Quelle: http://www.ad.nl/ad/nl/1008/Planet-Watch/article/detail/466208/2010/02/25/Dierenpark-Emmen-dempt-olifantengracht.dhtml
08.03.2010
"Nach dem plötzlichen Tod der Elefantenkuh Swe San Thay ist der Leichnam zur Fakultät für Veterinärmedizin an der Universität Utrecht gebracht worden. Die Sektion hat gezeigt, dass Swe San Thay mit einem sehr großen Kalb trächtig war. Das Elefantenbaby war ein Männchen mit fast 130 kg Gewicht. Es war offensichtlich, dass die erste Phase der Geburt begonnen hatte. Dabei kam Swe San Thay zu Fall und hat sich ihr Becken gebrochen. Die Verletzungen und der Blutverlust verursachten einen Schock, woran der Elefanten schnell verstarb."
Siehe niederländische Quelle: http://www.dierenpark-emmen.nl/nl/nieuws_2010/03_05_sectie-uitslagen.shtml
07.03.2010
"Mutter Phang Thong Khun und ihre «Kleinen» sind wohlauf
Gleich zwei Mini-Dickhäuter hat eine Elefantendame in Thailand zur Welt gebracht. Die Zwillinge kamen im Abstand von zwei Stunden in der Provinz Surin im Osten Thailands zur Welt, wie die Zeitung «The Nation» berichtete.
Bangkok. – Zwillingsgeburten sind bei Elefanten höchst selten. In Thailand sind nach Angaben der Zeitung erst einmal zuvor Zwillinge geboren, vor 15 Jahren. Damals waren es weibliche, dieses Mal männliche Babys. Mutter Phang Thong Khun und ihre «Kleinen» sind nach Angaben des Tierarztes wohlauf. Die noch namenlosen Babys wiegen je 70 Kilogramm.
Thailand hatte früher rund 100'000 Elefanten. Sie wurden in den Wäldern als Lasttiere eingesetzt. Heute gibt es noch rund 4000 der Dickhäuter. Die meisten werden für Touristen gehalten, die mit den Tieren Urwaldtouren machen können. (sda)"
Quelle: http://www.suedostschweiz.ch/newsticker/index.cfm?id=34782
Februar
26.02.2010
"Brummen statt Törööö
Von Rolf H. Latusseck
Elefanten kommunizieren sehr viel - Meist aber für den Menschen nicht hörbar
.Von Kinderheld "Benjamin Blümchen" haben wir früh gelernt, wie sich Elefanten anhören. Sie sind ziemlich laut und rufen meistens "Törööö". Das war quasi in Stein gemeißelt, ist aber - wenn überhaupt - nur die halbe Wahrheit.
Elefanten sind sehr geschwätzig, unterhalten sich aber meist für den Menschen nicht hörbar. Oberhalb und unterhalb des akustischen Fensters von etwa 20 bis 20 000 Hertz, innerhalb dessen Menschen Geräusche wahrnehmen, liegen Frequenzen, die von Tieren genutzt werden. Die bekanntesten Beispiele sind der Ultraschall der Fledermäuse mit weit über 20 000 Hertz und der Infraschall der Elefanten unter 20 Hertz. Was Elefanten sich über Infraschall mitteilen, versucht Matt Anderson von der Forschungsabteilung für Wildtierschutz im Zoo von San Diego zu entschlüsseln.
Dazu haben er und seine Arbeitsgruppe Mikrofone an acht Zooelefanten befestigt. So konnten sie beobachten, wie Artgenossen auf die für das menschliche Ohr unhörbaren Brummlaute reagieren. "Wir haben etwas über die Hierarchie innerhalb der weiblichen Herde lernen können und darüber, wie die Tiere sich gegenseitig beeinflussen und aufeinander eingehen", sagt Anderson. Dazu gehört, dass trächtige Kühe etwa zwölf Tage vor einer bevorstehenden Geburt etwas anders brummen als gewöhnlich. Anderson: "Sie tun das in dem für uns unhörbaren sehr tiefen Bereich, und wir vermuten, dass sie dem Rest der Herde damit das kommende Baby ankündigen." Elefantenbullen kommunizieren über Infraschall mit paarungsbereiten Kühen.
Die Schallquelle für diese besonderen Botschaften liegt in der Kehle der Tiere, wird also als Luftschall erzeugt. Zur Weiterleitung pressen die Elefanten ihren Rüssel fest auf den Boden. Zwar ist auch die Luft ein Überträgermedium für Infraschall, weit effektiver aber ist der Untergrund. Im Boden sind die Infraschalllaute von Elefanten noch in 50 Kilometern Entfernung nachweisbar; als erwiesen gilt, dass sie bis zu etwa zehn Kilometern mittels Bodenschall kommunizieren.
Als Empfangsorgane für Infraschall dienen der Rüssel und die Füße. Elefanten besitzen ausgesprochen sensible Druckrezeptoren in der Rüsselspitze, die zur Aufnahme von Infraschall geeignet sind. Mit der Rüsselspitze auf dem Boden können sie den Schall zwar ertasten, aber nicht feststellen, aus welcher Richtung er kommt. Um das zu bewerkstelligen, besitzen sie in den Fußsohlen ebenfalls Druckrezeptoren. Mit den Beinen am Boden können sie die Schallrichtung ermitteln, ähnlich wie Menschen es mit ihren zwei Ohren machen, an denen der Schall mit unterschiedlichen Laufzeiten ankommt.
Sowohl im für uns hörbaren als auch unhörbaren Bereich teilen Elefanten ihre Stimmung über die Tonhöhe mit. Dabei scheint als allgemeine Regel zu gelten: Je tiefer die Lautäußerung, desto wohler fühlt sich das jeweilige Tier. Steigt die Tonhöhe, dann nimmt auch die Erregung zu. Brüllen und Schreien bedeuten Unsicherheit und Angst, Schnauben Wut. Elefanten kommunizieren mit etwa 70 unterschiedlichen Lautäußerungen.
Rund zwei Drittel der Unterhaltung unter Erwachsenen erfolgt über Infraschall, wie Angela Horvath-Stöger bei Beobachtungen im Wiener Zoo Schönbrunn herausfand. Und sie entdeckte eine Parallele zu den Menschen: Zumindest in ihrem Zoo waren die Elefantenkühe wesentlich geschwätziger als die Bullen."
Quelle: http://www.welt.de/die-welt/wissen/article6566674/Brummen-statt-Toeroeoeoe.html
18.02.2010
"Die Elefantenpfleger im Zoo Emmen fanden gestern morgen die Elefantendame Swe Dan Thay leblos im Stall an. Weder an dem Körper des Elefanten , noch die Überwachungskamera, die nachts im Stall angestellt ist, zeichneten etwas auf, das Aufschluss über die Todesursache geben kann . Der Elefant ist zur Sektion in die Abteilung Tierheilkunde in die Universität Utrecht gebracht worden. Swe San Thay (burmesisch für Goldner Reichtum) war eine von den sieben asiatischen Elefantinnen, die 1988 von Birma nach Emmen kamen, und wurde zum Mittelpunkt der eng vertrauten Herde. Swe San Thay, die in Emmen zwei Söhne zur Welt gebracht hat, wurde 30 Jahre alt."
