Die Münchener Elefanten 

 

 

  

Meine Namensvetterin Steffi wurde ca. 1966/67 geboren und kam am 08.08.1968 nach Hellabrunn. Sie ist eng mit Tina befreundet. In jungen Jahren hat sie einen Schlag gegen ihren Rüssel bekommen und hat seitdem eine Rüssellähmung. Sie kommt aber sehr gut damit zu recht. Das Futter wirft sie sich ins Maul. Sie ist sehr gut an ihrem hellen und sehr dünnen Rüssel zu erkennen.

 

 

Panang wurde am 13.02.1989 im Zoo Zürich geboren. Ihr Vater ist der Bulle Maxi und ihre Mutter die Kuh Ceyla-Himali. Am 12.10.1995 zog Panang nach München.  Panang hat auf den ersten Blick Ähnlichkeit mit ihrer Gefährtin Mangala. Ihr Erkennungsmerkmal sind ihre „Flatter-Ohren“ und ihr glatterer Rüssel.
Sie wurde vom Bullen Gajendra mehrmalsn erfolgreich gedeckt. Jedoch nahmen ihre Trächtigkeiten bzw. Aufzucht kein gutes Ende:
Am 25.01.05 hatte sie eine Todgeburt (Kuhkalb)
Am 07.10.07 hatte sie einen Abort (männlich)
Am 21.12.2009 dann gebar sie ein zunächst gesundes Kuhkalb, das den Namen Jamuna Toni bekam. Die kleine war bei der Geburt 88 cm groß und wog 112 kg. Ein halbes Jahr später, am 14.06.2010, musste Jamuna Toni wegen einer unbekannten, schweren Knochenkrankheit eingeschläfert werden.
Am 28.10.11 0,1 gebar sie ein weiteres Kuhkalb, das den inoffiziellen Namen Lola trug. Bei Lola stellte man im Alter von 3 Monaten einen Herzfehler fest. Aufgrund dieses angeborenen Herzdefektes ist ein Blutgerinnsel im rechten Herzvorhof entstanden. Am 21.01.2012 sollte Lola notoperiert werden. Während einer Narkose für CT-Aufnahmen verstarb Lola an einer akuten Lungenembolie.

 

 
(Foto li. von Mark)

Seit dem 01.12.1994 lebt Mangala in Hellabrunn. Sie kam zusammen mit den Bullen Gajendra nach München. Geboren wurde sie als wilder Elefant am 19.01.1993 in Indien. Mangala kann man sehr gut an ihren Ohren erkennen. Der obere Rand ihres rechten Ohres klappt nach hinten und der Rand ihres linken Ohres nach vorne. Ihre unteren Ohrränder sind depigmentiert. Außerdem hat sie die meiste Zeit einen Autoreifen bei sich, mit dem sie sich beschäftigt.

 

 

Ein junger Hüpfer im Münchener Elefantenbunde ist Temi. Sie wurde am 02.11.2001 im Berliner Tierpark geboren. Ihre Eltern sind die Kuh Kewa und Bulle Ankhor. Seit dem 28.10.2006 lebt Temi in München. Dort wurde sie sehr schnell und gut, vor allem von Panang und Mangala, in von der Gruppe aufgenommen.
Obwohl Temi die jüngste Kuh
ist, hat sie die längsten Stoßzähne und ist noch gut an ihrem Äußeren zu erkennen.
Am 06.05.2011 wurde Temi als 9-Jährige zum ersten Mal Mutter. Sie brachte ein Bullkalb zur Welt.

 


(Foto von Elisabeth Hiendl)

Am 06.05.2011 kam der Sohn von Bulle Gajendra und Kuh Temi zur Welt. Er ist noch namenlos, wird aber liebevoll "Ludwig" genannt. Der Pate des Klenen hat ihm dannauch offiziellen Namen diesem Namen gegeben.
Ludwig entwickelt sich sehr gut und wird von seiner jungen Mutter vorbildlich versorg.

