Zoo Berlin

Die Schenkung der königlichen Tiersammlung vom Preussenkönig Friedrich Wilhelm IV. war der Grundstein des Berliner Zoos, der am 01.08.1844 eröffnet wurde und somit der erste Zoo Deutschlands und der neunte Zoo Europas ist. Der Tierbestand des Zoo Berlins umfasst heute rund 14.000 Tiere in etwa 1.500 Arten auf einem 35 Hektar großen Gelände nahe des Ku'damms. Somit zählt der Zoo Berlin zu den artenreichsten Zoos der Welt.

Seit ungefähr 150 Jahren werden im Berliner Zoo Elefanten gehalten - afrikanische wie auch asiatische, zu meist gemischte Kuhgruppen. Der erste Elefant war jedoch der Elefantenbulle Boy, der 1857 in den Zoo kam. Vor dem Zweiten Weltkrieg konnte man sogar Geburten verzeichnen.
Während des Zweiten Weltkrieges wurde ein Großteil des Zoos zerstört und nur 91 der damals über 3.700 Tiere überlebten die verheerenden Bombenanangriffe. Der Zoo eroberte sich nach seinem Wiederaufbau jedoch einen Spitzenplatz unter den berühmtesten zoologischen Gärten der Welt. Im Jahre 1996 gab mal die letzte Afrikanerin - Lilak - an den Tierpark Berlin ab und konzentriert sich nur noch auf die Haltung und Zucht von Asiaten.

Den Berliner Zoo haben wir bereits 2 Mal besucht: am 08.06.2007 im Rahmen unseres Berlin / Leipzig-Wochenendes und am 25.08.2008. Kaum durch das Löwentor, haben wir die graue Riesen auch schon bald entdeckt.

Im Zoo leben der Bulle  

Victor, geb. am 23.10.1993 (Israel, Zoo Ramat Gan )

und die Kühe

Tanja, geb. ca. 1964 / 1965 in Indien
Drumbo, geb. ca. 1970
Carla, geb. ca. 1974
Iyoti, geb. ca. 1974
Pang Pha, geb.am 01.03.1987

 

Hier gibt es mehr Infos zu den Berliner Zoo Elefanten

 

Die einzige Kuh, die zur Zucht vom Alter her geeignet ist, ist Pajg Pha, die anderen sind alle schon zu alt. Pang Pha wurde bereits zum 3. mal Mutter. Ihr erstes Kalb, ein kleiner Bulle namens Plai Kiri, kam 2000 zur welt. Sein Vater Kiba verstarb schon vor seiner Geburt an Herpes. Pang Pah nahm ihren Sohn nicht an, so dass er mit der Hand aufgezigen werden musste. leider verstarb aber auch Plai Kiri an Herpes.
Nach Kibas Tods kam der Bulle Victor. Er ist der Vater der am 14.06.2005 geborenen Shaina Pali und der am 13.03.2009 geborenen Ko Raya.
Die beiden junge Kühe gediehen prächtig. Aber leider verstarben beide kurz nach einander ebenfalls am Herpesvirus.
Ihre Mutter Pang Pah ist aber wieder trächtig. 2012 bekommt sie ihr nun viertes Kalb. Es bleibt zu hoffen, dass die Berliner nicht auch dieses Kalb an den aggressiven Herpes-Virus verlieren!!!


(Pang Pha mit ihren verstorbenen Töchtern Shaina Pali und Ko Raya,
Foto Bärbel Kusserow)

 

Die Elefanten haben wir auf ihren Außenanlagen betrachten können. Das Elefantenhaus war bei unserem ersten Besuch leider für Besucher geschlossen. Beim unserem zweiten Besuch konnten wir aber die Elefanten beim abendlichen Futterfassen beobachten.
Der Bulle Victor hat eine eigene Außenanlage gleich neben der Kuhanlage. Hin und wieder bekommt er Besuch von einer seiner Damen.

 


(Foto von Stefan Gruhne)

Die Elefanten werden alle, bis aus Victor, im direkten Kontakt gehalten. Eine Ankettung der Elefanten über Nacht findet schon einige Zeit nicht mehr statt. Die beiden Freundinnen Tanja und Carla teilen sich eine Fläche. Die andere Fläche teilen sich Drumbo , Iyoti, Pang Pha und Shaina Pali. Der Bulle bewohnt in der Nacht eine eigene Box.

An den Außengehengen gibt es ausreichend Bänke unter schattenspendenden Bäumen. So konnten wir schön gemütlich dem Treiben zu schauen. Jedoch konnte man bei 35 Grad nicht wirklich von "Treiben" reden. Den Tieren war es anscheinend auch ziemlich heiß. Daher suchten sie Abkühlung, indem sie sich Schlamm auf die Körper warfen oder unter den Bäumen Schatten suchten. Das Badebecken wurde gereinigt, erst später wurde es wieder mit frischem Wasser gefüllt. Der Zoo ansich hat uns gut gefallen. Die Artenvielfallt fällt natürlich auf und ist sehr beeindruckend.

 Weitere Fotos der Elefanten aus dem Zoo Berlin findet Ihr im Fotoalbum!

    

© Stephanie Wroben, 2006 - 2011 www.Elefanten-Fan.de