Quelle: http://www.dierenpark-emmen.nl/nl/nieuws_2010/02_18_Swe_San_Thay.shtml
(Swe San Thay war trächtig)
12.02.2010
Zoo: Heidelberger Elefanten gut in Karlsruhe eingelebt
Jenny hat Chefposition
Stefan Geretschläger ist erleichtert. Seine zwei "Herzchen" haben sich gut in Karlsruhe eingelebt. Regelmäßig tauscht sich der Heidelberger Tierpfleger mit seinen Kollegen aus. Ende November zogen die zwei Elefantendamen Jenny und Ilona von Heidelberg in den Karlsruher Tierpark - damit die geplante "Jungbullen-WG" künftig unter sich ist.
In ihrer neuen Heimat teilen sich die Dickhäuter das Gehege mit Rani und Shanti. "Das hat alles wunderbar funktioniert", sagt Helga Riedel von der Stadt Karlsruhe. "Der Transport ging problemlos über die Bühne und bereits nach etwas über einer Woche traten die Elefanten als Gruppe auf." Auch dank der Zusammenarbeit der Pflegerteams aus beiden Zoos: Bis Mitte Dezember fuhren die Heidelberger regelmäßig in die Fächerstadt, um den gewichtigen Damen die Eingewöhnung zu erleichtern. Bereits nach wenigen Tagen nahm Ilona ersten Rüsselkontakt auf.
"Ilona fand leicht Anschluss"
"Beide Karlsruher Elefanten sind bereits über 50 Jahre alt. Ilona fand da mit ihren 45 Jahren leichter Anschluss", erklärt Geretschläger. Für Jungspund Jenny (27) war die Eingliederung schwerer: "Für sie ist das eben wie mit Omas spielen." Außerdem sei Ilona die charmantere und nicht so draufgängerisch wie Jenny. Doch nach einigem Rüsselwedeln, Hintern zeigen und ein paar kleinen Rempeleien setzte sich Jenny schließlich durch. "Das ist bei Elefanten völlig normal", sagt der Tierpfleger. "Der körperlich Stärkere führt die Gruppe an."
Demnächst will Geretschläger seine Elefantendamen wieder besuchen. Aber erst in einigen Wochen, denn schließlich "muss man irgendwann auch loslassen können". swk
Quelle: http://www.morgenweb.de/region/heidelberg/artikel/20100212_srv0000005384636.html
"Stiller vierter Geburtstag von Elefantenjunge Thabo
Von Nadja Laske
Besucher brachten Blumen für die tote Schöpfi. Ein Wildtierforscher sucht nun nach ihren Krankheiten.
Noch herrscht Trauer im Dresdner Zoo. Am Mittwoch musste die Elefantendame Schöpfi eingeschläfert werden. Kaum ein regionales Medium, dass nicht davon berichtet hätte. Einige Besucher brachten Blumen in den Zoo, auch etliche Briefe und Mails erreichten den Zoodirektor Karl-Heinz Ukena.
Die große Aufmerksamkeit war indes recht undankbar für den jungen Elefantenbullen Thabo Umasai. Sein vierter Geburtstag ging gestern in der niedergeschlagenen Stimmung der Zoofreunde, Tierpfleger und Zooleitung fast unter. „Geburtstage holt man nicht nach“, sagte Karl-Heinz Ukena. Ein großer Geburtstagskuchen aus Brotteig war aber trotzdem für Thabo gebacken worden, den überreichten ihm seine Pfleger ohne großen öffentlichen Wirbel.
Das neue Lebensjahr hält für den einzigen männlichen Elefanten im Dresdner Zoo große Veränderungen parat. „Wir werden Thabo noch in diesem Jahr abgeben“, kündigte Ukena an. Angekündigt war der Schritt schon länger. Bisher sei der Bulle in der Gruppe gut zu händeln. Doch bald werde die Lage kritisch. Thabo gewinnt an Kraft und will sich ausprobieren. Das stört die Harmonie in der Elefantenanlage. Zwei Zoos sind ins Auge gefasst. Einer von beiden soll Thabos neues Zuhause werden. „Wir haben uns die Zoos angesehen und demnächst kommen Vertreter von dort nach Dresden.“ Sie wollen Thabo kennen lernen und sehen, wie er gehalten wird. Die Karten im Elefantenhaus werden also gründlich neu gemischt, wenn der Jungbulle auszieht und mit Schöpfis Tod vorerst die Matriarchin der Gruppe fehlt.
Suche nach Geschwüren
Schöpfis Körper wurde am Mittwochmorgen von der Feuerwehr im Zoo abgeholt. Ihre letzte Reise ging in die Tierkörperbeseitigungsanlage Sachsen. Dort obduziert ein Berliner Wildtierforscher den Kadaver. „Wir erhoffen uns davon Erklärungen, woran Schöpfi womöglich noch gelitten hat und ob sie eventuell sogar Geschwüre hatte“, sagte Zoodirektor Ukena."
Quelle: http://www.sz-online.de/nachrichten/artikel.asp?id=2379813
"BEWEGUNG
Schnelle Elefanten gehen und rennen gleichzeitig
Trotz ihrer enormen Masse von bis zu fünf Tonnen können sich Asiatische Elefanten (Elephas maximus) schnell bewegen – sie erreichen ein Tempo von bis zu 25 Kilometer pro Stunde. Ob sie dabei rennen oder nur schnell gehen, war jedoch lange unklar, weil für Elefanten im Gegensatz zu anderen Tieren die Hüpfbewegungen beim Rennen wegen ihrer Masse sehr energieaufwändig wäre. Forscher um Norman Heglund von der Université catholique de Louvain im belgischen Louvain-la-Neuve wiesen jetzt nach, wie sich die Dickhäuter effizient bewegen: Sie traben mit den Vorder- und gehen mit den Hinterbeinen.
Um den Energieaufwand eiliger Elefanten zu ermitteln, konstruierten die Wissenschaftler eine acht Meter lange Rennstrecke aus speziellen Platten, die die Krafteinwirkung beim Laufen erfassen. Mit mehreren Kameras beobachteten sie außerdem, wie sich der Körperschwerpunkt verschob, wenn die insgesamt 34 Tiere verschiedenen Alters und Gewichts sich bewegten. Aus den Messwerte errechneten die Forscher, dass die Elefanten selbst bei hoher Geschwindigkeit höchst ökonomisch arbeiten: Sie verbrauchen nur ein Drittel der Energie, die ein Mensch für dieselbe Strecke aufbringen müsste.
Die Effizienz der Tiere beruht Heglund und Kollegen zufolge darauf, dass sie ihren Körperschwerpunkt nur wenig in der Vertikalen bewegen. Das erreichen die Elefanten, indem sie selbst bei hoher Geschwindigkeit stets mit zwei Füßen Bodenkontakt halten. Bei niedrigem Tempo schwingt der Körperschwerpunkt der Dickhäuter wie bei vielen anderen Tierarten pendelartig hin und her, dadurch wird die potenzielle Energie optimal ausgenutzt.