 

 _________________________________________________________________________________

 

 
(Foto li. von Mark)

Bis Juni 2012 war Tina die Leitkuh in Hellabrunn. Tina wurde ungefähr im Jahre 1960 wild in Indien geboren. Am 21.05.1961 kam sie zu erst in den Zoo Hannover und dann ca. ein halbes Jahr später, am 16.12.1961 nach München. Tina war eine sehr massige Kuh mit einem kräftigen Rüsselansatz. Ihre oberen Ohrränder klappten nach vorne. Tina ist war mit der Elefantenkuh Steffi befreundet.
Am 26.06.2012 musste die betagte Elefantendame Tina einschläfert werden. Bereits Ende Januar hatte Tina akute Kreislaufprobleme, verlor zuletzt enorm an Gewicht und erlitt mehrere Schwächeanfällen. Eine medikamentöse Behandlung zeigte keine Besserung. Ihre Pfleger fanden die greise Elefantenkuh am 26.06.2012 nahezu leblos auf der Außenanlage, Tina versuchte nicht mehr aufzustehen. Das Team rund um die Elefanten-Oma entschied sich daher sie von ihrem Leiden zu erlösen.


(Foto von Silvia Grotjahn)

Jamuna Toni
Die Kleine war die Tochter von Vater Gajendra und Mutter Panang. Sie kam am 21.12.2009 nachts um 01.33 Uhr in einer Blitzgeburt zur Welt. Sie war 88 cm groß und wog 112 kg.
Ihr Name ist ein in Indien, Sri Lanka, Singapur und Malaysia beliebter und weit verbreirteter Name sowie der Name des Brahmaputra-Hauptarmes in Bangladesch, einem der größten Flüsse des Landes.
Panang hatte keine qualitativ gute Mich, die ihre Tochter nicht sättigte. Die Situation überforderte sie. Daher wird Toni nun von 3 Pflegern versogt. Die Handaufzucht ging fast 6 Minate gut, Jamuna nahm zwar weniger als 1-kg am Tag zu wie sonst eigentlich üblich.
Anfang Juni gab es dann allerdings die ersten Komplikationen. Zunächst sah es nach Muskelkater aus, der sich dann in einer Spezialklinik als Epiphysiolyse, einer Wachstumsfugenverschie­bung in den Vorderläufen, heraus stellte. Jamuna wurde weiter von Experten untersucht. Die Epiphysiolyse weiteten sich an den Folgetagen auch auf die Hinterbeine aus. Die kleine Elefantin konnte selbst mit Hilfe einer Haltevorrichtung nicht mehr stehen und musste liegend behandelt werden. Ihr Gesundheitszustand verschlechterte sich innerhalb kürzester Zeit dramatisch. Am 14.06.2010 entschied man sich Jamuna Toni von ihren Leiden zu erlösen und schläferte sie ein. Dass sie an dieser unbekannten, bisher nicht beschriebenen Krankheit erliegen würde, war unumgänglich.
Erste Ergebnisse einer anschließenden Obduktion ergaben, dass die Kleine zahlreiche Knochen­brüche am ganzen Körper hatte. Die Ursache dieser multiplen Knochenbrüche gilt es jetzt heraus zu finden. 
 

 


(Foto von Elisabeth Hiendl)

Lola
Am 28.10.11 0,1 wurde ein weiteres Kuhkalb geboren. Die Kleine war die Tochter von Panang und Gajendra.und erhielt inoffiziellen den Namen Lola. Lola entwickelte sich anfänglich normal, bekam dann aber eine Erkältung, die trotz Behandlung nicht wegging. Lola war kurzatmig, müde und unvital. Nach wochenlangen Untersuchungen diagnostizierte man dann bei ihr einen angeborenen Herzfehler. Auf Grund dieses Herzdefektes ist ein Blutgerinnsel im rechten Herzvorhof entstanden. Am 21.01.2012 sollte Lola notoperiert werden. Während einer Narkose für CT-Aufnahmen verstarb Lola an einer akuten Lungenembolie.
Sie ist also das 4. Kalb des Zuchtpaares Gejendra und Panang, das nicht überlebt hat.

 

© Stephanie Wroben, 2006 - 2012 www.Elefanten-Fan.de