Maejuruad und Tong Koon

 

Maejuruad

Die asiatische Elefantenkuh Maejuruad wurde 1989 in Thailand geboren und lebte dort in einem Elefantencamp. Ihr Name bedeutet "Immerwährender Erfolg". Am 16.09.2006 kam Maejuraud zusammen mit vier weiteren Kühen aus dem „Ayutthaya Elephant Palace & Royal Kraal“ aus Bangkok und zog in den Elefantenpark in Köln. Sie ist an ihrem „Charakterkopf“ zu erkennen: Maejuruad hat auf Grund der Wülste am Rüsselansatz und des asymmetrischen Kopfbaus einen „grimmigen Blick“. Weitere Merkmale sind die pustelige Haut am Hinterleib, das hervorstehendes Rückgrat sowie die einseitig behaarte Schwanzquaste. Nach dem Tod von Khain Lwin Htoo, der Mutter des bisher ersten Kölner Elefantenkalbes Marlar, hat sie wie in der Natur üblich die Versorgung des kleinen Elefanten übernommen. Sie und drei weitere Kühe kümmern sich aufopferungsvoll um Marlar und haben die Erziehung übernommen.
Auch für die 3 später geborenen  Kälber Ming Jung, Maha Kumari und Khin Yadanar Min ist "Mae" eine liebevolle und in ihren Aufgaben gewissenhafte Tante. Derzeit unterstützt sie die junge Mutter Aye Chan May tatkräftig bei der Versogung des jüngsten Elefantenkalbes "Khin".

 

 

 

Tong Koon 

Die asiatische Elefantenkuh Tong Koon wurde 1988 in Thailand geboren und lebte dort in einem Elefantencamp. Am 16.09.2006 kam Tong Koon zusammen mit vier weiteren Kühen aus dem „Ayutthaya Elephant Palace & Royal Kraal“ aus Bangkok und zog in den Elefantenpark in Köln. Tong Koon hat einen kleinen, kurzen Kopf. Sehr auffällig ist ihre Depigmentierung auf ihrem Rüssel, der an einen Schmetterling erinnert. Weitere Erkennungsmerkmale sind die Pusteln an ihrem Hinterleib und ihr kurzer Schwanz. Sie hat weitere Depigmentierungen an ihren Ohrrändern. Tong Koon hat bereits in Thailand , im Juni 2003 ein Kalb zur Welt gebracht, einen kleinen Bullen namens Plai Surin. Wie in Elefantencamps üblich wurde er ihr nach einiger Zeit weggenommen. Am 16.04.2007 hat sie wieder ein gesundes Bullkalb zur Welt gebracht, das auf den Namen "Ming Jung" getauft wurde. Der Name klingt asiatisch, heißt aber auch im "Kölschen": Mein Junge.

 

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© Stephanie Wroben, 2006 - 2008 www.Elefanten-Fan.de