Beschleunigen sie jedoch, treten deutliche Unterschiede auf: Der Schwerpunkt anderer Spezies beginnt wie ein Gummiball auf und ab zu hüpfen, was elastische Energie aus den Muskeln freisetzt. Schnelle Elefanten sind dafür jedoch zu schwer – sie verlagern zunächst ihr Gewicht und bewegen ihren Körperschwerpunkt erst im zweiten Teil ihres Schritts auf und ab. Daraus resultiert eine Gangart, die weder dem klassischen Schritt noch dem Trab entspricht, schlussfolgern die Forscher. Während das Bewegungsmuster der Hinterbeine einem schnellen Gehen gleicht, scheinen die Tiere mit den Vorderbeinen zu rennen. (jvs)"
Quelle: http://www.wissenschaft-online.de/artikel/1021985
11.02.2010
"Tiergarten Nürnberg verzichtet auf Elefanten
Geeignete Dickhäuter standen bereit - Geplante Bullen-Haltung ist zu teuer
Tiergarten Nürnberg verzichtet auf Elefanten
NÜRNBERG - Im Juli 2008 wurde die 95 Jahre dauernde Nürnberger Elefantenhaltung mit dem Abtransport von «Yvonne« nach Rostock beendet. Seither hatte es intensive Überlegungen gegeben, Jungbullen für ein paar Jahre in dem Gehege am Reichswald «zwischenzuparken«. Die männlichen Tiere stellen nämlich die Zoos vor große Probleme: Ein Bulle duldet in seiner weiblichen Herde keinen zweiten Geschlechtsgenossen, es würde tödliche Rivalitätskämpfe geben.
Da genauso viele männliche wie weibliche Dickhäuter geboren werden, mussten sich die Tierparks etwas einfallen lassen. Zoologen plädierten für «Junggesellen-Gruppen«. Der Nürnberger Tiergarten hatte sich bereiterklärt, zwei pubertierende «Rambos« aufzuziehen. Nach ein paar Jahren sollten die erwachsenen Bullen wieder an die ursprünglichen Besitzer zurückgegeben werden.
Kratzbaum gegen Langeweile
Hierfür wollte man das Elefanten-Gehege «bullensicher« machen: Massivere Boxen, höhere Eisenpoller zum Publikum hin, ein großes hydraulisches Tor - umfangreiche Schlosserarbeiten waren geplant. Ein englischer Elefanten-Experte hatte die Nürnberger Anlage inspiziert und für geeignet befunden. Außerdem gab der Fachmann Tipps, wie man die Jungtiere ausreichend beschäftigen kann: Mit Sandduschen, Futterverstecken und Kratzbäumen sollte keine Langeweile einkehren.
Geeignete Tiere standen schon zum Umzug nach Nürnberg bereit. Doch daraus wurde nichts: Ursprünglich hatte die Tiergarten-Leitung mit rund 300.000 Euro Umbaukosten gerechnet. «Wir wollten aber keine ungefähre Schätzung, sondern möglichst genaue Zahlen«, erklärt Tiergarten-Direktor Dag Encke. Schließlich steckt ihm immer noch die Kostenexplosion bei der im Bau befindlichen Delfin-Lagune in den Knochen: Statt ursprünglich angesetzter 10,3 Millionen Euro wird die neue Tümmler-Welt nun auf 18 Millionen Euro veranschlagt.
Bei einer detaillierteren Aufstellung der Baumaßnahmen für das Elefanten-Areal stellte sich schließlich heraus, dass man fast eine Million Euro aufbringen müsste. Damit war für Encke die Bullen-Haltung abgehakt: «Der Aufwand ist einfach zu groß.« Auch Tiergarten-Bürgermeister Horst Förther sieht keine Chance, die tonnenschweren Dickhäuter in absehbarer Zeit an den Schmausenbuck zu bringen: «Unser städtischer Haushalt gibt das nicht her. Und bei einem Bauunterhalt von jährlich nur 100.000 Euro muss man sich lange strecken, bis das Geld beisammen wäre.« Falls sich die finanzielle Situation der Stadt verbessern sollte, so Förther, habe man frühestens in fünf oder sechs Jahren eine Chance, Elefanten anzusiedeln. Die Unterlagen für eine professionelle, großzügige Haltung liegen in seiner Schublade.
Neue Hackschnitzel-Heizung
Unabhängig von diesen Überlegungen hat der Tiergarten soeben eine Hackschnitzel-Heizung für seinen Betriebshof angeschafft. Damit könnten die Heizkosten in diesem Bereich in Höhe von 120.000 Euro pro Jahr halbiert werden. Für den ganzen Zoo fallen jährlich etwa 700.000 Euro für Heizung, Wasser und Strom an.
Die neue Hackschnitzel-Heizung für 230.000 Euro schafft eine Wärmeleistung von 150 Kilowatt. Zum Vergleich: Ein neu gebautes, gut gedämmtes Reihenhaus benötigt fünf bis zehn Kilowatt. Wichtig ist der Tiergarten-Leitung der Gedanke der Nachhaltigkeit. Mit dieser von der N-Ergie geförderten Technologie können gegenüber der alten Anlage 190 Tonnen Kohlendioxid pro Jahr eingespart werden.
Hartmut Voigt"
Quelle: http://www.hilpoltsteiner-zeitung.de/artikel.asp?art=1169741&kat=10&man=16
"Zoo: Förderer und Spender besichtigen Rohbau des neuen Elefantenhauses / Deutschlandweit einmaliges Konzept der "Single-Männer"-Haltung
Jungbullen-WG auf 3000 Quadratmetern
Von unserem Mitarbeiter Martin Gropp
Die Maße der neuen Junggesellen-Wohngemeinschaft im Zoo sind beeindruckend: Die Ställe haben 150 Quadratmeter, die überdachte Innenfreianlage misst 450 Quadratmeter. Und draußen können die drei asiatischen Elefantenjungbullen, die hier voraussichtlich im Juni einziehen, auf 2000 Quadratmeter herumtollen. Zoo-Kuratorin Sandra Reichler sagt trotzdem: "Riesig ist es nicht, aber bei der Elefantenhaltung kommt es auch eher auf Qualität an." Von dieser Qualität konnten sich gestern mehr als 80 Elefantenfreunde bei einer Baustellenführung durch das umgestaltete Elefantenrevier überzeugen.
Sie alle haben gespendet, Geld gesammelt oder Benefizaktionen organisiert, um den Umbau mitzufinanzieren. So sind bisher gut 520 000 Euro zusammengekommen. "Wir können alles funktional fertigstellen", sagte Zoodirektor Klaus Wünnemann. "Um es aber so gut wie möglich zu machen, bräuchten wir noch eine halbe Million Euro, die wir auch über Spenden reinkriegen wollen." Von den 3,8 Millionen Euro Gesamtkosten übernimmt die Stadt 1,25 Millionen Euro.
