Safaria Aitana

Den Safaripark in Aitana in Spanien habe ich am 08.05.2011 besucht. Er liegt nahe der Ortschaft Penàguila in der Provinz Alicante, in der Region Valencia. Um zu ihm zu gelangen, muss man „rauf in die Berge“, über Serpentienenstraßen mit einem herrlichen Ausblick.

Der gesamte Park hat eine Größe von 1.500.000 qm. Es gibt einen großen Safari-Teil, in dem sich die meisten Tiere frei bewegen können, und einen kleinen Zoo-Teil, in dem die Tiere in Gehegen gehalten werden.
Den Safariteil druchfährt man im eigenen Pkw. Die Strecke ist ca. 7 km lang.

Wann „Safari Aitana“ eröffnet wurde, konnte ich nicht in Erfahrung bringen. Aitana ist ein privat geführter Zoo, der oft  am Existenzmininum herum knappst.
Die ersten Elefanten müssten ca. 1986 dorthin gekommen sein. Es waren 3 ca. im Jahre 1984 geborene Wildfänge. Bimba, Pequeña und Rosaria. Rosaria ist allerdings letztes / vorletztes Jahr verstorben – woran ist mir nicht bekannt.

Bimba – bei ihr sind die oberen Ohrränder nach innen gerollt, sie hat außerdem die längeren Stoßzähne. Pequeña – hat kurze, dicke Stoßzähne.

 
Bimba li., Pequeña re. 

Ich war pünktlich zur Parköffnung um 11.00 Uhr dort und reihte mich in den Autokorso ein. Ein Pfleger fuhr vor, die Besucher hinterher. Er hielt bei den Gehegen bzw. Futterstellen an, fütterte und erzählte etwas zu den Tieren.

Das Areal ist wirklich riesen groß und kann von den dort "freilebenden" Tieren unbeaufsichtigt bewandert werden. "Nichrfreilebende" Tiere haben ein Gehege - die Elefanten gehören dazu.
Gegen 12 Uhr näherten wir uns den beiden Elefantinnen, die noch in ihrem kleinen Gehege standen. Ein Tierpfleger kam in einem anderen Auto, der sie zu einer Futterstelle führte, damit sie dann auch dort sind, wenn der Besuchertross dort eintraf. Die Besucher konnten mit den Elefanten auf Tuchfühlung gehen, sie streicheln und füttern. Ich fragte einen Pfleger, ob die Elefanten sich den ganzen Tag im Park frei bewegen können. Antwort: Si, si, claro. (aha....)


Die Futterstelle

Von 14 - 15 Uhr machte der Safari-Teil Siesta..... und die Besucher konnten in den Zoo-Teil oder sich im Restaurant stärken.

Um 15 Uhr machte ich eine zweite Tour durch den Safari-Teil. Der Pfleger wieder mit Futter vorne weg und die Besucher in ihren Autos hinterher. Aber dieses Mal habe ich mich etwas abgesetzt und bin nicht mit dem Tross mitgefahren....
Ich beobachtete, dass die Elefanten, die wieder in ihrem Gehege standen, gegen 16.00 Uhr abermals zur Futterstelle geführt wurden. Um 17.15 Uhr wurden sie dann wieder zurück ins Gehege bzw. Haus gebracht.

 

So viel zum Thema die Elefanten können sich den ganzen Tag im Park frei bewegen.
Mich deprimierte der Gedanke, dass, wenn dies immer so ist, die Elefanten nur 2 mal täglich für wenige Stunden ihr kleines Gehege verlassen konnten, obwohl soooo viel Platz für ein größeres Gehege vorhanden ist.

 

 

 

© Stephanie Wroben, 2006 - 2011 www.Elefanten-Fan.de