Zwar sieht das Revier zurzeit noch sehr nach Baustelle aus, zwar fehlt im Haus die Inneneinrichtung, und es riecht nach frischem Beton. Doch konnten Zoodirektor Wünnemann und drei Mitarbeiter den Elefanten-Unterstützern trotzdem schon einige Vorzüge des neuen Reviers erklären.
Zum Beispiel das Rundlaufkonzept mit mehreren Zugängen. Es sorgt dafür, dass sich die Tiere nicht reizen, indem sie Durchgänge blockieren. Oder die Innenfreianlage, die laut Zoodirektor Wünnemann auch im Winter die Vorteile eines Freigeheges bietet, wie ein Badebecken und Tageslicht, das durch das transparente Dach fallen wird.
Oder die automatische Futterzuteilung, die sich durch das Revier zieht: Rund um die Uhr sollen sich an immer anderen Stellen Klappen öffnen, um Karotten oder Heu freizugeben. Dadurch müssen sich die Elefanten wie in freier Wildbahn um ihr Essen bemühen.
"Das hält die Elefanten kopfmäßig fit", sagte Revierleiter Stefan Geretschläger. Überhaupt setzt der Heidelberger Zoo mit dem neugestalteten Elefantenrevier gleich in zweierlei Hinsicht Maßstäbe: Ausschließlich Jungbullen im Alter zwischen fünf und 15 Jahren zusammenzuhalten, ist einmalig in Deutschland und in Europa selten. Nur in den Niederlanden und in Spanien ziehen Pfleger bisher Jungbullen alleine groß.
Zum anderen werden die Elefantenbullen in Heidelberg künftig unter dem sogenannten "geschützten Kontakt" gehalten. "Die Tiere sind unter sich und die Pfleger nicht mehr gezwungen, ständig in das Gehege hineinzugehen", erklärte Revierleiter Geretschläger.
Seit 50 Jahren Fan der Dickhäuter
"Elefanten suchen den Kontakt zu ihren Artgenossen. Und das können sie hier ausleben, ohne dass sich Pfleger einmischen." Mehr als eine Stunde lang informierten die Zoomitarbeiter gestern auf der Baustelle die Elefantenfreunde. Unter ihnen war auch Marianne Treu. Die 69-Jährige ist Heidelbergs Elefanten seit mehr als fünf Jahrzehnten verbunden. "Vor allem die Ilona habe ich sehr geliebt", sagte Treu. Zurzeit besucht sie die ehemalige Heidelberger Elefantendame regelmäßig im Karlsruher Zoo, wo Ilona jetzt lebt. Trotzdem ist Marianne Treu gespannt auf die Jungbullen: "Ich freue mich sehr, wenn das Revier im Sommer endlich fertig ist."
Mannheimer Morgen 08. Februar 2010"
Quelle: http://www.morgenweb.de/region/heidelberg/artikel/20100208_srv0000005391323.html
03.02.2010
"Zoo trauert um Schöpfi
(Pressemitteilung vom 03.02.2010)
Indische Elefantenkuh Schöpfi musste heute eingeschläfert werden
Der Zoo Dresden musste heute von einem seiner ältesten und populärsten Zoobewohner Abschied nehmen und die 50-jährige Indische Elefantenkuh Schöpfi einschläfern.
Schöpfi kam als etwa einjähriges Jungtier aus Indien im Oktober 1960 nach Dresden. Sie wuchs zunächst gemeinsam mit den Asiatischen Elefanten Safari und Carla auf. 1999 verließ sie die alte Elefantenanlage, die sie 40 Jahre lang bewohnte, und zog zusammen mit vier Afrikanischen Elefanten in das neu eröffnete Afrikahaus. In den letzten Jahren teilte sie die Dresdner Anlage mit den drei Afrikanischen Elefantenkühen Drumbo, Mogli und Sawu und erlebte 2002 auch die Geburt und später das Heranwachsen des Bullen Thabo-Umasai. In diese Gruppe war sie klar als dominante Matriarchin integriert, obwohl sie keine festen Freundschaftsbeziehungen zu den anderen Elefanten unterhielt.
Schöpfi hatte seit Jahren gesundheitliche Probleme. Schon 1990 überstand sie eine Pockenviruserkrankung, an der ihre damalige Gefährtin Bombay verstarb. Seit 2000 war eine zunehmende Steifigkeit in den Karpalgelenken festzustellen. Schon seit Jahren legte sich Schöpfi nachts nicht mehr zum Schlafen ab, wie dies häufig bei alternden Elefanten der Fall ist. 2003 kam es zu einer Abszessbildung am linken Hüfthöcker, der chirurgisch therapiert wurde und seitdem durch tägliche Spülungen und intensive Pflege versorgt werden musste, wobei es immer wieder zu Aufflackern der in die Tiefe reichenden Entzündung kam. Seit 2004 kam eine zunehmende Linsentrübung (Grauer Star) auf dem linken Auge hinzu, die sich im Herbst 2009 entzündlich verkomplizierte.
Ihr Zustand verschlechterte sich deutlich im Dezember 2009 durch eine eitrige Entzündung der Mittelzehe des rechten Hinterfußes. Intensive veterinärmedizinische Behandlungen waren nötig. Doch weder die tägliche Pflege der Füße durch desinfizierende Fussbäder, noch Antibiose, Entzündungshemmer und Schmerzmittel brachten eine Verbesserung. Schöpfis Verhalten bestätigte unsere Befürchtungen. Sie bewegte sich kaum noch und versuchte immer mehr das schmerzende Hinterbein zu entlasten. Durch permanente Überbelastung des anderen Hinterbeins kam es in der Folge auch dort zu Entzündungen. Schöpfi konnte nicht mehr schmerzfrei stehen und lehnte sich immer öfter an den Mauern an. Zuletzt zeigten sich bei ihr die ersten Anzeichen eines Kreislaufversagens. Die Entscheidung zur Euthanasie wurde erst nach Abwägungen verschiedener Faktoren gefällt, wobei in erster Linie veterinärmedizinische und tiergartenbiologische Aspekte zum Tragen kamen. Eingeholte Gutachten mehrerer anderer Zootierärzte mit Elefantenerfahrung flossen in die Entscheidung mit ein. Das Fehlen therapeutischer Alternativen mit Aussicht auf Erfolg für ein stark leidendes und betagtes Tier führte schließlich zur Entscheidung zur Sterbehilfe.
Schöpfi wurde heute morgen gegen 9.00 Uhr narkotisiert und anschließend mit einer Infusion, die das Herz und die Atmung schnell und schmerzlos zum Stillstand brachte eingeschläfert. Die anderen Elefanten waren zu diesem Zeitpunkt separiert, erhielten aber die Gelegenheit sich von Ihrer toten Gefährtin zu verabschieden. Für ein Pressegespräch stehen wir Ihnen heute um 15 Uhr im Auditorium des Zoo Dresden zur Verfügung.
Die für morgen angekündigten Feierlichkeiten anlässlich des vierten Geburtstages von Elefantenbulle Thabo-Umasai müssen aufgrund der nun eingetretenen Situation leider abgesagt werden."
Quelle: http://www.zoo-dresden.de/
01.02.2010
Die Bestandsliste geht in geänderter Form inkl. Suchfunktion online.
Januar
30.01.2010
„Elefantenschutz in kritischer Phase
Das Handelsverbot für Elfenbein könnte gelockert werden - falls die EU-Länder sich Anfang Februar nicht auf einen weiterhin strengen Elefantenschutz einigen können. Das wäre ein fatales Signal an Wilderer.
Das Schicksal des Elfenbeinhandels und damit der Elefanten kommt demnächst in eine entscheidende Runde: Die Europäische Union legt am 2. Februar ihre Position für das Washingtoner Artenschutzübereinkommen CITES (Convention on International Trade in Endangered Species of Wild Fauna and Flora) fest. Diese Konferenz findet im März statt.
Zentrales Thema ist dabei der Antrag Tansanias und Sambias, 110 Tonnen Elfenbein aus ihren Beständen zu verkaufen. 17 afrikanische Staaten haben bisher die EU zur Beibehaltung eines strengen Elefantenschutzes ermahnt, daneben appellieren auch zehn Tier- und Artenschutzorganisationen speziell an Österreich, von seiner liberalen Haltung abzukommen.
Seit 20 Jahren gilt zwar weltweit ein Verbot für Elfenbeinhandel, doch wurde es seither systematisch gelockert. «Es gibt in Afrika noch grosse Lagerbestände», erklärt Daniela Freyer, Biologin bei der Tierschutzorganisation Pro Wildlife e.V. Derzeit drängen Tansania und Sambia darauf, ihre Bestände abbauen zu dürfen. «Das wäre allerdings ein fatales Signal an die Wilderei, die dadurch in mehreren Staaten weiter steigen und gesellschaftsfähig würde», so die Expertin. Der afrikanische Elefant ist als gefährdet eingestuft und verschwand zum Beispiel in Sierra Leone durch Wilderei völlig.
Grosser Einfluss der Jagdtrophäen-Lobby
Wie verbreitet die Elefanten-Wilderei bereits derzeit in den beiden Ländern ist, zeigen DNA-Analysen der University of Washington: 11,6 Tonnen des illegalen Elfenbeins, das im vergangenen Jahr in verschiedenen Ländern beschlagnahmt wurde, stammen aus Tansania. Medien berichten von 30'000 getöteten Elefanten allein in diesem Land in den vergangenen drei Jahren. «Da die Gewinne des Elfenbeinhandels und die Korruption in diesen Ländern sehr hoch sind, beteiligen sich oft sogar Wildhüter an diesen Jagden», berichtet Freyer.
Um ihren Elfenbeinverkauf zu legalisieren, benötigen Tansania und Sambia eine Herabstufung des Schutzstatus ihrer Bestände im CITES-Abkommen. Bei der Verhandlung über die entsprechenden Anträge Ende März in Doha spielt die EU eine wichtige Rolle. «Die EU tritt bei CITES als gemeinsame Stimme auf, muss ihre Position jedoch noch abstimmen», so Freyer. EU-Parlamentarier gehen davon aus, dass sich Europa im Falle der ausbleibenden einheitlichen Position der Stimme enthalten wird.
Bisher trat Europa als wichtiger Elefantenschützer auf, so trat erst 2008 ein Moratorium in Kraft, das den Elfenbeinverkauf für neun Jahre verbietet. Diese Vereinbarung steht jedoch auf dem Spiel, so die Tierschützerin. «Während Deutschland, Polen, Ungarn und Rumänien signalisiert haben, hinter dem Handelsverbot zu stehen, wackelt die Position von England und Österreich. Österreich wird zwar den Abverkauf ablehnen, beurteilt die Herunterstufung jedoch grundsätzlich positiv.» Begründet sei diese Haltung durch den hohen Einfluss der Jagdtrophäen-Lobby im zuständigen Ministerium, erklärt Freyer. (pte)“
Quelle: http://www.beobachter.ch/natur/umweltpolitik/artikel/elfenbeinhandel_elefantenschutz-in-kritischer-phase/
23.01.2010
Infos zu "Zähnen" hinzugefügt.
19.01.2010
Schöpfis Tage sind gezählt
Die alte Elefantendame leidet. Ende der Woche soll über ihre Einschläferung entschieden werden.
Die Wunden wollen einfach nicht heilen. Schon seit Wochen leidet die Elefantenkuh Schöpfi an offenen Stellen der Haut. „Sie bekommt ständig Schmerzmittel“, sagt Zoodirektor Karl-Heinz Ukena. Dass die Abszesse trotz intensiver Pflege nicht in den Griff zu bekommen sind, sei kein gutes Zeichen.
In den vergangenen Wochen hat der 50-jährige indische Elefant rund 200 Kilogramm abgenommen (die SZ berichtete). Nun fresse Schöpfi wieder besser, sagt Ukena. Doch sie bewege sich fast gar nicht mehr, schaukle nur am Fleck hin und her. „Wir haben viel darüber diskutiert, was passieren soll, und entschieden, diese Woche noch abzuwarten.“ Indes laufen die Vorbereitungen für Schöpfis Einschläferung. Bisher stehe aber kein Termin fest. (nl)"
Quelle: http://www.sz-online.de/nachrichten/artikel.asp?id=2365526
"So gefährlich ist der Beruf als Elefantenpfleger
Von Christoph Driessen
19. Januar 2010, 15:46 Uhr .
Unter Laien gelten Elefanten als gutmütige Dickhäuter. Nur Experten wissen, dass Elefanten die gefährlichsten Tiere im Zoo sind. Auf jeden Elefantenbullen kommt ein toter Pfleger, sagt man. Werner Naß, der Elefanten seit rund 40 Jahren betreut und die Tiere wie kein zweiter kennt, berichtet von haarsträubenden Erlebnissen.
Werner Naß hat einen der gefährlichsten Berufe der Welt. Er ist Elefantenpfleger. Zum Glück ist bisher alles gut gegangen, schon 38 Jahre lang. In der Branche heißt es, das liege daran, dass Naß die Elefanten kenne wie kein zweiter. Man nennt ihn auch den Elefanten-Flüsterer. An diesem Morgen soll Aye Shan May eine Fußpflege bekommen. Ihre Nägel sind ungefähr so groß wie ein ganzer Menschenfinger, denn Aye Shan May ist eine 14 Jahre alte Elefantendame. Bereitwillig reicht sie ihren Fuß durch das Gitter, und Werner Naß (60) macht sich mit einem kleinen Messer an die Arbeit.
Aber er kommt nicht weit: Plötzlich trompetet das erst zwei Monate alte Elefantenbaby. Elefanten können bis zu 100 Artgenossen an ihrem Tröten erkennen. Sofort zieht die Mutter ihren Fuß weg und rennt zu dem Kleinen. Im nächsten Moment erhebt sich in Deutschlands größter Elefantenanlage im Zoo von Köln ein Gebrüll, das ganz sicher nicht an Benjamin Blümchen, wohl aber an die Dinosaurier aus „Jurassic Park“ erinnert.
Irgendwo donnert es, weil etwas sehr Schweres vor eine Tür tritt. Die Absperrung rappelt, und das alles wird durch den Hall des menschenleeren Hauses noch verstärkt. Wenn der Kleine mit den ängstlichen Telleraugen einmal piept, sind alle sofort alarmiert. „Es hat keinen Zweck“, sagt Naß. „Der Kleine ist zu aufgeregt und macht die ganze Gruppe verrückt.“ Die beiden Besucher von der Presse sind einfach zu irritierend.
Eines merkt man schnell, wenn man Werner Naß und seine vierzehn Elefanten besucht: Das oft verwendete Wort „Dickhäuter“ passt weder im buchstäblichen noch im übertragenen Sinne. Zum einen ist die Elefantenhaut stellenweise sehr empfindlich – ein paar durch die Luft schwirrende Bremsen können die Tiere deshalb schon aus der Fassung bringen.
Und ein „dickes Fell“ haben sie auch nicht: „Elefanten sind hochsensibel, die registrieren einfach alles“, versichert Naß. Deshalb stimmt auch die Redewendung „sich aufführen wie ein Elefant im Porzellanladen“ nicht. Naß ist überzeugt: Ein Elefant würde da gar nichts umwerfen. Er hatte mal eine Elefantendame, die war so empfindsam, dass sie größten Wert darauf legte, auf dem Weg vom Haus ins Freigehege nicht die Wände des Ganges zu berühren.
Elefantenpfleger sind Alphatiere - Selbst Winzigkeiten auf dem Boden werden von den Elefanten nicht übersehen. Anstatt sie zu zertrampeln, gehen sie oft lieber darum herum oder untersuchen sie – mit dem sogenannten Finger ihres Rüssels können sie eine 1-Cent-Münze vom Boden aufnehmen. Was auch wieder nicht heißt, dass sie ängstlich sind oder sich gar vor Mäusen fürchten. Naß hat mal gesehen, wie ein Elefant eine ganze Zeit lang eine Maus beobachtete, dann im Zeitlupentempo sein Bein hob, um sie im richtigen Augenblick zu zerquetschen. Ja, Elefanten können auch gemein sein.
Naß wird ein siebter Sinn für Elefanten nachgesagt. Seit 38 Jahren kümmert er sich ausschließlich um diese Tiere. „Elefanten haben mich schon immer fasziniert“, erzählt er. „Das sind so charismatische Tiere, und sie haben eine sehr interessante Sozialstruktur.“ Eine strenge Rangfolge regelt das Verhalten untereinander. Da ist es nur naheliegend, dass sich die Tiere auch bei den Pflegern sehr dafür interessieren, wer das Leittier ist: Auf den Chef reagieren sie ganz anders als auf einen Auszubildenden.
Elefantenpfleger gelten als die Alphatiere des Zoos. „Nicht jeder gute Tierpfleger ist auch ein guter Elefantenpfleger“, meint Naß. „Man braucht ein gesundes Selbstbewusstsein, daneben aber auch Einfühlungsvermögen. Und besonders wichtig ist: Man muss Ruhe ausstrahlen, nein, man muss sie nicht nur ausstrahlen, man muss wirklich ruhig sein. Wenn man es nur vorspielt, merken die Elefanten das sofort.“"
Jahrzehntelang arbeitete Naß im 150 Jahre alten Elefantenhaus, das einem orientalischen Palast nachempfunden ist. Dort lebten die Tiere - sowohl asiatische als auch afrikanische – auf engstem Raum, und die Pfleger gingen ohne Schutzvorrichtungen mit ihnen um. „Vollkontakt“ nennt man das. Damit die Tiere etwas Abwechslung hatten, führten sie Kunststückchen vor. All das gibt es heute nicht mehr.
Vorführungen wie im Zirkus sind schon lange verpönt. Die Elefanten sollen möglichst wie in freier Wildbahn in einer sozial intakten Herde leben, auch die Jungtiere werden in der Gruppe geboren. Die Pfleger bleiben so weit es geht außen vor. Sie berühren die Elefanten - jedenfalls die weiblichen – zwar noch, aber immer nur durch ein Gitter oder über eine Mauer. „Protected contact“, geschützter Kontakt, heißt die Fachbezeichnung dafür.
Der Rüssel ist eine mörderische Waffe - Außerdem werden jetzt in Köln nur noch asiatische Elefanten gehalten. „Beide Arten haben nämlich ganz unterschiedliche Kommunikationsformen: Asiaten quieken, das macht der Afrikaner nicht. Das ist, als würden sie eine andere Sprache sprechen. Nach ein paar Jahren allerdings, da haben sie's dann gelernt, dann verstehen sie sich."
Naß musste sich erst einmal daran gewöhnen, nicht mehr ganz direkt, so von Mensch zu Elefant, mit seinen Schützlingen umzugehen. „Das war natürlich eine Umstellung“, erinnert er sich. „Aber ich bin offen für Neues, und heute finde ich es gut. Beides hat seine Vor- und Nachteile."
Der „protected contact“ soll einerseits eine artgerechtere Haltung ermöglichen. Die Elefanten sind nicht mehr mit den Menschen auf Tuchfühlung, sie müssen nicht mehr kooperieren, wenn sie gerade keine Lust dazu haben. Dann geben sie den Fuß zum Nagelschneiden eben nicht raus. „Dennoch habe ich es noch nie erlebt, dass sich ein Tier geweigert hat“, sagt Naß.
Mindestens genauso wichtig aber ist der Schutzaspekt: Die Pfleger gehen nun geringere Risiken ein. In den USA sind Versicherungen für Elefantenpfleger genauso teuer wie für Arbeiter im Wolkenkratzerbau. Elefanten sind die gefährlichsten Tiere im Zoo. Der Rüssel zum Beispiel ist eine mörderische Waffe. Ein Schlag, ein Tritt, und man steht nicht wieder auf. Es ist zum Teil einfach die schiere Größe und die damit verbundene Kraft, die sie zu einem solchen Sicherheitsrisiko macht. Wobei die Bullen wesentlich gefährlicher sind.
Die Elefantenkühe tätscheln Naß sofort mit dem Rüssel, wenn er an ihnen vorbeigeht. Sie wollen gestreichelt werden, sie schnaufen, schnurren, grunzen, quieken – lauter Geräusche, die man ihnen gar nicht zugetraut hätte -, und sie biegen fordernd den Rüssel nach hinten: Sie möchten Leckereien, am liebsten Nutella-Schnitten, die es aus Gesundheitsgründen aber nur selten mal gibt.
Im abgetrennten Bullenbereich dagegen ist es still. „Lebensgefahr“, steht auf einem Schild, und Naß sagt dazu noch: „Immer Abstand halten zum Gitter!“ Die Stäbe sind zwar so eng, dass kein Rüssel und erst recht kein Bein dazwischenpassen würde. Aber sicher ist sicher.
"Wir sprechen Englisch mit den Elefanten" - Bindu, der älteste Bulle des Kölner Zoos, hat 40 Jahre auf dem Buckel, wiegt sechs Tonnen und misst in der Höhe 3,15 Meter: der zweitgrößte asiatische Elefant in Europa soll er sein. Stahlschleusen bewegen sich zur Seite, und mannsdicke Tore öffnen sich, wenn Bindu seinen Schlafplatz verlässt, um im wiegenden Elefantengang nach draußen zu spazieren.
Vorher stellt er noch ganz freiwillig seinen Fuß in ein Pflegebad und wird dafür mit Äpfeln belohnt. Elefanten lassen sich sehr gut über die Nahrung steuern. „All right!“, lobt Naß und erläutert: „Wir sprechen Englisch mit den Elefanten.“ Schließlich kommen sie aus aller Welt, von Thailand bis Holland.
Gerade die Bullen haben eine sehr gute Auffassungsgabe. Als Bindu plötzlich das Badewasser aufsaugt, rät ihm Naß: „Pfui Bindu, spuck das aus!“ Der Riese versteht ihn sofort und prustet gehorsam das Wasser wieder auf den Boden; zwölf Liter passen in den Rüssel. Doch von diesem prompten Gehorsam darf man sich nicht täuschen lassen. Bindu hat in England schon einmal einen Pfleger umgebracht: Er brach ihm mit einem Rüsselschlag das Genick. Einen anderen wollte er mit seinem Rüssel erdrosseln. „Und mich würde er auch umbringen, wenn er mich zu packen bekäme. Ich nehm' das nicht persönlich: Er hat in dem Sinne nichts gegen mich, er würde jeden umbringen."
Bindu ist gerissen. „Wenn ein Elefant mit den Ohren wedelt, bedeutet das eigentlich, dass er sich freut. Aber bei Bindu kann das auch heißen, dass er einen nur in Sicherheit wiegen will.“ Einmal zum Beispiel hat er vorgegeben, einen Apfel nicht erreichen zu können. „Das war aber nur gespielt, um mich in seine Nähe zu locken.“ Naß lacht. „Ein Lump, aber ich mag ihn trotzdem. Der Bindu, das ist auf jeden Fall ein Typ!"
Auch im Umgang mit den weiblichen Tieren bleibt Vorsicht geboten. „Das mit dem Elefantengedächtnis, das stimmt nämlich.“ Eine spaßige Rauferei unter den Pflegern, ein freundschaftliches Boxen kann von den aufmerksamen Elefanten leicht falsch verstanden werden: Jedes Tier hat seinen persönlichen Liebling unter den insgesamt neun Pflegern, und wenn es den Eindruck bekommt, dass ein Kollege mal nicht nett zu dem war, wird es eine passende Gelegenheit abwarten, um dem vermeintlichen Bösewicht eine zu langen.
Dieses Jahr wird Naß pensioniert, dann wird er seine Elefanten nur noch als Besucher erleben oder wenn er ab und zu seine Kollegen besucht. „Einmal ist Schluss“, meint er. Was er mitnimmt, sind die Erinnerungen an die vielen Elefantenpersönlichkeiten, die er im Laufe von fast 40 Jahren kennengelernt hat. „Jeder war anders, genau wie bei uns Menschen.“ Und umgekehrt werden sich viele Elefanten noch lange an ihn erinnern. Denn ein Elefant, „der vergisst nie was“. "
Quelle: http://www.welt.de/wissenschaft/tierwelt/article5908569/So-gefaehrlich-ist-der-Beruf-als-Elefantenpfleger.html
09.01.2010
"Doch kein Nachwuchs bei den Leipziger Elefanten
Nachdem Zoodirektor Jörg Junhold im November voller Vorfreude die mögliche Schwangerschaft der Elefantendame Trinh verkündete, steht nun fest, dass es in den nächsten zwei Jahren wahrscheinlich keinen Elefantennachwuchs im Zoo Leipzig geben wird. Wie Junhold mitteilte, waren die Hormonwerte der Elefantenkuh im Dezember wieder so weit abgesunken, dass eine erfolgreiche Schwangerschaft auszuschließen sei. Und auch der Elefantenbulle Naing Thein will sich in Leipzig noch nicht so recht einleben. Zwar fühlt er sich in seinem Bullenhaus wohl, verweigert aber bis jetzt das durchschreiten der Schieber, so dass eine Kontaktaufnahme mit den Kühen noch nicht möglich war. Bedingt durch die Witterung und die Glätte werden die nächsten Versuche noch auf sich warten lassen. Dagegen hat sich der Alt-Leipziger Mekong in seiner neuen Heimat Prag gut eingelebt und kann die ersten Trainingseinheiten mit den Prager Tierpflegern absolvieren."
Quelle: http://leipzig-seiten.de/index.php?option=com_content&view=article&id=8089:doch-kein-nachwuchs-bei-den-leipziger-elefanten&catid=69:leipzig&Itemid=91
"Elefantendame Schöpfi wird immer schwächer
Nadja Laske
Die 50-jährige Elefantenkuh hat Gewicht verloren. Der Zoodirektor rechnet damit, dass ihr Leben zu Ende geht. Während die drei Elefantendamen Drumbo, Lulu und Mogli die Rüssel zusammenstecken, lässt sich Schöpfi ausgiebig umsorgen. Ihre Pfleger haben dieser Tage vor allem ein Ziel: Alles tun, damit es der hochbetagten asiatischen Elefantenkuh gut geht – so gut wie nur möglich in ihrem Zustand.
Denn Schöpfi macht das Alter schwer zu schaffen. Am 21. Oktober ist sie 50 Jahre alt geworden. Das sei, so sagte ihr langjähriger Pfleger Jörg Burger damals, als sei ein Mensch 80 oder gar 100 Jahre. „Sie hat wirklich stark abgebaut. Vor allem an den Weihnachtstagen wollte sie kaum mehr fressen“, sagt Zoodirektor Karl-Heinz Ukena. Auf einem Schild im Elefantenhaus ist ihr Gewicht von einst zu lesen: 3 290 Kilogramm. Inzwischen wiege sie nur noch 3 050 Kilo. Dass sie bis Herbst bereits rund 40 Kilo leichter geworden war, hat die Tierpfleger nicht all zu sehr beunruhigt. Jetzt aber bringt Schöpfi ganze 200 Kilogramm weniger auf die Waage. Das ist auch für den Zoochef alarmierend.
Entzündungen der Haut
„Wir haben zwei Tierärzte aus Halle und Leipzig um Unterstützung gebeten“, so Ukena. Die Veterinäre kennen sich mit alten Elefanten besser aus, haben auch schon die Erfahrung gemacht, einen Dickhäuter einschläfern zu müssen. Mit diesem Gedanken mag Karl-Heinz Ukena nicht wirklich spielen, aber er muss die Möglichkeit ins Auge fassen. Schließlich leidet Schöpfi an offenen Stellen der Haut, die sich entzünden und schmerzen. „Einen Abszess hat sie schon länger, er muss regelmäßig gespült werden. Nun haben wir eine Eiterstelle am Fuß entdeckt, die dringend behandelt werden muss. Das alles sind Zeichen.“
Gestern Mittag wirkte Schöpfi in ihrem Gehege mit sich und der Welt ganz im Einklang. Sie genoss die Streicheleinheiten der Pflegerin, hatte zwar keine Lust, ihr mit dem Rüssel eine Semmel aus der Hand zu nehmen, ließ sie sich aber ins Maul stecken. Dann nahm sie ihr gemächliches Schaukeln wieder auf, ihr Körper schwankte im ruhigen Rhythmus von links nach rechts. Herumlaufen mochte sie nicht. Gelegentlich wackelte sie mit den Ohren, die voller Pünktchen sind, ähnlich wie die Altersflecken bei betagten Menschen. Schulter- und Beckenknochen treten unter der ledrigen Haut der Elefantendame stark hervor – ein Merkmal für den Gewichtsverlust.
Endlich wieder mehr Appetit
Ob sie Schmerzen hat, kann die greise Schöpfi natürlich nicht sagen. Wenn, dann sei das aber an ihrem Verhalten zu bemerken, versichert Karl-Heinz Ukena. Sie werde auch regelmäßig untersucht. In den letzten Tagen habe sich ihr Zustand nicht dramatisch verschlimmert, sie zeige auch wieder mehr Appetit. Dennoch: „Es kann sein, dass Schöpfi eines Morgens einfach nicht wieder wach wird“, sagt der Zoodirektor. „Für diesen Fall haben wir Kontakt mit der Feuerwehr aufgenommen. Sie müsste den toten Elefanten transportieren.“ "
Quelle: http://www.sz-online.de/Nachrichten/Dresden/Elefantendame_Schoepfi_wird_immer_schwaecher/articleid-2355454
06.01.2010
Bereits am 29. Dezember 2009 zogen die beiden afrikanischen Halbbrüder Noah (5 Jahre) und Boten (noch 4 Jahre) aus Ramat Gan in den Zoo von Sosto. Dort lebte bis dahin der 2-jährige Jumaane. Jumaane hat letztes Jahr seine Mutter Yoki verloren; sie starb an Krebs.
Yoki kam ebenfalls aus der Zucht Ramat Gan. Jumaane ist der erste in Ungarn geborene afrikanische Elefant.
Alle 3 Bullen sind Halbbrüder – sie haben alle den erfahrenen Bullen Yossi als Vater. Eigentlich waren Noah und Boten für den Oasispark auf Fuerteventura vorgesehen. Aber da die beiden Bullen zum EEP gehören, entscheidet der Zuchtbuchführer (hier auf Grund der Dringlichkeit) wohin Elefanten gehen.
Siehe auch : http://www.sostozoo.hu/index.php?page=archive
05.01.2010
Unterschriftenaktion für Elefantenkuh "Mausi" im Circus Voyage
04.01.2010
"Sorge um Jamuna Toni
Jamuna Tonis Mutter Panang kümmert sich seit Weihnachten nicht mehr richtig um ihr Junges und will es nicht mehr trinken lassen. Grund ist wohl eine Wochenbett-Depression, die es auch bei Elefanten gibt. Das Elefantenbaby hatte zwischenzeitlich 10 Kilogramm abgenommen, da es nicht genügend Muttermilch bekam. Aber kein Grund zur Sorge: Inzwischen haben Pfleger die Ammenrolle übernommen und versorgen Jamuna Toni dreimal täglich mit Ersatzmilch. Dem kleinen Elefantenmädchen geht es trotz allem gut. Sie erkundet munter Ihre Umgebung und nimmt auch wieder deutlich an Gewicht zu."
Quelle: http://www.toni-goyellow.de
Die Seite von Münchener Tierpark sowie der Münchener Elefanten wurde überarbeitet.
02.01.2010
Ich bedanke mich bei 23.915 Besuchern in 2009 und wünsche allen ein gutes und gesundes neues Jahr!!!
(vom 10.03.2010)
"Staunen über Geburt von totgeglaubtem Elefantenbaby
(AFP) –Sydney —
Zum Erstaunen von Fachleuten und zur großen Freude der Pfleger ist im Zoo von Sydney ein bereits totgeglaubtes Elefantenbaby lebend zur Welt gekommen. Der Elefantenjunge, der falsch herum im Geburtskanal gelegen hatte, war nach der neuntägigen Geburt geschwächt, versuchte aber zu trinken. Der deutsche Experte Thomas Hildebrandt sagte, nun müssten die bisherigen Kenntnisse über Elefantengeburten neu überdacht werden.
Weil das Elefantenbaby falsch herum im Geburtskanal gelegen hatte, hatte der Taronga-Zoo in Sydney den Berliner Elefantenzucht-Experten Hildebrandt zu Rate gezogen. Er äußerte am Montag die Befürchtung, dass das Elefantenbaby die Geburt nicht überleben werde. Alles andere wäre ein "Wunder", hatte Hildebrandt gesagt.
Das "Wunder" geschah und Elefantenmutter Porntip brachte am Morgen um 03.27 Uhr (Ortszeit) ihr erstes Baby lebend zur Welt, wie der Zoo mitteilte. Eine Geburt unter solchen Umständen sei nach Kenntnissen von Fachleuten bei Elefanten noch nie geglückt, erklärte Zoodirektor Cameron Kerr. Hildebrandt habe ihm gesagt, nach dieser Geburt seien "die Bücher über Elefanten völlig neu zu schreiben".
Während des neuntägigen Geburtsprozesses konnten keine Herztöne bei dem Elefantenkalb festgestellt werden, so dass eine Totgeburt erwartet wurde. Fachleute vermuten nun, dass das Junge in einer Art Koma den schwierigen Geburtsprozess überlebte. "Dieser bewusstlose Zustand würde das vollständige Fehlen jeglicher Lebenszeichen während aller Untersuchungen erklären, die wir während der Geburt machten", sagte Tierarzt Larry Vogelnest. Der Zoo erklärte, die folgenden 24 Stunden seien nun entscheidend dafür, ob das Elefantenkalb überlebe.
Das knapp 100 Kilogramm schwere Jungtier war geschwächt, aber es versuchte, an den Zitzen seiner Mutter zu saugen. Zunächst gelang ihm dies nicht, Porntip versuchte aber, ihrem Jungen beim Trinken zu helfen. Dies sei ein "Zeichen, dass sie eine hervorragende Mutter ist", sagte Vogelnest. Außerdem taste sie das Kalb vorsichtig mit ihrem Rüssel ab, um es besser kennenzulernen. Auch andere Elefanten der Herde begrüßten den Neuankömmling. Ältere Weibchen sowie der acht Monate alte Elefantenjunge Luk Chai hätten den kleinen Neuen mit ihren Rüsseln berührt, erzählte Vogelnest.
Das neue Elefantenkalb war das zweite in Australien, das durch künstliche Befruchtung gezeugt wurde. Der Taronga-Zoo hatte seine Elefantenherde 2006 aus Thailand nach Sydney geholt."
Quelle: http://www.google.com/hostednews/afp/article/ALeqM5hVfAzhTUA2IIq15ZMaXC09n0fwWw